Crozes Hermitage Les Picheres

Ferraton Pere et Fils

Crozes Hermitage Les Picheres 2018

BIO

strukturiert
frische Säure
93–94
100
2
Syrah 100%
5
rot
12,5% Vol.
Trinkreife: 2022–2036
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 93–94/100
Galloni: 93/100
Winespectator: 92/100
Jeb Dunnuck: 91–93/100
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Crozes Hermitage Les Picheres 2018

93–94
/100

Lobenberg: Die Nordrhône war 2018, wie das Burgund, im Gegensatz zum Süden schon eher gesegnet. Es gab deutlich weniger Krankheitsdruck und viel weniger Ernteausfälle. Die Weine zeichnen sich durch eine hohe Konzentration, üppige Frucht und wahnsinnige Puristik aus. Sie sind wuchtig und kraftvoll, dunkelfruchtig mit hoher Frische und Feinheit. Es ist das dritte große Jahr in Folge für die Nordrhône und womöglich sogar das Beste der drei, da es feiner ist als die üppigen 2017er und kraftvoller als die eleganten 2016er. Ein 1,7 Hektar großer Weinberg, ein Single Vineyard auf den Hügelausläufern, gerade ins Flache übergehend. Relativ junge Reben, ungefähr 15 Jahre Rebalter. Aber natürlich, wie alles hier, biodynamisch bewirtschaftet. Der Wein wird komplett entrappt. Die Vergärung erfolgt spontan im Beton. Das Ganze bleibt dann auf der Feinhefe bis zum Frühjahr. Dann wird es abgezogen und weiter im großen Holz ausgebaut. Ich habe 2018 in einer Reihe mit 2017 und 2016 probiert, was zeichnet den 2018er aus? Er ist sicherlich von den dreien der Dichteste, Reichhaltigste mit einer satten Veilchennote. Maulbeere, Brombeere, sehr dicht. An Schiefer erinnernde Gesteinsmassen mit einer feinen Süße und großer Opulenz ausgestattet. Die Veilchen werden langsam schmelzig, es wird satte Schwarzkirsche und Amarena daraus, das ist schon eine ziemliche Wuchtbrumme für einen kleinen Crozes Hermitage. Der Mund hat dann zusätzlich zu der sich fortsetzenden Opulenz auch eine erstaunliche Frische, eine fast etwas scharfe Mineralität, Salz, Feuerstein und Schiefer, dazu diese Amarena-Schwarzkirsch-Mischung, lange durchziehend. Das ist für einen kleinen Crozes Hermitage schon ziemlich wuchtiges Zeug und trotzdem ist er nicht fett. 4 bis 5 Jahre Zeit geben, dann ist das ein perfekter, sehr saftiger, süffiger Syrah. Vielleicht ist der 2017er der etwas rassigere, etwas elegantere Wein, aber 2018 besticht einfach durch seine Üppigkeit und seinen Körper, das macht viel Spaß. 93-94/100

93
/100

Galloni über: Crozes Hermitage Les Picheres

-- Galloni: Opaque ruby. Assertive blackberry, licorice, exotic spice and incense scents take on a subtle floral quality with aeration. Sappy and broad in the mouth, offering potent dark fruit and floral pastille flavors and a hint of spicy cracked pepper. Closes with repeating licorice and dark berry character, mounting tannins and excellent focus and persistence. 15% new oak. 93/100

92
/100

Winespectator über: Crozes Hermitage Les Picheres

-- Winespectator: Plump and forward in feel, with a fleshy ball of cassis and warm boysenberry fruit wrapped in tobacco and humus notes that lends grip on the finish. Best from 2022 through 2028. 92/100

91–93
/100

Jeb Dunnuck über: Crozes Hermitage Les Picheres

-- Jeb Dunnuck: The 2018 Cornas Patou is more fruit-driven yet has a killer texture as well as opulence. Cassis, blueberries, chocolate, and graphite notes all dominate the bouquet, and it's full-bodied, deep and rich on the palate. It doesn't have the complexity of the Les Eygats, yet it has more oomph as well as decadence while staying pure and balanced, with ample tannic bite. It's another beautiful wine. 91-93/100

Mein Winzer

Ferraton Père et Fils

Samuel Ferraton, Vertreter der vierten Generation im Weingut, gab 1998 dem Haus einen neuen Impuls durch eine finanzielle Partnerschaft mit dem Haus Chapoutier bei gleichzeitiger Wahrung der qualitativen Unabhängigkeit.

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