Domaine Faiveley

Corton Grand Cru Clos des Cortons Faiveley Monopole 2015

pikant & würzig
saftig
seidig & aromatisch
97–99
100
2
Pinot Noir 100%
5
rot
13,5% Vol.
Trinkreife: 2022–2047
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 97–99/100
Suckling: 97/100
Galloni: 95–97/100
Parker: 95/100
Burghound: 94–96/100
6
Frankreich, Burgund, Cote d'Or
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Corton Grand Cru Clos des Cortons Faiveley Monopole 2015

97–99
/100

Lobenberg: Eine Einzellage in der Exklusivität der Domaine Faiveley. Im Corton gelegen. Ein kleiner ummauerter Teil. Nur 80% entrappt, 20% in warmen Jahren wie 2015 als Ganztraube vergoren. Auch spontan im offenen Holzbottich vergoren. Zu 60% im neuen Barrique ausgebaut. Dann Verbleib für 18 Monate auf der Hefe, ohne Batonnage. Auf diesen Wein bin ich besonders gespannt, da ich doch sonst vielfach die Cortons von der Domaine Tollot Beaut kaufe und auch die Cortons von Bonneau du Martray recht gut kenne. Da gibt es so viel Unterschiede. Schwarze Frucht und viel Kraft bei Tollot Beaut. Das müsste eigentlich bei Faiveley, diesem Finesseerzeuger, ziemlich anders sein. Die Nase kommt schon mal wuchtiger als erwartet. Ganz viel schwarze Kirsche, auch ein bisschen Minze, Eukalyptus von den Rappen. Sehr viel Druck von unten zeigend. Natürlich nicht fett, das gibt es im Burgund nicht. Aber schon eine schöne, süße Wucht zeigend. Deutlich Lakritze und Veilchen. Alles fein verwoben. Spielerisch und trotzdem mit einer gewissen Üppigkeit. Darunter Orangenschale, etwas Aprikose. Wow, ist das fein im Mund und gleichzeitig so unglaublich lecker. Den Wein konnte ich nicht ausspucken. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, er hat so viel. Zerdrückte Himbeere, ganz viel Schlehe, dazu eine gewisse Schärfe, Piment (fruchtbetonte Pfeffer aus einer speziellen Chillysorte). Das gibt einen besonderen Kick in diesem Wein. Lang, dann in Salz überlaufend. Kalkstein kommt dazu. Und immer wieder hochrollend diese wunderschöne Süße. Schlehe, dann kommt süße Kirsche dazu, und auch ein bisschen Schwarzkirsche. So verspielt, so ultrafein, köstlich, raffiniert. Und trotzdem einen schönen, warmen, durchaus voluminösen Körper zeigend. Nein, bitte nicht verwechseln, das ist hier nun gar nicht Fettes, das ist kein üppiger Burgunder. Das ist zarter, feiner Burgunder, aber mit so einem satten, fleischigen, druckvollen Mittelbau. Da passt die Harmonie perfekt zu der Schärfe, zu dem ultra seidigen Tannin. Das ist echt schicker Wein. Das ist die beste Lage aus der Cote de Beaune. Das ist die einzige Grand Cru Lage des südlicheren Teils der Cote d´Or. Und das völlig zurecht. Faiveley macht einen völlig anderen Corton als Tollot Beaut in ihrer schwarzen Dichte. Wir bleiben hier komplett verspielt, sind viel näher dran an einem Bonneau du Martray in der Charakteristik. Aber wir sind eigentlich bei Faiveley. Faiveley, diesem Meister der zarten, verspielten Weine. Richtig schickes, großes Kino. 97-99/100

97
/100

Suckling über: Corton Grand Cru Clos des Cortons Faiveley Monopole

-- Suckling: --Suckling: I'm amazed! This is extremely fresh with orange zest and smoky notes, as well as intense cherry aromas. With its stunning concentration and vitality, this could wake the dead! A great and dynamic expression of this unique terroir that could be drunk now, but it also has a huge future ahead of it. 97/100

95–97
/100

Galloni über: Corton Grand Cru Clos des Cortons Faiveley Monopole

-- Galloni: (entirely destemmed, as these thick-skinned grapes were extremely high in tannins and total polyphenols): Saturated dark red-ruby. Distinctly dark aromas of black cherry, licorice and violet convey an impression of medicinal reserve. Powerful black cherry, crunchy raspberry and licorice flavors boast remarkable intensity and energy but come across as less austere at this stage than normal. A huge wine with the structure for a 25-year evolution in bottle but there's something almost feminine about its fine-grained texture. The major tannins are totally supported by fruit on the classic, penetrating, extremely long aftertaste. A great wine in the making. (Erwan Faiveley noted that this was the most impressive must he's ever tasted.) The IPT (indice polyphenols totaux) here is a whopping 90, compared to a normal 50, according to Jerome Flous, who added that the record for this cuvée was 103 in 2005. -- Stephen Tanzer 95-97/100

94–96
/100

Burghound über: Corton Grand Cru Clos des Cortons Faiveley Monopole

-- Burghound: This too is extremely ripe yet manages to avoid any sense of surmaturité on the once again liqueur-like aromas of black cherry, cassis, anise and lilac scents. This is a massive wine, with simply huge mid- palate concentration, power and muscle that terminates just like the Rodin in a borderline painfully intense finale that both coats the palate and lasts for minutes. I take considerable pains to point out however that this ultra-structured and overtly austere effort is not only built for the long haul but for the very long haul. I have suggested an initial drinking window of 25 years from now but it may very well be 30 to 40. In sum, this is very old school Corton. (94-96)/2040+

Mein Winzer

Domaine Faiveley

Die inzwischen ca. 140 Hektar umfassende Domaine Faiveley ist eines der größten Häuser im Burgund. Und eigentlich ist es auch mehr als Weingut zu betrachten, denn hier macht man, anders als bei anderen großen Handelshäuser wie z. B. Jadot oder Bouchard, fast ausschließlich Weine von eigenem Besitz....