Hanspeter Ziereisen

Jaspis Pinot Noir 2014

strukturiert
seidig & aromatisch
frische Säure
96–97
100
2
Pinot Noir 100%
5
rot
12,5% Vol.
Trinkreife: 2019–2037
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 96–97/100
Falstaff: 95/100
6
Deutschland, Baden
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Jaspis Pinot Noir 2014

96–97
/100

Lobenberg: Rebalter bis zu 50 Jahre, gepflanzt 1965 bis Ende der 60er Jahre. 100% Kalksteinunterlage, reiner Fels. Ausbau in 20% neuem Holz von 225 Litern Fassungsvermögen über einen Zeitraum von 21 Monaten. In der Nase hat man Gevrey-Chambertin in Reinform, lediglich der Hagebutteneinschlag erinnert dezent an deutsche Klone vom Spätburgunder. Die Nase ist duftig, fein mit Kalkstein, Salz und etwas tannenharzigen Noten. Extrem vielschichtig am Gaumen. Erzeugt Druck und hat Spiel. In jeder Blindverkostung wäre der Jaspis Pinot Noir von Ziereisen ziemlich sicher als Gevrey-Chambertin Premier Cru zu identifizieren. Unendlicher Nachhall in diesem tollen Wein von Hans Peter Ziereisen. Grandiose Kirsche mit Salz und kreidigem Kalkstein spült hoch. Tannin mit Kirsche bleibt haften. Fast zweiminütiger Nachhall. Ein Wein mit Kraft und Feinheit zugleich. Großer Pinot, einer der großen Pinots Deutschlands, der sich nur den ganz großen Weinen von Friedrich Becker und Huber geschlagen geben muss und der noch konzentrierteren Konkurrenz aus dem eigenen Stall. 96-97/100

Mein Winzer

Hanspeter Ziereisen

Den in Mischwirtschaft betriebenen Hof seiner Eltern wollte der gelernte Zimmermann Hanspeter Ziereisen zunächst nicht weiter führen, zu mühsam war der Broterwerb als Landwirt im Spargeldominierten Markgräflerland.