Terroir al Limit

Pedra de Guix 2017

exotisch & aromatisch
unkonventionell
mineralisch
96
100
2
Garnacha Blanca 33,3%, Macabeu 33,3%, Pedro Ximenez 33,3%
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2021–2037
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 96/100
Parker: 95/100
6
Spanien, Priorat
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Pedra de Guix 2017

96
/100

Lobenberg: Ein Blend aus Grenache blanc, Macabeu und Pedro Ximenez zu gleichen Teilen. Der Pedro Ximenez schlägt hier extrem durch, erinnert ein klein wenig an feinste Sherrys mit leicht oxidativem Ausbau. Das ist vielleicht Dominik Hubers spannendster Wein im Portfolio. Weil er so einzigartig ist. Die Trauben wurden mit den Rappen gepresst. Der Wein wird für 2 Jahre in 500 Liter Fässern auf der Hefe ausgebaut und danach ein weiteres Jahr ohne Hefe im großen Fuder gelagert. Wir haben eine feste phenolische Struktur, zwiebelschalenfarbig, ohne Trübungstöne. Im Bouquet zieht man zunächst Vergleiche zu kräftigem Meursaults klassischer Manier. Viel Hefenoten, dann erst eine weiß-gelbe, sehr zarte, getrocknete Frucht, gelber Apfel, Honig und Blüten, Kamille. Am Gaumen ist die Säure eher weich, der Wein baut Druck am Gaumen auf und schiebt sich mit seiner salzig-mineralischen Aromatik und getrockneten Kräutern durch. Das ist so animierend und doch komplex. Dabei erschlägt einen diese Wucht von Wein niemals, sondern animiert immer zum nächsten Schluck. Großer Wein und absolut einzigartiger Stoff. 96/100

95
/100

Parker über: Pedra de Guix

-- Parker: The white 2017 Pedra de Guix is a blend of one-third each Pedro Ximénez, Garnacha Blanca and Macabeo grapes from the villages of Lloar, Torroja and Poboleda, respectively. They consider this an homage to Jerez and think this is a vintage with more freshness and better acidity than previous years. It fermented in concrete vats with indigenous yeasts and matured in well-seasoned 1,800-liter oak foudres. This is an oxidative white that in this vintage matured in less old oak than in the past, when the wine was more oxidative. This is livelier and fresher, even if it does have the nutty undertones but coupled with elegance and freshness, which is the direction they want for this wine. There is a creamy touch here, but the palate is still quite austere, with the chalky tannins and mouthfeel and the dry, almost salty finish. This is more ethereal than previous years, long and complex. A very unusual white, indeed a bit à la Jerez. 3,250 bottles produced. It was bottled in June 2020. 95/100

Mein Winzer

Terroir al Limit

Was passiert, wenn ein Münchner im fernen Spanien ein Weingut aufbaut, sich das Knowhow von einem der größten Erzeuger Südafrikas einholt und beide das Ziel haben, nach burgundischem Vorbild Weine von Weltformat zu erzeugen?

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