Ermitage Les Dionnieres

Ferraton Pere et Fils

Ermitage Les Dionnieres 2017

BIO

voluminös & kräftig
tanninreich
frische Säure
97–100
100
2
Syrah 100%
5
rot
15,0% Vol.
Trinkreife: 2021–2043
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 97–100/100
Jeb Dunnuck: 97/100
Decanter: 96/100
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Ermitage Les Dionnieres 2017

97–100
/100

Lobenberg: Im östlichen Teil des Ermitage-Hanges, in einer Südexposition gelegen. Sehr viel Sandanteil im Untergrund, deshalb viel feiner als Le Meal. Es gibt sehr viel Kalk, blauen Lehm, aber auch Kieselsteine. Le Meal ist aber im Vergleich so viel massiver, dass die Ausrichtung eben deutlich schwarzer wird. Der viel feinere Dionnieres wächst im unteren Teil des Berges, wo es langsam in sanftere Hänge übergeht. 100 % Syrah bzw der alte Klon Serine. 2 Hektar im Besitz von Ferraton. Biodynamisch bearbeitet, sehr alte Reben. Ein kleiner Teil wird nicht entrappt. Das Ganze zusammen mit dem entrappten Teil im Zement spontan vergoren. Der Ausbau erfolgt zum Teil im neuen und gebrauchten Barrique, sowie im Halbstück. Der Dionnieres ist der deutlich femininere Wein der zwei Hermitage. Die Nase zeigt schwarze Kirsche, ein wenig Mango, und frische Orangenzesten darunter. Fast ein wenig erinnernd an den sehr feinen Cornas Les Eygats, obwohl der Untergrund da ja ein anderer ist. So feine rote Frucht in einem Hermitage, das macht große Freude. Dichte rote Kirsche unterlegt mit Sauerkirsche. Auch ein bisschen Johannisbeere. Tolle Frische und Säure zeigend. Sehr lang, fast so fein wie ein Cote Rotie, wäre da nicht diese vom Granit geprägte, große steinige Wucht dahinter. Diese Länge! Das Tannin ist total geschliffen, aber total präsent. Die Augen werden klein ob dieser Intensität, und trotzdem hat dieser Wein diese fast feminine, rotfruchtige Feinheit neben der steinigen Wucht. So gut und fein zugleich habe ich diesen Wein noch nicht getrunken. Die Säure ist nicht hoch, und trotzdem schmeckt der Wein frisch. Das ist ein schicker Hermitage und er liegt qualitativ deutlich über 2016, was mich erst überraschte, letztlich aber sehr freut. Ich habe ihn fetter und üppiger erwartet, aber diese Feinheit gefällt mir richtig gut. 97-100/100

97
/100

Jeb Dunnuck über: Ermitage Les Dionnieres

-- Jeb Dunnuck: The 2017 Hermitage Les Dionnières is more deep, structured, and serious, with killer notes of crème de cassis, graphite, ground pepper, and inky notes. Rich, full-bodied, beautifully concentrated, and with both tannins and acidity to burn, give bottles 5-6 years and enjoy over the following 20+ years. 97/100

96
/100

Decanter über: Ermitage Les Dionnieres

-- Decanter: From south-facing vines on clay-limestone soils, the fruit was fermented in concrete and will be aged for up to 18 months in oak, around 25% new. The oak is robust but can't entrap the dynamic fruit. There's a touch of rich plum compote to the ripe blackberry on the very full-bodied and thick palate. It's very intense - the extraction has been pushed as far as it can comfortably go - but it has bags of energy, freshness and saline drive keeping things drinkable onto an exceptionally long finish. One of the biggest 2017 Hermitage reds. Don't drink it young. 96/100

Mein Winzer

Ferraton Père et Fils

Samuel Ferraton, Vertreter der vierten Generation im Weingut, gab 1998 dem Haus einen neuen Impuls durch eine finanzielle Partnerschaft mit dem Haus Chapoutier bei gleichzeitiger Wahrung der qualitativen Unabhängigkeit.

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