Franz Keller

Oberrotweiler Eichberg Spätburgunder Großes Gewächs 2016

98–99
100
2
Spätburgunder 100%
5
rot
12,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2040
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 98–99/100
Falstaff: 96+/100
Gault Millau: 95/100
Vinum: 94/100
Parker: 93+/100
6
Deutschland, Baden
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Oberrotweiler Eichberg Spätburgunder Großes Gewächs 2016

98–99
/100

Lobenberg: Das sind 25 Jahre alte, burgundische Pinot-Noir-Klone, die auf schwarzem Vulkangestein namens Tephrit stehen. Aufgrund des Terroirs, aber auch aufgrund der Burgunder-Klone und der mitvergorenen Rappen, haben wir mit diesem Wein den massivsten Kracher im Glas. Unglaublich viel Druck und Mineralität zeigend. Tiefe, würzige, schwarze Kirsche, aber auch Holunder. Fast brutal schon in der Nase. Im Mund eine Geschmacksexplosion. Über alle Kirschschattierungen hinweg hin zu massiver Sauerkirsche, aber auch Schlehe. Wieder viel Holunder, und dann kommt sogar ein bisschen Blaubeere, ein wenig Cassis. Das ist ein echter Knaller. Zurückverkostet neben dem 2015er zeigt, dass dieser Wein sicherlich seine zehn Jahre Zeit braucht, aber 2015 und 2016 waren bei Franz Keller schon klar seine besten Pinot-Noir-Jahre, und er wird auf Grund des Weinmacher-Wechsels zu seinem Sohn Friedrich immer burgundischer. Hier sind wir auf einem richtig großen Weg. 98-99/100

96+
/100

Falstaff über: Oberrotweiler Eichberg Spätburgunder Großes Gewächs

-- Falstaff: Betont frisch im Duft, rauchig, rotbeerig, Kirsche, sehr präzise im Reifegrad getroffen, mineralisch unterlegt. Am Gaumen klar und transparent im Aufbau, straight, sehnig, saftig, griffiges Tanninkorn, eisezeit ausgelegt, mittelhohe Dichte, frische Säure, burgundisch und elegant. 96+/100

Mein Winzer

Franz Keller

Franz Keller. Ein Name, eine Legende. Nach dem Krieg entdeckte Franz Keller seine Leidenschaft für Wein. Unter anderem fing er mit seinem Weinhandel an, Weine aus Bordeaux zu importieren.