Maximin Grünhaus

Pinot Noir 2017

seidig & aromatisch
strukturiert
pikant & würzig
94–95
100
2
Spätburgunder 100%
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2019–2031
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 94–95/100
Parker: 92/100
Suckling: 92/100
Falstaff: 92/100
6
Deutschland, Mosel Saar Ruwer
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Pinot Noir 2017

94–95
/100

Lobenberg: Komplett im Abtsberg gepflanzt, nach VDP aber noch nicht mit Lage zu benennen. Das wird aber noch kommen. Das Ganze hat 0,9 Hektar und wurde 2007 gepflanzt. Es wurden vier verschiedene Klone verwendet. Zwei Burgunder-Klone aus Frankreich, ein Freiburger Klon und ein Geisenheimer Klon. 2010 kamen nochmals 0,3 Hektar an reinem Schieferboden hinzu. Die 0,7 Hektar sind blauer Devonschiefer mit Verwitterungsboden als Auflage. Deshalb ist dieser Teil nicht so mineralisch, wie die später hinzukommenden 0,3 Hektar. Die Erträge liegen bei nur 25 hl/h. Dieser Pinot Noir wird komplett im Barrique ausgebaut. 20-25% neues Holz, ansonsten Erst- und Zweitbelegungen. Der Wein wird komplett entrappt und geht dann ohne Kaltmazeration direkt in die Spontanvergärung. Es gibt nur 2400 Flaschen in 2017, wegen der Frostausfälle. Die Trauben wurden selektiv sehr früh gelesen, nur top-gesundes Lesegut wurde verarbeitet, das war sehr aufwändig in 2017. Die Nase ist burgundisch fein, aber dennoch mit einer ausgesprochenen Dichte aufwartend, nie würde man das an der Ruwer verorten, vielleicht noch nicht mal in Deutschland, im Grunde genommen ist der Wein sehr burgundisch angehaucht, mit dieser transparenten Kirschnase, dieser Feinheit bei gleichzeitigem Volumen und der Konzentration, der leichten Rappenwürze dazu. Ein kleiner Teil Ganztrauben wird hier mitvergoren, auch ein Touch Eichenwürze gesellt sich dazu. Das passt alles sehr gut zusammen und ergibt wie gesagt eher das Bild eines französischen Pinot Noirs als das eines deutschen Spätburgunders. Viel Schwarzkirsche, rote Kirsche, etwas Holunder, dunkelbeerig, mit feinster Würze unterlegt, filigran und kraftvoll zugleich mit konzentriertem Fruchtkern in der Mitte und festem Tanninpolster im ausgesprochen geschliffenen Finish. Sehr frisch, minzig, kühl und dicht schiebt der Pinot Noir unweigerlich aus seiner inneren Kraft heraus. Ein großartiger Wein und ein klares Versprechen, dass hier einer der großen Pinot Noirs Deutschlands entstehen kann, wenn die Reben das entsprechende Alter erreicht haben. Denn bereits jetzt ist das ein prachtvoller Wein in feinster burgundischer Ausrichtung, tolle Säure, immens elegant, super Stoff. 94-95/100

92
/100

Parker über: Pinot Noir

-- Parker: The 2017 Maximin Grünhaus Pinot Noir is based on grapes that didn't suffer from any harm in summer; they were just reduced by frost in late April. Aged for 18 months in 225-liter-barrels, this is an intense and ripe, concentrated and fruity Pinot with toasty dark and fleshy fruit aromas and a lovely hint of oak. On the palate, this is a pretty intense and juicy Pinot with remarkable finesse and well-dosed power. The tannins are tight and tensioned, structuring a massive, compact and persistent Pinot that should benefit from bottle age. 3,500 bottles produced. Tasted in June 2019. 92/100

92
/100

Suckling über: Pinot Noir

-- Suckling: Beautiful combination of ripeness and freshness here, the aromas ranging from rose petals to black raspberries to blueberries. Fine-grained and silky with brightness, but also a pretty tannin backbone. Drink now or hold. 92/100

Mein Winzer

Maximin Grünhaus

Maximin Grünhaus. Allein der Name lässt das Herz der Moselliebhaber höher schlagen. Die von Schubert’sche Schlosskellerei zählt zu den traditionsreichsten Weingütern der Region. Bereits seit 1882 befindet Sie sich in Familienbesitz. Verlässt man die A48 an der Ausfahrt Kenn/Trier-Ruwer, vergehen nur...

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