Moric

Hausmarke rot 2018

seidig & aromatisch
strukturiert
saftig
92–93
100
2
Blaufraenkisch, Pinot Noir, Zweigelt
5
rot
12,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2031
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 92–93/100
6
Österreich, Burgenland
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Hausmarke rot 2018

92–93
/100

Lobenberg: Die Nase hält, was die Rebsortenzusammensetzung verspricht. Wie auch beim Weißen Hausmarke lassen sich die drei Rebsorten genügend Raum. Die Kraft des Blaufränkisch kommt durch, die Frische des Zweigelts und die Feinheit des Pinots. Roland Velich ist ein perfekter Regisseur, der seinen Reben den nötigen Freiraum lässt, damit sie ihre beste Performance abliefern können. Die Nase ist traumhaft mit roten Beeren durchsetzt, dazu kommen feine Schokolade und minimalst geröstete Mandelkerne. Im zweiten Ansatz dann deutlich rote Kirsche, fast mit einer leichten Likörnote dahinter. Aber selbstredend nichts Kitschiges, alles elegant und feingeistig. Kitsch ist das Gegenteil von Moric. Im Mund ausgesprochen saftig und mit hohem Trinkfluss. Hier dominiert die Kirsche. An deren Seite finden sich rote Johannisbeere und vielleicht noch ein Hauch säuerliche Himbeere. Die Säure hat einen guten Zug und alles bleibt dauerhaft saftig. Nichts Schweres oder Kantiges und doch mit einer tollen, hohen Spannung. Es vibriert auf der Zunge und der Saft läuft die Kehle hinunter. Man möchte unweigerlich mehr. Wenn Sie das nächste Mal in einem Restaurant das Wort Hausmarke lesen, sollten Sie sich zumindest die Mühe machen, herauszufinden, ob der Wein nicht aus dem Hause von Roland Velich kommt. Mit seinen beiden Basisweinen ist das fast als Kampfansage zu verstehen. Wenn Hausmarken immer so schmecken würden, wäre die Weinwelt ein besserer Ort. 92-93/100

Mein Winzer

Moric

Je mehr sich Moric Weine von der internationalen Massenkompatibilität entfernen, desto mehr sind sie geprägt von regionalen Eigenschaften des Burgenlands.