Spätburgunder Pfarrwingert Großes Gewächs trocken

Meyer-Näkel

Spätburgunder Pfarrwingert Großes Gewächs trocken 2018

Neu

seidig & aromatisch
strukturiert
pikant & würzig
96–97
100
2
Spätburgunder 100%
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2023–2038
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 96–97/100
Suckling: 94/100
Falstaff: 94/100
6
Deutschland, Ahr
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Spätburgunder Pfarrwingert Großes Gewächs trocken 2018

96–97
/100

Lobenberg: Von alten Reben bei Dernau, wo sich der Pfarrwingert in einem engen Talkessel erstreckt. Tonschieferboden mit leichter Hanglage, südlich exponiert. Sehr geringe Erträge und mehrfache Handselektion. Wie alle GGs des Weingutes in rund 70% neuen Barriques für etwa 18 Monate ausgebaut, dann weitere 6 Monate Flaschenlager im Weingut. Der Pfarrwingert kommt präziser, etwas herber, steiniger und rassiger daher als der süßere Silberberg. Viel dunkle Kirsche, dann auch Kakaopulver, Süßholz und Piment. Druckvoll und intensiv, durchaus ausladend und reif in der Frucht, aber die mineralische Schärfe und Strahlkraft der Ahr behaltend mit dunklen Feuerstein und Graphitnoten, etwas Pfeffer und fein verwobener Eichenwürze, die sich makellos ins Gesamtbild einfügt. Im Mund wunderbar klar und transparent, mit vibrierendem Spiel, wow, hat das Teil viel Energie. Weniger mediterran als der hedonistische Silberberg, aber dennoch mit atemberaubender Reife, die ziseliert und geschliffen bleibt. Die Tannine sind samtig und doch leicht angeraut mit dieser aufregenden mineralischen Struktur des Schiefergesteins und feinen Rauchnoten unterlegt. Die verführerische Süße der Frucht kämpft mit dem kühlen Gestein um die Vorherrschaft. Saftige Blaubeere, dunkle Kirsche und fein geriebene dunkle Schokolade schmelzen am Gaumen in einen langen, vibrierenden, verspielten Nachhall, der verblüffenderweise hohe Konzentration, satten Druck mit kühler Finesse und steiniger Nervösität vereint. Ein grandioser Spätburgunder von der Ahr, mit einer steinwürzigen Ader und kühlen Präzision wie sie nur aus dem hohen Norden kommen kann, bei zugleich wunderbarer herbsüßer Fruchfülle des Jahres 2018. 96-97/100

94
/100

Suckling über: Spätburgunder Pfarrwingert Großes Gewächs trocken

-- Suckling: Very seductive nose of ripe black cherries with discreet, spicy oak. At once ripe, generous, silky and fresh, showing why this region has a long, pinot noir tradition. Long, focused finish with refreshing tannins and acidity. Drink or hold. 94/100

94
/100

Falstaff über: Spätburgunder Pfarrwingert Großes Gewächs trocken

-- Falstaff: Mineralisch im Duft, Baumharz, Grüntee, mineralische Kirsche, Cassis, mit Reife in allen Komponenten, aber dennoch frisch. Mürbes Tannin, gutes Volumen, mit Druck, jedoch auch mit Großzügigkeit, reife Säure, mineralisch, endet fruchtgetragen und mollig-geschmeidig. 94/100

Weingut über: Spätburgunder Pfarrwingert Großes Gewächs trocken

-- Weingut: Alte Rebstöcke, nachhaltige Weinbergsarbeit, konsequente Ertragsreduzierung und eine schonende Handlese bilden die Grundlage für diesen Wein. Der Ertrag liegt bei ca. 30 hl/ha. Die Trauben werden schonend in kleinen Kisten ins Weingut transportiert, Spontanvergärung, 20 Tage Mazerationszeit auf der Maische, Ausbau im Barrique (70% Neuholzanteil) auf der Feinhefe für 18 Monate, anschließend 6-monatige Flaschenlagerung. Unfiltrierte Abfüllung. Dieser Wein ist geprägt durch die Aromatik wilder roter Beeren, Heidelbeeren und Kirschen. Diese intensive klare Frucht wird von würzigen Komponenten, zarten Röstaromen und Veilchen unterstrichen. Auf der Zunge zeigt er eine animierende Frische und Salzigkeit, straffe Mineralität und Tiefe. Dieser Spätburgunder zeigt Komplexität mit mundfüllender seidiger Tanninstruktur.

Mein Winzer

Meyer-Näkel

Dass das Weingut Meyer-Näkel für feinste Spätburgunder von den Schiefer-Steillagen der Ahr steht, ist seit Jahrzehnten kein Geheimnis. Schon der Großvater und der Vater sind Legenden des deutschen Spätburgunders, da sie von Anfang an einen ganz eigenen Stil prägten. Aber auch was die beiden Töchter...

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