Domaine du Pegau / Paul & Laurence Feraud

Chateauneuf du Pape blanc Cuvee A Tempo 2018

Limitiert

mineralisch
voll & rund
97–100
100
2
Clairette Blanche 34%, Grenache blanc 33%, Roussanne 33%
5
weiß
14,0% Vol.
Trinkreife: 2022–2047
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 97–100/100
Jeb Dunnuck: 95–97+/100
6
Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateauneuf du Pape blanc Cuvee A Tempo 2018

97–100
/100

Lobenberg: Der Weinberg liegt neben Chateau La Nerthe auf der Höhe. Hat nur 0,8 Hektar, Südlage, direkt unter der Großlage La Crau. Wir haben 3 verschiedene Bodentypen innerhalb dieser 0,8 Hektar. Einmal komplett Sand für die Feinheit, dort steht die Roussanne, dann steinige Böden mit richtig großen Felsbrocken und der dritte Bereich ist lehmig und sandig. In den Weinbergen steht jeweils ein Drittel Roussanne, Grenache Blanc und Clairette. Das sind bis zu 50 Jahre alte Rebstöcke. Die Umstellung auf die Biodynamie wurde von Andreas Lenzenwöger, dem österreichischen Weißweinmacher der Domaine du Pegau, in 2014 vorgenommen. Es sind nur 0,8 Hektar, der Ertrag ist also extrem winzig. Einzelstöcke für Grenache Blanc und Clairette, die Roussanne steht auf Drahtrahmen. Der Ertrag geht auf unter 500 Gramm pro Stock und es gibt eine massive Vorlese. Die überreife Botrytis wird komplett eliminiert, es gibt also nur extrem sauberes Lesegut. Es wird geerntet als Ganztraube, ab in die Presse, und da Maischestandzeiten von 4-5 Stunden. Es wird nicht nach Rebsorten ausgebaut, sondern gemischt, aber dann wird ein bisschen experimentiert. Purer Ablaufsaft, also ohne Presse. Wird in vier Jahre alte Barriques von Guigal gegeben. Also kein neues Holz. Alles verbleibt auf der Vollhefe nach der spontanen Vergärung. Mit der Hefe verbleibt er etwa ein Jahr im Fass. Keine Batonnage. 2018 konnten nur 5 hl/ha geerntet werden auf Grund der Mehltauausfälle durch Verrieselung der Blüte. Es gibt folglich nur 2 Barriques von diesem Wein, nicht einmal das übliche Betonei konnte hinzugezogen werden. Dann hatte Andreas sich nur für den Ausbau in den Barriques entschieden. Die Nase des verbliebenen ist allerdings schon erstaunlich, zeigt von Beginn an Salzigkeit, viel Mineralität, viel Druck zeigend. Gar nicht mal so sehr Rhône, schon ein bisschen Burgund in der Nase. Geniale Mineralik im Mund, irre Textur, auch hier wieder die Mischung aus Burgund und Rhône, immense Spannung aufzeigend, diese salzige Mineralität hintenraus, diese Länge und trotzdem ist der A Tempo ganz reif, sehr reich. Ein großer Châteauneuf du Pape, aber auch ein sehr untypischer Châteauneuf. Bitte 10 Jahre weglegen. Gehört aber zum größten, was es an Weißwein an der südlichen Rhône dieses Jahr gibt. 97-100/100

Jeb Dunnuck über: Chateauneuf du Pape blanc Cuvee A Tempo

-- Jeb Dunnuck: The 2018 Châteauneuf Du Pape Cuvée A Tempo (60% Clairette, 20% Grenache Blanc, and the rest Bourboulenc and Roussanne) is stunning and on another level. It offers beautiful ripe peach, Meyer lemon, quince, and spice aromatics as well as plenty of undeniable minerality. It offers elegance, plenty of fruit, terrific concentration, and again, this salty, mineral quality that keeps you coming back to the glass. It’s a more powerful, concentrated, sexy white compared to the more chiseled 2017 and is unquestionably up with the finest efforts in the vintage. 95-97+/100

Mein Winzer

Domaine du Pegau / Paul & Laurence Feraud

Erst seit 1987 füllt die Familie Feraud ihren eigenen Wein ab. Davor wurde die gesamte Ernte an die großen Handelshäuser des Rhone-Tals verkauft. […]