Domaine La Bouissiere

Gigondas Cuvee Prestige La Font de Tonin 2017

voluminös & kräftig
pikant & würzig
95–96+
100
2
Grenache 99%, Mourvedre 1%
5
rot
15,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2040
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 95–96+/100
Jeb Dunnuck: 94–97/100
Galloni: 94–95/100
Wine Enthusiast: 94/100
6
Frankreich, Rhone, Gigondas und Rasteau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Gigondas Cuvee Prestige La Font de Tonin 2017

95–96+
/100

Lobenberg: Die Einzellage in 400 Meter Höhe auf nur einem winzigen Hektar, der zu 90% aus über 50jähriger Grenache und zu 10% aus über 70jähriger Mourvedre besteht. Die Grenache wird nicht entrappt, die Mourvedre schon. Die Fermentation geschieht in Zement, der Wein bekommt dafür 6 Wochen Zeit, das sammelt einen Teil der harschen Tannine wieder ein. Nach der Fermentation wird der Font de Tonin in ein bis dreijährigen Barriques, nie aber in neuem Holz ausgebaut. Aufgrund der großen Höhenlage von La Bouissiere wird nie vor Mitte Oktober geerntet. Das gibt selbstverständlich eine lange Zeit von der Blüte bis zur Ernte, dementsprechend komplex geraten die Weine. Der schwarze Font de Tonin hat eine berauschende Nase und eine extrem hohe Aromenintensität. Satte Frucht. Der erste Eindruck ist erstaunlicher Weise gelber Pfirsich. Dann kommt Walderdbeere, Waldhimbeere und Zwetschge. Etwas Milchschokolade. Alles sehr weich und üppig, schon in der Nase. Butterweiches Tannin zeigend. Aber wie beim normalen Gigondas keine Spur von Marmeladigkeit. Die zusätzliche Mourvedre bringt neben flaumiger Frische ein erdig mineralisches Element in die Stilistik. Der Wein ist absolut vollreif, aber, man kann es gar nicht oft genug wiederholen, nie marmeladig, immer auf der extrem charmanten, üppigen Fruchtseite bleibend. Im Mund ist voller Erstaunen zu registrieren, dass auch hier Pfirsich der erste Eindruck ist. Erst dann kommt die rote Frucht, Zwetschge in erster Linie, dann Walderdbeere, ein ganz kleiner Hauch von Brombeere dahinter. Sehr viel Milchschokolade, schwarze Kirsche und etwas Cassis. Alles mollig verwoben. Butterweiches, feines Tannin. Auch hier sehr vollmundig, fleischig. Feine Süße, die immer auf der Finesseseite bleibt. Ein Ausbund an Fruchtcharme. Wunderschöne Stilistik, ein großer Charmeur, toller, rassiger, intensiver Traum-Wein voller Spannung und Trinkfreude. 95-96+/100

94–97
/100

Jeb Dunnuck über: Gigondas Cuvee Prestige La Font de Tonin

-- Jeb Dunnuck: Similarly colored, the 2017 Gigondas La Font De Tonin is still resting in a mix of old foudre and 20% new oak, but it might just be up with the top two or three wines in the vintage if it shows this well from bottle. Brilliant notes of black raspberries, flowery incense, toasted bread, spice, and assorted garrigue-like notes all give way to a powerful full-bodied, yet beautifully balanced Gigondas that does everything right. It has a kiss of classy oak, so the staunch traditionalists out there are advised to give bottles 2-4 years of bottle age. 94-97/100

94–95
/100

Galloni über: Gigondas Cuvee Prestige La Font de Tonin

-- Galloni: Shimmering magenta. A highly complex bouquet displays intense red and blue fruit liqueur, exotic spice and floral qualities, and subtle vanilla and succulent herb notes build in the glass. Deeply concentrated but at the same time lively, offering palate-staining black raspberry, cherry cola, licorice and fresh bay flavors that show sharp definition and mineral lift. Turns sweeter on the spice-laced, extremely long finish, which features velour-like tannins and insistent boysenberry and violet pastille notes. 94-95/100

94
/100

Wine Enthusiast über: Gigondas Cuvee Prestige La Font de Tonin

-- Wine Enthusiast: Compared to the producer's basic Gigondas bottling, the whopping 90% of Grenache here lends richer, roiling tones of black fig and crème de cassis. Accented by 10% Mourvèdre, this is a powerful, complex red accented by bramble, burnt caramel and pepper. The long finish reverberates on firm, penetrating tannins. A stunner already, this should improve through 2030 and hold further. 94/100

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