Grüner Veltliner Schreck

Clemens Strobl

Grüner Veltliner Schreck 2018

voll & rund
mineralisch
exotisch & aromatisch
95
100
2
Grüner Veltliner 100%
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2035
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 95/100
6
Österreich, Wagram
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Grüner Veltliner Schreck 2018

95
/100

Lobenberg: Gewachsen auf Lehm, Löss und Schotter. Biologisch angebaut am Wagram, einem langen, steinigen Hügelzug im Donautal. Die Weinberge sind hier größtenteils terrassiert. Der Schreck wird schonend und sehr langsam gepresst, dann spontan vergoren. Ausbau im großen Holz und Betonei. 10 Monate auf der Feinhefe. Die Weine von Strobl sind defintiv etwas anders, aber der Winzer ist eben ein Querdenker, der keinen externen Einschränkungen folgt, sondern nur den eigenen Ideen. Deshalb wird der Wein auch ohne Appellation gefüllt. No rules! Das ist klar der eleganteste und feinste Wein in der Range von Strobl, dezent, geschliffen, sehr filigran gezeichnet. Hier gibt es nichts Wuchtiges, nichts Üppiges. Selbst im warmen Jahrgang 2018 ist das ein kühler, mineralisch anmutender Wein. Maritime Noten in der Nase, Muschelschale, Meeresbrise, feine Salzigkeit, die Frucht ist hier sehr viel zurückgenommener als bei den anderen Strobl-Weinen. Anklänge von hellem Steinobst, grünem Apfel, Gesteinsmehl, etwas Feuerstein. Der Mundeintritt ist sehr fein, hier kommt etwas mehr Fruchtdruck durch, Mirabelle, Pfirsich, keine spitze Zitrusfrucht, alles ist reif, elegant und anschmiegsam am Gaumen. Fließt seidig über die Zunge, die Säure und die feine Mineralik geben ein dezentes Gerüst. Nichts drängt sich auf, aber alles ist im Fluss und alle Elemente sind fein miteinander verwoben. Tolle Balance! Ein ruhiger, angekommener Wein. Kein lauter Blockbuster, sondern nur Eleganz verkörpernd. 95/100

Mein Winzer

Clemens Strobl

Wild geht’s zu im Weinberg. Da draussen lebt es halt und die Natur soll so sein, wie sie ist: ungezähmt und echt. So verkörpert das Clemens Strobl, ohne dabei den moralischen Zeigefinger zu heben. Das Weingut geht seinen eigenen Weg, was andere machen ist quasi »Wurscht«. Auf diesem Weg gibt es...

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