Domaine Stephane Ogier

Cote Rotie La Cote Blonde 2016

pikant & würzig
voluminös & kräftig
96–97
100
2
Syrah 100%
5
rot
14,0% Vol.
Trinkreife: 2022–2043
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 96–97/100
Parker: 98/100
Winespectator: 98/100
Jeb Dunnuck: 97+/100
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Cote Rotie La Cote Blonde 2016

96–97
/100

Lobenberg: Dies ist eine kleine Parzelle von einem halben Hektar, die Stephan Ogier vor 8 Jahren selbst neu gepflanzt hat. Cote Blonde, das ist klar 100%ig Granitböden. Der Wein liegt in Südostexposition neben Lancement, der komplett auf Süden liegt. Wir haben hier Granit, aber auch ein ganz klein bisschen Schiefer ,was ungewöhnlich ist für die Cote Blonde. Diese neue Lage wird natürlich genau so biologisch bearbeitet wie der Nachbar Lancement. Auch hier Spontanvergärung, 100% Ganztrauben, also keine Entrappung. Auch hier wird der Hut nicht mehr runtergedrückt sondern alles wird vor der Vergärung vorsichtig mit Füßen gestampft. Bei der Vergärung wird der Hut mit einem Kettensystem unter dem Saft gehalten. Kein Pigeage, kein pump over, sehr sanft, sehr vorsichtig. Diese neue Lage von der Cote Blonde ist etwas kraftvoller als der Lancement, denn der Lancement steht zu 100% auf Granit. Hier haben wir doch einen Teil auf dem Schiefer. Die Nase ist auch schon von daher – auch ob des vom Schiefer kommenden anderen PH-Wertes – würziger, tiefer, schwärzer. Maulbeere, schwarze Olive, Myrre, auch hier wieder Wacholder, aber auch viel Eukalyptus, leichte Minze scheint durch, schwarze Kirsche, sehr tief, sehr würzig und trotzdem sehr samtig und fruchtbetont. Der Mund ist unglaublich charmant. Auch hier dieses Potpourri aus überwiegend schwarzer Frucht, wieder deutlich mit Eukalyptus, Minze, Wacholder, Olive, grandioser Garrigue-Würze. Der Wein ist für mich, obwohl er etwas robuster daher kommt, als der Lancement weniger tief und weniger profund. Acht Jahre alte Reben sind eben doch etwas anderes als Jahrzehnte alte Reben. Es fehlt die letzte Tiefe, der letzte Druck in der Mitte, der Wein ist dem Reserve deshalb meines Erachtens nur deshalb etwas überlegen, einfach weil er eine andere und individuellere Expression hat. In der Tiefe und Würze würde ich den Reserve vorziehen. Hier muss einfach Alter dazu kommen, um dem Wein den letzten Druck von unten zu verleihen. 96-97/100

98
/100

Parker über: Cote Rotie La Cote Blonde

-- Parker: Full-bodied, yet supple and creamy, the 2016 Cote Rotie La Cote Blonde has an extra dimension to it that's unmatched by Ogier's other cuvées. Complex perfumes of roses, tea leaves and raspberries, incredibly silky tannins and trace notes of flowers and licorice on the finish all mark this as a super wine. It's nearly approachable now, but it should evolve gracefully for two decades or more. Bravo! 98/100

98
/100

Winespectator über: Cote Rotie La Cote Blonde

-- Winespectator: A dark, seductive wine that has some grip to shed, as the structure shrouds a dense core of steeped plum and blackberry pâte de fruit notes for now. Extra bay leaf and sweet tapenade accents fill in, while a flash of black tea at the very end adds a beguiling hint. There's also buried minerality for days. Cellar for maximum effect. Best from 2024 through 2040. From France. 98/100

97+
/100

Jeb Dunnuck über: Cote Rotie La Cote Blonde

-- Jeb Dunnuck: The 2016 Côte Rôtie Côte Blonde is more reserved and slightly backward, with meaty dark fruits, decaying flowers, olive, and game nuances all taking some coaxing. It’s firing on all cylinders on the palate, however, and has an awesome core of fruit, polished, silky tannins, great intensity and depth, and a weightless mouthfeel. Hide this for 4-5 years, and it will knock your socks off over the following two decades. 97+/100

Mein Winzer

Domaine Stéphane Ogier

Im Augenblick besitzen die hier seit Generationen ansässigen Ogiers 3,5 Hektar, wovon 2 Hektar ausschließlich der Vinifikation des Cote Rotie vorbehalten sind. Die Weinberge sind in 4 Einzelparzellen unterteilt.