Domaine Stephane Ogier

Cote Rotie Cuvee Belle Helene 2017

Limitiert

frische Säure
tanninreich
voluminös & kräftig
100
100
2
Syrah 100%
5
rot
13,0% Vol.
Trinkreife: 2024–2053
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 100/100
Jeb Dunnuck: 98–100/100
Parker: 97/100
Galloni: 96–97/100
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Cote Rotie Cuvee Belle Helene 2017

100
/100

Lobenberg: Der Wein kommt von der Cote Brune, also Schieferböden. 100% nicht entrappt, mit Füßen runtergestampft und leicht angequetscht, dann vergoren. Auch hier wird der Hut der Ganztrauben ständig unter dem Flüssigkeitspegel gehalten. Natürlich spontan vergoren, Ausbau im neuen und überwiegend gebrauchten Barrique. Biologische, hier sogar biodynamische Weinbergsbearbeitung. Das geschieht in beiden Einzellagen, Lancement und Belle Helene. Bei Ogier werden die Weine i.d.R. 17-18 Tage vergoren, danach maximal drei bis vier Tage auf den Schalen belassen. Er probiert täglich nach der Fermentation, und wenn der Wein droht an Präzision zu verlieren, was er seines Erachtens tut bei zu langen Standzeiten auf der kompletten Maische, dann presst er sofort ab. Die Malo erfolgt im Fass und der Ausbau dann ohne Bâtonnage für zwei Jahre im Barrique. Bei großen Jahren wie 2013 bleibt er sogar bis zu 2,5, im Notfall auch 3 Jahre im Fass. Bei etwas leichteren Jahren 18 Monate. Belle Helene habe ich, so lange ich hier probiere, noch nie so charmant in der Nase gehabt. So ein weicher, dichter Schwarzkirsch-Maulbeer-Teppich, unglaublich charmant, weich, dicht und reich. Assoziationen an einen sehr satten, tiefen, reifen Malbec aus Argentinien. Ein 100%iger Merlot aus Pomerol. Aber beides ist es nicht, denn die Würze aus Cote Rotie und die Frische dazu ist in beiden genannten Assoziationen so nicht möglich. Da kommt natürlich ein Teil auch von den Rappen. Der Mund zeigt eine wahnsinnig würzige Frische, sowohl von den Rappen, als auch von der speziellen Frucht dieses Jahrgangs mit diesen kühlen Nächten. Wirklich rassig, rasant und dennoch vollreif. Das heißt schon alle Regler nach Rechts und trotzdem seidiges Tannin. Weit aus trinkbarer, als viele Jahrgänge zuvor in diesem jungen Stadium. Seidig und trotzdem so intensiv und würzig, schwarze Frucht, schwarze Erde, wieder grüne und schwarze Olive, das Ganze endet im Unendlichen. Großer dichter Stoff, der so fein und frisch zugleich ist. Wahrscheinlich gab es Cote Rotie in dieser Klasse auch 1999 nicht, und das war bisher die Benchmark. Super Stoff. 100/100

98–100
/100

Jeb Dunnuck über: Cote Rotie Cuvee Belle Helene

-- Jeb Dunnuck: Still aging in demi-muids (the blend was made and moved to demi-muids when the other single vineyards were bottled), the 2017 Côte Rôtie Belle Hélène reveals a deep purple color as well as a huge, powerful full-bodied style that's just begging for a decade of cellaring. This classic effort comes from the Côte Rozier and La Landonne lieux-dits and offers serious meatiness and masculine characteristics as well as ample black fruits, smoked earth, graphite, and toasted spice. It's a brilliant wine in the making, but not for those seeking instant gratification. 98-100/100

97
/100

Parker über: Cote Rotie Cuvee Belle Helene

-- Parker: Rich and plush, the 2017 Cote Rotie La Belle Helene is a full-bodied, hedonistic example of the appellation. Black cherries, espresso, cedar and dark chocolate notes dominate the nose and palate, framed by ripe, velvety tannins. This shows impressive power and concentration allied to generosity, texture and length, making it a true powerhouse. Give it several years in the cellar and drink it through 2040 or so. 97/100

96–97
/100

Galloni über: Cote Rotie Cuvee Belle Helene

-- Galloni: Opaque violet. An intensely perfumed bouquet displays mineral-accented black/blue fruit and floral pastille scents that pick up olive, smoky bacon and exotic spice notes with air. In a concentrated yet energetic style, offering appealingly sweet, palate-coating cherry liqueur, blueberry, licorice, spicecake and candied violet flavors braced by a spine of juicy acidity. Shows superb clarity and mineral thrust on a strikingly long, floral-accented finish shaped by fine-grained, slow-building tannins. This was the only 2017 that had yet to be bottled when I visited Ogier in mid-March. 96-97/100

Mein Winzer

Domaine Stéphane Ogier

Im Augenblick besitzen die hier seit Generationen ansässigen Ogiers 3,5 Hektar, wovon 2 Hektar ausschließlich der Vinifikation des Cote Rotie vorbehalten sind. Die Weinberge sind in 4 Einzelparzellen unterteilt.