HT Nr. 7 Lichtenberger Gonzalez: Breitenbrunn

Moric Hidden Treasures

HT Nr. 7 Lichtenberger Gonzalez: Breitenbrunn 2017

fruchtbetont
pikant & würzig
saftig
seidig & aromatisch
94–95
100
2
Blaufraenkisch 100%
5
rot
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2035
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 94–95/100
6
Österreich, Burgenland
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
HT Nr. 7 Lichtenberger Gonzalez: Breitenbrunn 2017

94–95
/100

Lobenberg: Holundersaft, Rauch, Kräutertinktur, Johannisbeere, etwas Eukalyptus, alles ist ganz fein und gleichzeitig hochkomplex und ganz klar, total fokussiert in seiner kühlen Stilistik sogar etwas aufregend. Feiner Gerbstoff im Antrunk, eleganter Zug, kühle Fülle. Man glaubt, die Eleganz dieser reinen Kalklage schmecken zu können. Gegrillte Paprika, Kirsche, gegrillte Hühnerhaut, am Gaumen wieder Eukalyptus und Schieferwürze, unglaublich guter Trinkfluss, Sauerkirsche und Kirsche mit viel Zeit kommt noch Himbeere dazu. Ein begeisternde Blaufränkisch! 94-95/100

Winzer über: HT Nr. 7 Lichtenberger Gonzalez: Breitenbrunn

-- Winzer: Winzer: Die Rebsorte Blaufränkisch, der Boden Muschelkalk. Exposition Südost. Selektive Handlese. Verarbeitung und Ausbau spontan bei offener Gärung in Bottichen, gereift in 500 l Fässern. Präzise Fruchtnoten nach vollreifen Weichseln, würzig mit schwarzem Pfeffer. Spannung und Saftigkeit mit einem fantastischen Säurespiel.Wo wir sind ist Breitenbrunn. Ein kleiner Ort zwischen Leithagebirge und Neusiedler See. Am Ende der Welt. Am Anfang Pannoniens und irgendwie mit allem, was uns fürs Weinmachen wichtig ist: Uralte Weingärten, gewachsene Strukturen. Kühler Wald, mildernder See heißer Osten. Böden von reinem Kalk bis reinem Schiefer und ein Übergangsbereich, wo sich die beiden in allen denkbaren Verhältnissen mischen. Das gibt uns unglaublich viel Spielraum, mit dem zu arbeiten, was da ist und daraus, wortwörtlich das Beste zu machen. Wir haben nicht viele Weine. Denn wir nehmen uns für jeden einzelnen Wein so viel Zeit, wie er braucht, um so zu werden, wie es seiner Natur entspricht. Das Weinmachen ist ein so altes Handwerk, dass es keinerlei Innovationen mehr bedarf. Alles, wirklich alles, was daran gut ist, ist schon lange erfunden. Vieles davon schon vergessen. Noch mehr verschüttet und vieles, vom Streben nach maximalem Profit und größter Gefälligkeit verdrängt. Erwarten Sie von uns daher nicht, dass wir auf der selben Geschmacksautobahn unterwegs sind wie die meisten. Im Gegenteil. Wir schlendern im Schneckentempo auf Nebenwegen voran und machen unsere Weine langsam und geduldig von Hand, wie man sie schon immer macht. Spontanvergoren, im Holz, lange auf der Hefe und mit minimalen Eingriffen.

Mein Winzer

Moric Hidden Treasures

Zuerst war es vor allem die Faszination zum Land in dem ich geboren und aufgewachsen bin. Allerdings war es eine Begeisterung auf Raten; eine Begeisterung der es sich anzunähern galt; eine Begeisterung die auf dem Trotz und der Rebellion eines adoleszent Verwirrten heranwuchs. [...]

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