Hanspeter Ziereisen

Jaspis Pinot Noir 2012

strukturiert
seidig & aromatisch
frische Säure
96–97
100
2
Pinot Noir 100%
5
rot
11,5% Vol.
Trinkreife: 2017–2035
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 96–97/100
Gerstl: 19+/20
Falstaff: 94/100
Vinum: 18/20
6
Deutschland, Baden
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Jaspis Pinot Noir 2012

96–97
/100

Lobenberg: Rebalter 50 Jahre, gepflanzt 1965 bis Ende der 60er Jahre. 100% Kalksteinunterlage, reiner Fels. Der Wein zeigt eine ganz feine, an Gevrey-Chambertin erinnernde, fast filigrane Nase, mit duftiger Kirsche, von Kalkstein unterlegt, Salzspuren. Extrem feiner und zugleich säurebeladener Mund mit gutem Druck, Tanninspuren, auch hier wieder Salz und Kreide. In jeder Blindverkostung wäre der Jaspis Pinot Noir von Ziereisen ziemlich sicher als Gevrey-Chambertin Premier Cru zu identifizieren. Unendlicher Nachhall in diesem tollen Wein von Hans Peter Ziereisen. Grandiose Kirsche mit Salz und kreidigem Kalkstein spült hoch. Tannin mit Kirsche bleibt haften. Fast zweiminütiger Nachhall. Ein Wein mit Kraft und Feinheit zugleich. Großer Pinot, einer der großen Pinots Deutschlands, der sich nur den ganz großen Weinen von Friedrich Becker und Huber geschlagen geben muss und der noch konzentrierteren Konkurrenz aus dem eigenen Stall. 96-97/100

19+
/20

Gerstl über: Jaspis Pinot Noir

-- Gerstl: Sehr intensiv und komplex im Duft, ganz feine Frucht, wunderschöne Terroiraromatik, Pinot wie aus dem Bilderbuch. Auch am Gaumen ein Traum, die Konzentration ist enorm, wirkt aber immer noch betont leichtfüssig und die Eleganz ist das dominierende Element, sensationelle Länge, grandios. 19+/20

94
/100

Falstaff über: Jaspis Pinot Noir

-- Falstaff: Sehr verschlossen. Mandel, Lorbeer, kaum merkliches Holz. Am Gaumen dicht gebündelt, aber nicht überextrahiert, sehr mineralisch, momentan unnahbar, aber in sich gefügt, Andeutungen würziger Entfaltung, hohen Potenzial. Länge ist bereits da. 94/100

18
/20

Vinum über: Jaspis Pinot Noir

-- Vinum: Elegant und komplex in der Nase mit Aromen von Kirsche. Erdbeere, Brombeere und Schwarzen Johannisbeeren sowie einer feinen Würze. Intensiv und tiefgründig am Gaumen. Cassis, Lakritz, Nelke und dunkle Schokolade. Tolle Balance zwischen konzentrierter Frucht und anhaltend mineralischem Abgang. 18/20

Mein Winzer

Hanspeter Ziereisen

Den in Mischwirtschaft betriebenen Hof seiner Eltern wollte der gelernte Zimmermann Hanspeter Ziereisen zunächst nicht weiter führen, zu mühsam war der Broterwerb als Landwirt im Spargeldominierten Markgräflerland.

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