Ermitage Le Meal 2018

Ferraton Pere et Fils

Ermitage Le Meal 2018 BIO

100
100
9
voluminös & kräftig, tanninreich, frische Säure
2
Serine 100%
3
Lobenberg 100/100
Jeb Dunnuck 94–96+/100
Galloni 96/100
5
Rotwein
barrique
14,0% Vol.
Trinkreife: 2024–2054
Verpackt in: 6er OHK
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Ferraton Pere e Fils, 13, rue de la Sizeranne, 26600 Tain L'Hermitage, FRANKREICH


  • 79,00 €

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lobenberg

Lobenberg über:Ermitage Le Meal 2018

100
/100

Lobenberg: Die Nordrhône war 2018, wie das Burgund, im Gegensatz zum Süden schon eher gesegnet. Es gab deutlich weniger Krankheitsdruck und viel weniger Ernteausfälle. Die Weine zeichnen sich durch eine hohe Konzentration, üppige Frucht und wahnsinnige Puristik aus. Sie sind wuchtig und kraftvoll, dunkelfruchtig mit hoher Frische und Feinheit. Es ist das dritte große Jahr in Folge für die Nordrhône und womöglich sogar das Beste der drei, da es feiner sein kann als die manchmal üppigen 2017er und kraftvoller als die eleganten 2016er. Le Méal liegt in der Mitte des Ermitage-Berges. Der Untergrund ist Alluvial, quartziger Kalksand, Flusssedimente, die zum Teil auch in Crozes Hermitage auftreten. Hier allerdings nicht mit so viel groben Steinen, sondern eher feiner. Die Lage Le Méal zieht sich komplett rechts von Jaboulet Ainé, in der Nähe der obersten Spitze des Ermitage Hügels, bis ganz nach unten. Die untere Hälfte wird für den Ermitage Les Dionnières genommen, die obere entsprechend für diesen Wein hier. Nur 0,6 Hektar bei Ferraton, biodynamisch bearbeitet, uralte Serine Reben. Spontan im Beton vergoren, Ausbau im Barrique und Halbstück, komplett neues Holz. Ferraton sieht seine ganzen anderen Lieu-dits als Premiers Crus an und die beiden Einzellagen Hermitage Méal und Dionnières als Grands Crus. Le Méal ist eine legendäre Lage am Hermitage in der sich Toperzeuger wie Chapoutier und Ferraton, aber auch Michel Tardieu tummeln. Diese Lage ist Kult und das zurecht. Die Nase ist nur schwarz, drückend und reich, aber nicht anstrengend, weil hier nichts Raues kommt, weil hier keinerlei Spuren des komplett neuen Holzes im Spiel sind. Schwarzer, sanfter, dichter Schub. Ein sattes Waldbeerensammelsurium schiebt sich durch den Mund, unterlegt von unglaublichen Gesteinsmassen. Wow, Salz, Gestein, Unterholz, Druck, Rappenwürze und das ohne Ganztraubenvergärung, Länge. Das ist toller Stoff. Ein großer Hermitage mit einem wahnsinnigen Nachhall, mit einer immensen Mineralität in dieser schwarzen und rotbeerigen Intensität und Reichhaltigkeit, das sucht seinesgleichen. So üppig ist das selten zu finden und dieser im Grunde zu reichhaltige Jahrgang 2018 wird beim Méal durch diese immense Mineralität und die Seidigkeit der Tanninmassen ausbalanciert. Großer Stoff, ganz ohne Frage. 100/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck über:Ermitage Le Meal 2018

94–96+
/100

-- Jeb Dunnuck: The tiny production 2018 Hermitage Le Méal comes from one of the warmer terroirs on Hermitage Hill and will spend 14 to 18 months in 50% new French oak. Full-bodied, powerful, and structured as all hell, it has loads of currants and black cherry fruits, tons of spice, dried earth, and mineral aromatics, building tannins, and a big finish. It's certainly the most tannic and backward of the three Hermitage and is going to need upwards of a decade of cellaring. 94-96+/100

Galloni

Galloni über:Ermitage Le Meal 2018

96
/100

-- Galloni: Deep, bright-rimmed purple. Powerful blueberry and blackcurrant aromas are complicated by suggestions of candied flowers, vanilla and incense and a hint of licorice appears in the background. Stains the palate with alluringly sweet black/blue fruit preserve, spicecake, salty olive and violet pastille flavors that are underscored by a vein of smoky minerality. Blends richness and energy with a sure hand and finishes extremely long and precise, with steadily building tannins adding shape and final grip. (all de-stemmed fruit and 40% new oak) 96/100

Mein Winzer

Ferraton Pere et Fils

Samuel Ferraton, Vertreter der vierten Generation im Weingut, gab 1998 dem Haus einen neuen Impuls durch eine finanzielle Partnerschaft mit dem Haus Chapoutier bei gleichzeitiger Wahrung der qualitativen Unabhängigkeit. […]

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