Chateau Tour Saint Christophe Grand Cru 2018

Tour Saint Christophe

Chateau Tour Saint Christophe Grand Cru 2018

97–98
100
2
Merlot 80%, Cabernet Franc 20%
3
Lobenberg 97–98/100
Gerstl 19+/20
Suckling 96–97/100
Jeb Dunnuck 93–95+/100
Pirmin Bilger 19+/20
5
Rotwein
barrique
14,5% Vol.
Trinkreife: 2027–2052
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Bordeaux, Saint Emilion
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Tour Saint Christophe, 5 le Bourg, 33330 Saint-Christophe-des-Bardes, FRANKREICH


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lobenberg

Lobenberg über:Chateau Tour Saint Christophe Grand Cru 2018

97–98
/100

Lobenberg: Dieses Weingut liegt direkt vis-à-vis von Barde Haut, allerdings mit der besseren Südwestexposition der Terrassen, und gilt unter Insidern mit seiner Exposition und Kalksteinterrassen als das zurzeit angesagteste Terroir Saint-Emilions. Jeder spricht von diesem Chateau, weil es einfach perfekt liegt und weil der asiatische Investor Peter Kwok hier nun überhaupt keine Kosten gescheut hat, um in den letzten Jahren die Weinberge zu optimieren und einen komplett neuen Keller zu bauen. Das geniale Team, das Tour St. Christoph leitet, sind die früheren Regisseure und Weinmacher von Chateau Le Gay und Chateau La Violette, Jean Christophe Meyrou und Jerome Aguirre. Der auf Terrassen angelegte Weinberg hat 16 Hektar, wovon die Hälfte auf eben diesen Terrassen, und die andere Hälfte um das Weingut herum auf reinem Kalkstein mit Lehmauflage verteilt ist. Aber nur das beste Terroir wird für den Erstwein verwendet. Nur noch 40% wird im neuen Barrique ausgebaut, der Rest im Ein- und Zweijährigen und in größeren Tonneau. 60.000 Flaschen Gesamtmenge Erst- und Zweitwein. Der Untergrund ist wie schon angesprochen überwiegend Kalkstein, aber auch ein Lehm-Kalksteingemisch. Die Fermentation als Spontanvergärung des komplett entrappten Leseguts findet ganz ohne Schwefelung überwiegend im Zementtank statt und ein Teil im geschlossenen Barrique. Danach wird das Ganze zusammengeführt und im neuen und gebrauchten Holz ausgebaut. Die Südexposition der Terrassen führt natürlich zur absoluten Vollreife. Die Zusammensetzung des 2018ers ist 80% Merlot 20% Cabernet Franc mit einem pH-Wert von 3.6 und 14.5% Alkohol. Dennoch hat der Wein auf Grund seines basischen Kalkstein Terroirs eine ungewöhnlich hohe Säure, das ist sicher einer der Schlüssel für diese unglaubliche Finesse, die von Jahr zu Jahr zunimmt. Genau wie Jean Faure wird auch hier nicht nur biologisch bewirtschaftet, sondern auch zu 100% entrappt und vor der Malo nie geschwefelt, ganz sauberes Lesegut, es gab keinerlei Mehltau durch rechtzeitige Behandlung. Und ebenso bis in den März hinein, bis nach der Malo, keinerlei Schwefel vor oder während der Fermentation. Die gleiche Philosophie, auch mit dem frühen Blenden der noch ungeschwefelten Jungweine im Frühjahr. Die Philosophie, Schwefel während der Vergärung und des Ausbaus weitestgehend und nach Möglichkeit ganz zu vermeiden, zieht sich durch alle langjährigen Biodynamiker, das setzt sich vor allem bei den extrem auf Finesse setzenden Weingütern immer mehr durch. Die Nase ist eine Ode an die Freude. Wir haben zwar einen hohen Merlot-Anteil, aber der Merlot kommt zusammen mit dem dominanten Cabernet Franc. Eigentlich kirschig, rotfruchtig, aber dann auch schwarzkirschig, Weichselkirsche, helle Lakritze, Marzipan, Haselnüsse, weiße Schokolade, aufgelöste Kirschkerne, feinste Himbeere dahinter, so ätherisch, so leicht und schwingend, dass man es auf jeden Fall nicht in Saint Émilion verorten würde. Das ist Loire-Stil, das ist fein und dennoch hat es einen Bezug zum Merlot. Ähnlich fein ist auch der Mund, aber etwas mehr Struktur zeigend, dennoch bleibt er zart. Wieder ganz feine helle Lakritze, zarte Bitterschokolade, schiebende Schwarzkirsche, etwas Maulbeere, etwas Cassis, aber nichts wird zu süß. Vor allen Dingen bleibt alles fein und vibrierend. Mit großer Länge. Viel Salz aus diesem reinen Kalkstein-Terroir, auf dem Tour Saint Christophe wächst, kommt hoch. Salz und feine, holländische Lakritze, neben Schwarzkirsche, etwas Dajeelingtee. Unendlich lang, aber mozartartig vibrierend, Vivaldi, so ein feines Spiel, so ein feiner Wein, eine richtige Delikatesse. Ich habe vorher den Haut Brisson aus gleichem Haus probiert und war schon ziemlich angetan, aber der Tour Saint Christophe schlägt den Haut Brisson in seiner Feinheit nochmal um einen ganzen Sprung. Und wenn ich nicht heute am gleichen Morgen Château Jean Faure getrunken hätte, wurde ich diesen Wein noch höher bewerten. Aber Jean Faure bleibt in seiner Feinheit in St Émilion einfach ein Meilenstein. Doch der 2018er Tour Saint Christophe ist wiederrum ein Meilenstein in der Geschichte dieses Weinguts - es gab ihn noch nie besser. 97-98/100

Gerstl

Gerstl über:Chateau Tour Saint Christophe Grand Cru 2018

19+
/20

-- Gerstl: Das ist echte Nobelsse, da strahlt ein grosser St. Emilion aus dem Glas, Feinheit ist oberstes Gebot, schwarze Kirschen in konzetrierter Form, dennoch unendlich fein, delikat, alles wird begleitet von sehr viel Terroirtiefe, ein wunderbarer Duft mit edler Ausstrahlung. Das war schon in den letzten Jahren eine edle Persönlichkeit, jetzt scheint er an Feinheit noch zugelegt zu haben, das ist ein sinnliches Finessenbüdel, atemberaubend frisch, die Extraktsüsse könnte raffiierter nicht sein, der ist in kurzer Zeit zu einem der elegantensten St. Emilion mutiert, ein zutiefst berührendes Weinerlebnis. 19+/20

Suckling

Suckling über:Chateau Tour Saint Christophe Grand Cru 2018

96–97
/100

-- Suckling: Blueberry and blackberry character with hints of white pepper and chalk. Salty, too. Full-bodied, tight and polished with fantastic texture and length. Very closed and tight with gorgeous tannin quality. 96-97/100

Jeb Dunnuck

Jeb Dunnuck über:Chateau Tour Saint Christophe Grand Cru 2018

93–95+
/100

-- Jeb Dunnuck: -- Jeb Dunnuck:This tiny, picturesque vineyard on the east side of Saint-Émilion has turned out another brilliant wine with their 2018 Château Tour Saint Christophe. The vineyard covers 6.5 hectares of terraced slopes sitting just across from Château Barde-Haut and consists of old vine Merlot and Cabernet Franc. The 2018 is a tentative blend of 80% Merlot and 20% Cabernet Franc, harvested from September 25 through October 15, that hit 14.6% alcohol and is aging in 40% new French oak, with the balance in second- and third-fill barrels. Its deep purple color is followed by a medium to full-bodied, ripe, brilliantly concentrated Saint-Émilion that has terrific purity of fruit, classic minerality and graphite characteristics, good acidity, and building tannins. In short, it’s a classic wine from this cooler terroir that’s going to benefit from short-term cellaring and cruise for two decades. It well worth a multiple case purchase! 93-95+/100

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:Chateau Tour Saint Christophe Grand Cru 2018

19+
/20

-- Pirmin Bilger: Die Blüte setzte am 15. Juni und die Ernte hat vom 25. September bis 15. Oktober stattgefunden. 80% Merlot und 20% Cabernet Franc, wie im letzten Jahr und mit rund 14.7% Alkohol ausgestattet. Ausgebaut in rund 40% neuem Holz. Dies ist immer einer unserer Highlight Weine und aufgrund des sehr guten Preis-Leistungsverhältnisses sehr schnell ausverkauft. Der Duft ist von einem anderen Stern und ist noch verführerischer als die Jahrgänge zuvor. Das ist schwarze Frucht in Perfektion und mit einem sagenhaften Tiefgang ausgestattet. Auch sehr viel rotbeerige Frucht zeigt sich im Bouquet und tänzelt spielerisch umher. Es ist geballte Natur mit viel Trüffelgeschmack und zarten Ledernoten im Gepäck. Der Auftakt ist süss, wuchtig und unglaublich fruchtig. Tausende Aromen schwirren umher. Dann kommt die packende Säure und entlädt ihre Frische gefolgt von einer kräftigen Gerbstoffstruktur, welche aber cremig weiche Tannine zeigt. Ein Wein mit beeindruckender Eleganz und Rafinesse und absolut perfekt gelungen. 19+/20

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Tour Saint Christophe

Der Name Chateau Tour Saint Christoph stammt auch seiner geografischen Lage. Die Reben werden in der Gemeinde Saint Christophe des Bardes, ein kleines Dörfchen östlich von Saint Emilion, bewirtschaftet. Gegenüber liegt Barde Haut, nicht weit entfernt liegen die Weingüter Pressac, Valandraud und Chateau Fleur Cardinale. […]

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