Domaine Santa Duc

Chateauneuf du Pape Habemus Papam 2010

voluminös & kräftig
pikant & würzig
97–98
100
2
Grenache 95%, Mourvedre 5%
5
rot
15,5% Vol.
Trinkreife: 2016–2040
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 97–98/100
Gabriel: 19/20
JDRR: 92–95/100
Parker: 92–94/100
6
Frankreich, Rhone, Gigondas und Rasteau
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateauneuf du Pape Habemus Papam 2010

97–98
/100

Lobenberg: 20 Jahre hat Yves geduldig auf seine Chance in Chateauneuf gewartet. In Gigondas ist er mit St. Cosme zusammen der König, die wahre Krone im Süden ist jedoch Chateauneuf. Dann, 2008, kam die Gelegenheit, ein uralter, winziger Weinberg in bester Lage, zu klein für die hochwertige Konkurrenz, kein Arrondissement möglich, zu viel Arbeit. Yves war es egal, hier geht es ja nur um sein Ego. 100% Grenache. Vergärung und Ausbau im großen Holz. Der Weinberg steht auf La Crau, der besten Lage in Chateauneuf, unterhalb von Rayas. Zu 80% nicht entrappt, also wie das Vorbild Rayas als ganze Traube vergoren. Schöne rotfruchtige Nase, feine Kirsche, rote Johannisbeere, ein wenig Cassis, sehr trocken, sehr mineralisch, Steinmehl, Staub. Hohe Intensität in der Nase, ein Hauch Milchschokolade, Tabak, Kokosnuss, Holunder, etwas Thymian. Im Mund muss ich lange nachdenken, ob ich einen solchen Jungwein vom Fass als Chateauneuf schon probiert habe, fern jeder Konvention der fetten Parker-Jetztzeit. Bonneau, mehr noch Rayas, etwas Tardieu Special Cuvee. Es fehlt absolut und absichtlich an Süße, nur klare, extrem puristische, rote rassige Frucht ohne viel Wucht und ohne große Rundheit, rote Johannisbeere, Waldfrüchte, alles geradeaus, alles in einem Zustand der Unsüße, dramatische Mineraleinflüsse mit immenser Länge. Der Wein braucht Zeit. Das ist eine wirkliche Rayas-Stilistik und völlig fern der üblichen Parker-Stilistik, weit entfernt von Clos St. Jean und allen von Phillip Cambie betreuten Chateauneufs. Grandios für ein langes Lagern, einer der besten Chateauneufs eines genialen Winzers mit einem überirdischen Händchen für Reben und Weinberg. Wäre es nicht sein Erstlingswerk in der Appellation hätte ich die 100 Punkte rausgerückt. 97-98/100

19
/20

Gabriel über: Chateauneuf du Pape Habemus Papam

-- Gabriel: 19/20

92–95
/100

JDRR über: Chateauneuf du Pape Habemus Papam

-- JDRR: A brilliant barrel sample and a blend of 100% Grenache that’s aged all in foudre for 18 months, the 2010 Domaine Santa Duc Châteauneuf-du-Pape is fantastic on the nose, showing a traditional, yet pure, fresh profile of raspberry, black currant, garrigue, flowers, and striking minerality. Just as good on the palate, with a medium to full-bodied, concentrated feel, serious structure, loads of ripe fruit, and a lengthy finish, this locked and loaded Châteauneuf-du-Pape has the fruit to be approachable young, but the stuffing and bones to age effortlessly for 15+ years. Fantastic stuff. 92-95/100

92–94
/100

Parker über: Chateauneuf du Pape Habemus Papam

-- Parker: The 2010 is a terrific opening offering from Yves Gras in Chateauneuf du Pape. Dense ruby/purple, with loads of kirsch, licorice, barbecue smoke, roasted herbs and bay leaf, it has opulent texture, an expansive, savory mouthfeel and terrific purity and length. It should drink well for 12-15+ years. Bravo! 92-94/100

WS über: Chateauneuf du Pape Habemus Papam

-- WS: Not shy, this pumps out roasted fig and steeped blackberry and plum fruit aromas and flavors, liberally lined with ganache, fruitcake and licorice notes. Shows ample toast on the finish, with a Christmas pudding kicker. A showy style, offering briary grip. Best from 2015 through 2025. 93/100

Mein Winzer

Domaine Santa Duc

Der Qualitätsstandard von Yves Gras’ Santa Duc gehört zu den höchsten im Rhonetal und Frankreich überhaupt. Nur die besten Weine werden selber abgefüllt, der Rest wird weiterverkauft an Handelshäuser der Gegend.