Pichler Krutzler

Grüner Veltliner Kellerberg 2016

voll & rund
mineralisch
96–97+
100
2
Grüner Veltliner 100%
5
weiß
13,5% Vol.
Trinkreife: 2017–2035
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 96–97+/100
Suckling: 94/100
Winespectator: 94/100
Parker: 93–95/100
6
Österreich, Wachau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Grüner Veltliner Kellerberg 2016

96–97+
/100

Lobenberg: Entrappt, 20-24 Stunden Maischestandzeit in der Presse ohne Bewegung, sehr sanfte Presse bei 1,1-1,2 bar. Spontan vergoren, danach Ausbau auf der vollen Hefe im gebrauchten 1200 l Holzfass. Komplett durchvergoren, bis auf 1-2 Gramm Restzucker. Reiner Terrassenrebberg auf Gneis – 100% Verwitterungsgestein. Der Weingarten gehört der Familie. Im Sommer deutlich grüne Lese. Da die Botrytis auf diesem Weingut total vermieden wird, müssen hier der Alkohol und die Fülle ausschließlich aus der gesunden Reife kommen. Hier wächst nur 1,5 kg Wein pro Stock, Ertragsreduzierung also auf unter 30hl/ha. Eine noch größere Reduzierung bringt bei Weißweinen keinen größeren positiven Effekt. Grüne und gelbe Birne in der Nase. Grapefruit und Zitronengras. Deutlich mineralische Note, Steinmehl, Kamille, ganz kleiner Rauchanteil, Akazienhonig. Hochintensive, vibrierende Nase, aber ohne jedes Fett. Extremer Geradeauslauf. Sehr gesund, rein, fast an einen Meursault erinnernd. Der Schwerpunkt der Lese liegt früh im Oktober, das Lesegut war komplett reif, bis hin zu den braunen Kernen. Aber keinerlei Botrytis, die ist unter Puristen nunmal verhasst und verfälscht den Wein. (Auch wenn FX Pichler, Hirtzberger und mit Abstrichen Knoll das etwas anders mögen) Im Mund schier und gerade, aber feine Cremigkeit dabei. Komplett durchgegoren auf unter 2 Gramm Zucker. So ist auch der Mund. Auch Richtung Meursault laufend. Es fehlt die sonst übliche fette Öligkeit des klassischen Grünen Veltliners. Eher fein und cremig und sehr lang. Salz, Gesteinsmehl, Birne, Litschi, Netzmelone, ein wenig Grapefruit, Zester von Zitronenschalen und immer wieder leichte Sahnigkeit mit einem Hauch von Karamell und weißer Schokolade. Zusammen mit Veyder-Malberg und Prager ziemlich weit oben im Grünen Veltliner, diese Stilistik ist womöglich die interessanteste Zukunft der Wachau. 96-97+/100

94
/100

Suckling über: Grüner Veltliner Kellerberg

-- Suckling: This trades in preserved lemons, honeysuckle, coriander, sea salt, nectarines, almonds, light spices and some yellow apples and citrus rind. Medium to full body, tons of tangy fruit, bright acidity and a long, vibrant finish. Wow. Drink or hold. 94/100

94
/100

Winespectator über: Grüner Veltliner Kellerberg

-- Winespectator: Stunning, with aromas and flavors of yellow fruit, cardamom and white flowers, while citrusy acidity and salty mineral details match effortlessly to a racy, energetic structure. Well-built and harmonious, finishing with a long, mouthwatering finish. This should age gracefully. Best from 2020 through 2030. 15 cases imported. 94/100

93–95
/100

Parker über: Grüner Veltliner Kellerberg

-- Parker: The 2016 Dürnsteiner Grüner Veltliner Ried Kellerberg (picked at the end of October and beginning of November, macerated for 18 hours) offers a clear, deep, concentrated and flinty bouquet of perfectly ripe fruit aromas. Full-bodied, rich and slightly creamy, this is a round and mouth-filling Kellerberg with great intensity, perfect ripeness, fine tannins, a lingering grip and salinity. Highly promising. 93-95/100

Mein Winzer

Pichler Krutzler

Elisabeth Pichler, Tochter aus dem Haus F.X. Pichler, und Ihr Ehemann Erich Krutzler haben dieses Weingut 2006 in der Wachau gegründet und innerhalb kürzester Zeit für Aufsehen gesorgt.