Chateauneuf du Pape Blanc 2018

Clos des Papes

Chateauneuf du Pape Blanc 2018

97–100
100
9
voll & rund, niedrige Säure
2
Bourboulenc, Clairette Blanche, Grenache blanc, Picardan, Picpoul de Pinet, Roussanne
3
Lobenberg 97–100/100
5
Weißwein
14,0% Vol.
Trinkreife: 2022–2044
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Clos des Papes, 13, avenue Pierre de Luxembourg, 84230 Chateauneuf du Pape, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Chateauneuf du Pape Blanc 2018

97–100
/100

Lobenberg: 2018 wird als Jahr des Mehltaus in die Geschichte eingehen und speziell die Winzer, die biologisch arbeiten waren und Clos des Papes ist ja eco-cert zertifiziert. Die Kupferausbringungsmengen sind inzwischen so begrenzt, dass man nur noch 4 Kilo pro Hektar und Jahr ausbringen darf. Andere Mittel sind nicht zugelassen. Das führt bei starkem Mehltaubefall, der am 19. Mai direkt nach der Blüte eintrat, dann zu einem herben Mengenverlust. Der Ertrag lag am Ende bei gerade einmal 14 hl/ha dieses Jahr. Das heißt er erzeugte nur ein Drittel seiner regulären Menge. Nachdem er schon 2017 nur die Hälfte der Normalmenge erntet konnte ist das ein weiterer Rückschlag. Das was nach dem Abfallen der ausgetrockneten Mehltautrauben am Ende übrigbleibt ging durch einen trockenen, langen Sommer. Die Trockenheit und Wärme des Sommers war hingegen kein Problem. Das letzte Mal, dass ein Weinberg so vom Mehltau befallen wurde war laut Aufzeichnungen 1946. Aber noch einmal, das was dann letztlich noch geerntet werden konnte, war fantastisch. Das haben wir schon bei Michel Tardieu erlebt. Überall wo organisch gearbeitet wurde gab es eben diese Mengenverluste, systemisch-konventionell arbeitende Großbetriebe mit chemischen Spritzungen hatten normale Erträge. Der Jahrgang ist unglaublich reich, das Ergebnis ist geradezu phänomenal. Vincent Avril vergleicht seinen 2018ern mit den 2015ern, Michel Tardieu zog eine Mischung aus 2009 und 2010 als Vergleich heran und ich selber fand ein bisschen die Konzentration von 2017 mit der Feinheit von 2016 passend. Wie dem auch sei, das Endergebnis aus 2018 ist ein phänomenaler Jahrgang, nur die Menge ist leider ein Scherz. Der weiße Clos des Papes besteht aus sechs verschiedenen Rebsorten. Roussanne, Grenache Blanc, Clairette, Picardan, Bourboulenc, Picpoul. Roussanne und Grenache Blanc bringen sehr viel dichte Intensität und Süße. Die Weine werden komplett als Ganztraube über drei Stunden abgepresst und dann bei 18-21 Grad über einen langen Zeitraum von vier Wochen vergoren. Der Trick und Witz dabei: Die früher reifenden Sorten gehen in die Vergärung und dann wird einfach der Saft der dann geernteten Sorte in den laufenden Gärprozess gegeben, das zieht sich über Wochen, vielleicht eines der Geheimnisse der Klasse und Langlebigkeit. Danach verbleibt der Wein auf der Hefe bis März, dann wird er gefiltert. Avril macht niemals eine Malo, die etwas intensivere Apfelsäure bleibt also erhalten. Die Weine werden dann im März schon filtriert und sogar auf Flasche gefüllt, denn Vincent möchte auf jeden Fall die Säure erhalten, sonst würde der Wein durch die Roussanne und Grenache ein bisschen zu breit und fett werden. So ist die Balance einfach besser. Die Weinbergsbearbeitung geschieht, wie bei den Roten, natürlich biodynamisch. Der Aufwand ist genau der Gleiche. Die Vergärung findet spontan statt. Beim Châteauneuf du Pape Blanc gab es 2018 genau so einen Mini-Ertrag wie beim Roten, mit 14 hl/ha wirklich minimal. Das Ganze in dieser extrem hohen Reife, gibt eine fast dropsige Nase, ein bisschen an Eisbonbon erinnernd. Litschi, Birne, Melone und immer wieder diese Dropsigkeit, die den Wein aber auch aromatisch und spannend macht, dazu Minze und ein floraler Kick. Im Mund so viel Power wie sonst bei Clos des Papes nicht üblich, sehr viel Druck zeigend. Massiv in seiner Struktur, der Wein wird direkt abgepresst, es gibt also keine starke Phenolik aus Standzeiten, dennoch hat er Châteauneuf Blanc einen unglaublichen Schub. Der Wein ist so intensiv und dabei gleichzeitig so kraftvoll, reich und üppig. Er ist allerdings nicht fett, auch wenn das jetzt so klingt. Aber er ist mit seinem Alkoholgehalt, dem Glyzerin, der Kraft, Dichte und Reichhaltigkeit überwältigend. Dieser Clos des Papes muss 10 Jahre, besser 15 Jahre in den Keller, um zum optimalen Trinkzeitpunkt zu kommen. Ein großer weißer Châteauneuf du Pape, der mich sehr an den Châteauneuf heute Morgen bei Tardieu erinnert hat. Die großen Weine des Jahres 2018 sind wirklich groß, aber gehören eben unglaublich lange weggesperrt. Weiße Châteauneufs für ein langes, langes Leben und eine späte Zugänglichkeit und Harmonie. Wann gab es das denn schonmal, einen weißen Clos des Papes von dem man sagt er sei ein echtes Powerteil?! 97-100/100

Mein Winzer

Clos des Papes

Schon Paul Avril, der Großvater des derzeitigen Besitzers von Clos du Papes, Vincent Avril, machte sich um die Region verdient und trug nicht unwesentlich zur Schaffung des Cru Châteauneuf-du-Pape bei. 1896 begann er seine Weine unter dem Namen Clos des Papes zu verkaufen, den er 1902 als definitiven Namen für die Domaine schützen ließ. […]

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