Cotes du Rhone Villages Plan de Dieu Le Temps est venu

Domaine Stephane Ogier

Cotes du Rhone Villages Plan de Dieu Le Temps est venu 2011

fruchtbetont
pikant & würzig
90–91+
100
2
Grenache 80%, Syrah 10%, Cinsault 5%, Mourvedre 5%
5
rot
14,0% Vol.
Trinkreife: 2014–2021
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 90–91+/100
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Cotes du Rhone Villages Plan de Dieu Le Temps est venu 2011

90–91+
/100

Lobenberg: Dieser Cotes du Rhone von Stephane Ogier ist ein neues Projekt, ein lang vorbereitetes Abenteuer von 6 Hektar auf der besten Cotes du Rhone Village Lage, dem Plan de Dieu, dem Feld Gottes! 2011 und 2012 sind die Einstiegsjahrgänge. Seit 15 Jahren suchte Stephane, nun heißt sein Wein: „Die Zeit ist gekommen“. Auf diesem tollen Terroir wächst auch Philippe Cambies Calendal, noch andere Berühmtheiten und Größen haben genau hier ihre Reben stehen. Der Wein besteht aus 10% Syrah, 80% Grenache, der Rest Mourvedre und Cinsault. Die Reben sind zwischen 30 und 50 Jahre alt. Die Weine werden komplett unentrappt vergoren, selbstverständlich mit natürlicher Hefe, also spontan. Die Böden werden organisch bearbeitet. Die Weine werden zu 100 % in Zementtanks vergoren und werden auch danach in Zement ausgebaut. Kein Holzkontakt um die Frische zu behalten. Die Zementtanks ergeben aber die nötige Rundung und Geschmeidigkeit. Dieser neue Einstiegswein in die Oberklasse-Welt von Stefan Ogier ist erstaunlich tieffarbig. Sehr würzige Nase, der kleine Anteil Syrah kommt recht deutlich durch. Garrigues-Würze, sehr mineralisch, tiefe, schwarze Frucht, Brombeere, Holunder, schwarze Olive, aber auch rote Waldbeeren, würzig und sehr frisch und rassig, auch blumig, Veilchen in Lakritze schwimmend. Dazu wunderbar frische rote Grapefruit und Mandarine, Schlehe, Hagebutte und Zitronengras. Was für ein rassiges Nasenspiel! Ein wenig positiv rustikal, so wie man es auch von den großen Weinen der Appellationen Rasteau und Vacqueyras kennt, auch mit der dort üblichen Opulenz. Sehr frischer, rassiger, tief rostfarbener Mund, mit schönem mineralisch, salzigen, steinigen Ende, einem leichten Hauch von dunkler Schokolade, daneben orientalisch zugehend, Mandarine und Orange, auch Zitrusschalen. Tolle Frucht, satte Kirsche, Walderdbeere, rote Johannisbeere. Wunderschön zu trinken, cremig, mittleres Finish, macht immensen Spaß, ein großartiger Wein mit Harmonie und superbem Trinkspaß, dieser Wein lässt viele andere Cotes du Rhone unter 10 Euro schon sehr blass aussehen. 90-91+/100

Mein Winzer

Domaine Stéphane Ogier

Im Augenblick besitzen die hier seit Generationen ansässigen Ogiers 3,5 Hektar, wovon 2 Hektar ausschließlich der Vinifikation des Cote Rotie vorbehalten sind. Die Weinberge sind in 4 Einzelparzellen unterteilt. Im Verlauf eines Jahres müssen vom Rebschnitt bis zur Weinlese die verschiedensten...

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