Puygueraud

Chateau Puygueraud 2016

voluminös & kräftig
tanninreich
93–94
100
2
Merlot 50%, Cabernet 50%
5
rot
14,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2040
Verpackt in: 12er OHK
3
Lobenberg: 93–94/100
Suckling: 94/100
Falstaff: 92/100
Bettane: 92/100
6
Frankreich, Bordeaux, Cotes de Francs
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Puygueraud 2016

93–94
/100

Lobenberg: Ein kleines Weingut von 40 Hektar der Familie Thienpont. Die Weinberge liegen in Saint Cibard. 50% Merlot, die anderen 50% sind Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und ein bisschen Malbec. Verantwortlich ist Nicolas Thienpont, der auch verantwortlich zeichnet für Beausejour Duffau, Pavie Macquin und Larcisse Ducasse. Der önologische Berater ist Stéphane Derenoncourt. Seit Jahren einer der Top-Werte außerhalb der klassischen Appellation. Unglaublich günstig für eine richtig superbe und vornehmlich rote, kirschige Frucht. Die Nase ist schön dicht und reif. Wie üblich hier ganz stark auf der Kirsche bleibend. Schwarze und rote Kirsche, Sauerkirsche und Schlehe. Hohe Intensität. Auch etwas reife Pflaume, Eukalyptus, ein bisschen Aprikose, Orangenschale, schöne Frische ausstrahlend, und trotzdem ein sanftes, voluminöses, saftiges Erlebnis mit genialem Trinkfluss. Wie 2015 ein wunderbar frischer Mund mit hoher Intensität. Wie die Nase mit Schwarzkirsche, Sauerkirsche, rote Kirsche. Darunter dann relativ sattes Tannin. Viel deutlicher als 2015. Schiebend, aber das Tannin komplett poliert und seidig. Tolle Frische. Der 2015er war vielleicht noch einen Hauch charmanter, freundlicher, offener im ersten Antrunk. Der 2016er verspricht mehr Leben, mehr Länge. Und vor allem mehr Lebensdauer. Braucht dafür aber ein paar Jahre, bis er so zugänglich wird wie der 2015, dann aber der größere Wein. Sehr klar, sehr geradeaus, sehr poliert. Viel Charakter, Stil und Druck, und dennoch so leichtfüßig und schick. Das ist wirklich ein Top-Wert außerhalb der klassischen Appellationen. Wenn man die benachbarten Appellationen Saint Emilion und auch Castillon verlassen möchte, und wenn es rotfruchtiger und leichtfüßiger sein darf, wenn man etwas mehr auf burgundische Ausrichtung und Kirsche steht, ist man hier perfekt aufgehoben. Ich finde ihn in Summe gleichwertig zu 2015, auch wenn er in der Langlebigkeit und im Styling etwas mehr mitbringt. 93-94/100

94
/100

Suckling über: Chateau Puygueraud

-- Suckling: This is so good! I want to drink it now. Iodine, mushrooms, dark fruit and orange peel on the nose and palate. Full-bodied, yet polished and fresh. Lovely tension A blend of 80 per cent merlot, 15 per cent cabernet franc and five per cent malbec. 94/100

92
/100

Falstaff über: Chateau Puygueraud

-- Falstaff: Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung, frische rote Kirschen, Brombeeren, ein Hauch von Mandarinenzesten, elegant, saftig, mineralisch unterlegt, feine Fruchtsüße im Abgang, zarter Nougat, ein vielseitiger Speisenbegleiter. 92/100

Mein Winzer

Puygueraud

Die Erfolgsstory der Côtes de Francs. Das Weingut gehört inzwischen dem von Pavie Macquin und Larcisse Ducasse (aus der Oberklasse von Saint-Émilion) bekannten Nicolas Thienpont.