Clos des Papes

Chateauneuf du Pape Blanc 2021

voll & rund
niedrige Säure
97–100
100
2
Bourboulenc, Clairette Blanche, Grenache blanc, Picardan, Picpoul de Pinet, Roussanne
5
weiß
14,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2047
Verpackt in: 12er OHK
3
Lobenberg: 97–100/100
6
Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateauneuf du Pape Blanc 2021

97–100
/100

Lobenberg: Der weiße Clos des Papes besteht aus sechs verschiedenen Rebsorten. Roussanne, Grenache Blanc, Clairette, Picardan, Bourboulenc, Picpoul. Roussanne und Grenache Blanc bringen sehr viel dichte Intensität und Süße. Die Weine werden komplett als Ganztraube über drei Stunden abgepresst und dann bei 18-21 Grad über einen langen Zeitraum von vier Wochen vergoren. Der Trick und Witz dabei: Die früher reifenden Sorten gehen in die Vergärung und dann wird einfach der Saft der dann geernteten Sorte in den laufenden Gärprozess gegeben, das zieht sich über Wochen, vielleicht eines der Geheimnisse der Klasse und Langlebigkeit. Danach verbleibt der Wein auf der Hefe bis März, dann wird er gefiltert. Avril macht niemals eine Malo, die etwas intensivere Apfelsäure bleibt also erhalten. Die Weine werden dann im März schon filtriert und sogar auf Flasche gefüllt, denn Vincent möchte auf jeden Fall die Säure erhalten, sonst würde der Wein durch die Roussanne und Grenache ein bisschen zu breit und fett werden. So ist die Balance einfach besser. Die Weinbergsbearbeitung geschieht, wie bei den Roten, natürlich biodynamisch. Der Aufwand ist genau der Gleiche. Die Vergärung findet spontan statt. Der Wein hat eine ungewöhnliche Nase – hoher Anteil an Picpoul. Die Nase wird viel mehr von Grapefruit und Zitronengras dominiert als in zu reichen Jahren, in denen exotische Frucht, Pfirsich und Birne im Vordergrund stehen. Hier haben wir feine Litschi und sehr viel florale Elemente. Duftig, aber nicht zu üppig. Tolle Krautwürze, provenzalische Kräuter, Gestein und Salz. All das kommt schon in der Nase. Für Clos des Papes ist das ein erstaunlich versammelter und strukturierter Wein. Der Mund ist intensiv, lang und rassig. Vibrierend und unglaublich dynamisch. Eine famose Länge in Mineralität, in Zitronengras, Gesteinsmehl und Salz. Ein ungewöhnlicher weißer Châteauneuf-du-Pape für dieses Weingut, weil es ein Teil der sonst vorhandenen hedonistischen Fruchtigkeit zugunsten einer floraleren und mineralischeren Version getauscht hat. Das ist einfach der Jahrgang. Hervorragend! Ich finde den Wein wirklich genial. 97-100/100

Mein Winzer

Clos des Papes

Schon Paul Avril, der Großvater des derzeitigen Besitzers von Clos du Papes, Vincent Avril, machte sich um die Region verdient und trug nicht unwesentlich zur Schaffung des Cru Châteauneuf-du-Pape bei. 1896 begann er seine Weine unter dem Namen Clos des Papes zu verkaufen, den er 1902 als...