Terroir al Limit

Les Tosses Vi d'Altura 2018

Limitiert

pikant & würzig
voluminös & kräftig
frische Säure
98–100
100
2
Carinena 100%
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2025–2055
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 98–100/100
Parker: 98/100
6
Spanien, Priorat
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Les Tosses Vi d'Altura 2018

98–100
/100

Lobenberg: Die Einzellage Les Tosses ist alljährlich Anwärter auf Parkers Top 5. 100% Carinena strahlt hier mit einem funkelnden Granat mit brombeerfarbenem Kern im Glas. Dominik Huber hat nach und nach den Holzeinfluss zurück gefahren und zunehmend auf die Vergärung in Beton gesetzt, um die Klarheit und die Frucht zu betonen, um den Lagenausdruck noch zu stärken und die Charakteristik des Ausbaus auf ein Minimum zu reduzieren. Und zunehmend geht diese Strategie auf, wir nähern uns jedes Jahr ein Stückchen mehr der Perfektion in der Terroir-Typizität an. Zunächst verblüfft die feine Ätherik. Eine Verbindung aus reifer Himbeere, Garrigue, Cassis und Sauerkirsche... Barriquenoten sind hier inexistent. Am Gaumen ist der Les Tosses zupackend, anders als sein Bruder aus der Einzellage Les Manyes. Die Unterschiede sind so deutlich und Jahr für Jahr offensichtlich, wie bei Giacomo Conternos Francia und Cerretta. Zwei unterschiedliche Ausdrücke einer großartigen Region. Beide voller Potenzial aber hocheigenständige Lagenweine. Die Tannine sind deutlich vorhanden, viel saftige Beeren kommen hinzu und ein vibrierendes Säurespiel. Hier kommt die erdigere Seite der Garnacha zur Geltung. Er wirkt im Stil wärmer und strukturierter als Les Manyes. Der Wein zeigt trotzdem den klaren Charakter der Carinena, gleichwohl durch den verblüffend verspielten, floralen Ausdruck, Veilchen und Rosenblätter, Gewürznoten durchaus mit etwas Reminiszenz an Grenache aufwartend. Die ausgeprägte Fruchtigkeit ist da. Aber hier wurde sie zu einem Wein von Weltklasse ausgebaut. 98-100/100

98
/100

Parker über: Les Tosses Vi d'Altura

-- Parker: The pure Cariñena 2018 Les Tosses fermented in concrete with indigenous yeast, and half of the wine matured in oak foudre and the other half in concrete, as they are lowering the percentage of wine aged in oak. This is floral, aromatic and elegant, going back to the character of the 2016, when the wine almost felt like a Garnacha, fresh and elegant but also quite serious. It's nicely textured with the grainy mouthfeel from the slate soils, very tasty, clean and precise, and it finishes very long and dry. It might be a bit dizzy from the very recent bottling and should improve tremendously in bottle, as it has the balance and all the ingredients to do so. This should be long lived. It's quite compact, and this is a wine that always benefits from more time in the bottle, slowly revealing its Mediterranean character. 2,006 bottles were filled in September 2020. 98/100

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Terroir al Limit

Was passiert, wenn ein Münchner im fernen Spanien ein Weingut aufbaut, sich das Knowhow von einem der größten Erzeuger Südafrikas einholt und beide das Ziel haben, nach burgundischem Vorbild Weine von Weltformat zu erzeugen?

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