Chateauneuf du Pape blanc Cuvee A Tempo

Domaine du Pegau / Paul & Laurence Feraud

Chateauneuf du Pape blanc Cuvee A Tempo 2017

Limitiert

mineralisch
voll & rund
97–100
100
2
Clairette Blanche 34%, Grenache blanc 33%, Roussanne 33%
5
weiß
14,0% Vol.
Trinkreife: 2021–2046
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 97–100/100
Jeb Dunnuck: 97/100
International Wine Report: 96/100
Parker: 95/100
6
Frankreich, Rhone, Chateauneuf du Pape
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateauneuf du Pape blanc Cuvee A Tempo 2017

97–100
/100

Lobenberg: Der Weinberg liegt neben Chateau La Nerthe auf relativ großer Höhe. Er hat nur 0,8 Hektar, Südlage, direkt unterhalb der Großlage La Crau. Wir haben 3 verschiedene Bodentypen innerhalb dieser 0,8 Hektar. Einmal komplett Sand für die Feinheit, dort steht die Roussanne. Dann steinige Böden mit richtig großen Felsbrocken für Grenache Blanc und der dritte Bereich ist lehmig und sandig. Hier steht Clairette sowie ein kleiner Teil Roussanne. Das sind bis zu 50 Jahre alte Rebstöcke. Die Umstellung auf die Biodynamie wurde von Andreas Lenzenwöger, dem österreichischen Weißweinmacher der Domaine du Pegau, bereits in 2014 vorgenommen. Es gibt nur ganze 1500 Flaschen von diesen 0,8 Hektar, der Ertrag ist also extrem winzig. Einzelstöcke für Grenache Blanc und Clairette, die Roussanne steht auf Drahtrahmen. Der Ertrag geht auf unter 500 Gramm pro Stock und es gibt eine massive Vorlese. Die überreife Botrytis wird komplett eliminiert, es gibt also nur extrem sauberes Lesegut. Es wird geerntet als Ganztraube, dann in die Presse bei Maischestandzeiten von 4-5 Stunden. Der Wein wird wird nicht nach Rebsorten vergoren und ausgebaut, sondern gemischt, aber danach wird schon ordentlich unterschieden und experimentiert. Es gibt eine Charge ausgebaut im Beton-Ei aus purem Ablaufsaft, also ohne Presse. Und ein Teil wird in vier Jahre alte Barrique von Guigal gegeben. Also kein neues Holz. Alles verbleibt lange auf der Vollhefe nach der spontanen Vergärung und mitsamt der Hefe verbleibt er etwa ein Jahr im Fass. Keine Batonnage. Die Weine haben bis Januar gegoren, das heißt vier Monate Gärzeit. Das Betonei bleibt trübe, weil es die konzeptionelle Eigenart hat, dass es sich nicht so stark sedimentiert und absetzt. Batonnage ist von daher auch völlig überflüssig. Sie geschieht fast automatisch. Was zeichnet diesen Wein denn nun so besonders aus? Dieser Wein hat eine unglaubliche Puristik. Wie das in 2016 schon der Fall war, nur das er in 2017 noch etwas mehr Frische ausstrahlt. Etwas mehr in Sanddorn und Kumquat geht. Aber ultrafein und schick auf weißer und gelber Frucht läuft. Große Länge. Im Mund wirklich raumgreifend, alles ausfüllend. Wann habe ich so einen Wein das letzte Mal getrunken? Im Grunde ähnelt dieser weiße Chateauneuf viel mehr einem großen Burgunder aus einem großen Jahr mit einen Touch großen pfälzer Rieslings. Diese extreme Intensität. Hier haben wir Marzipan, Aprikosenkern, Kumquat, Sanddorn, Orangenzesten. Das Ganze mit einem leichten, phenolischen Touch. Also auch eine spürbare Tanninstruktur. Lang und intensiv. Das packt man degustatorisch erstmal so nicht an die Rhone, weil es einfach nicht breit ist, sondern frisch und lang. Und trotzdem genügend Kraft an den Rändern der Zunge und im Gaumen hat. Ich wüsste im Moment gar keinen Vergleich. Vielleicht würde man es auch dahin vermuten können, woher der Kellermeister selbst kommt. Nach Österreich. Auf jeden Fall hat das nichts mit gewöhnlichem Chateauneuf du Pape zu tun. Ich glaube, dieser Wein hält Jahrzehnte, und wie schon 2016 ist das einfach großer Stoff. 97-100/100

97
/100

Jeb Dunnuck über: Chateauneuf du Pape blanc Cuvee A Tempo

-- Jeb Dunnuck: The 2017 Châteauneuf Du Pape Cuvée A Tempo is more Burgundian, with less overt concentration but more salty minerality as well as a more focused, chiseled style on the palate. Beautiful white flowers, stone fruits, salty minerality, and spice notes all define the nose, and it’s concentrated, structured, and incredibly long on the palate. This is a brilliant, concentrated, incredibly Burgundian styled white from this estate that’s going to keep for 2-3 decades. Both 2017 and 2018 Cuvée A Tempo are brilliant wines, and which you prefer will depend more on your stylistic preference than any difference in quality between the wines. 97/100

96
/100

International Wine Report über: Chateauneuf du Pape blanc Cuvee A Tempo

-- International Wine Report: The 2017 'Cuvée a Tempo' Châteauneuf-du-Pape is the 'prestige' Blanc from Domaine Du Pégaü, and it is simply brilliant. Composed of equal parts Clairette, Grenache Blanc, and Roussanne which was sourced from a biodynamically farmed parcel of vines averaging 25-year-old, planted to three distinct soil types: clay, sand, and galets. The wine itself begins with beautiful aromas of orchard fruits, nectarine, honeysuckle, toasted almonds, white flowers and wet stones all taking shape in the glass. On the palate this possesses a gorgeous textural richness and mouthfeel, with incredible overall balance and precision, making it nearly impossible to resist. It remains beautifully textured, with a wonderful sense of freshness all the way through the wonderfully complex finish. This is an absolute beauty, and while it is already stunning in its youth, it should certainly go on to become even more compelling as it develops in bottle over the course of next decade. 96/100

95
/100

Parker über: Chateauneuf du Pape blanc Cuvee A Tempo

-- Parker: There are 1,200 bottles of the 2017 Châteauneuf du Pape Blanc Cuvée A Tempo, which was made in a combination of barriques and concrete egg. Equal parts Clairette, Grenache Blanc and Roussanne, it's less toasty than the 2018, with crisp, focused citrus notes and tremendous length on the finish. It should drink well for a decade or more. 95/100

Mein Winzer

Domaine du Pegau / Paul & Laurence Feraud

Erst seit 1987 füllt die Familie Feraud ihren eigenen Wein ab. Davor wurde die gesamte Ernte an die großen Handelshäuser des Rhone-Tals verkauft. […]

Diesen Wein weiterempfehlen