Chateau Peyrou 2018

Peyrou

Chateau Peyrou 2018 BIO

93+
100
9
voluminös & kräftig, strukturiert
2
Merlot 100%
3
Lobenberg 93+/100
Gerstl 18/20
Pirmin Bilger 18/20
5
Rotwein
barrique
14,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2037
Verpackt in: 12er OHK
6
Frankreich, Bordeaux, Cotes de Castillon
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Peyrou, , 33350 St. Magne de Castillon, FRANKREICH


  • 12,50 €

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lobenberg

Lobenberg über:Chateau Peyrou 2018

93+
/100

Lobenberg: Das Weingut gehört Cathérine Papon-Nouvel, ist biodynamisch zertifiziert und liegt in Castillon, aber direkt an der Grenze zu St-Emilion. Dieses Weingut liegt direkt vis-a-vis Lafon la Tuilerie. Ein Kalksteinweingut, nur dass Peyrou an den Hängen einen deutlich lehmigeren Untergrund hat. Der Wein wird spontan im Stahl vergoren und danach ausgebaut im überwiegend gebrauchten Barrique für 12-15 Monate. Der Untergrund ist wirklich extrem gut geeignet, und wäre das ein St-Emilion, wäre der Wein sicherlich doppelt so teuer. Die Merlot-Reben sind uralt und nun etwa 75 Jahre. Cathérine Papon-Nouvel gehört zu den Biodynamikern der ersten Stunde mit ihren Weingütern Gaillard, Petit Gravet Aine und Clos Saint Julien und eben Peyrou. Ein Teil liegt auf den Hängen Castillons, ein Teil in der Ebene, alles komplett biodynamisch bewirtschaftet. Alle vier Weingüter von ihr sind auch biologisch zertifiziert. Peyrou besteht zu 100% aus Merlot und hatte mit den Weinbergen der Ebene einen großen Ausfall, es sind nur die Trauben der Hanglagen in den Wein gegangen. Das Ganze wurde mit einer Zuckerwasser-Sortiermaschine (wie bei Château Ausone) nachträglich selektiert, sodass 100 prozentig gewährleistet war, dass nur ganz gesundes Traubengut in der Spontangärung landen kann. Das heißt, es wird komplett entrappt. Oft sogar händisch, um komplett alles sauber zu haben. Dann fallen die Beeren nach einer optischen, händischen Sortierung über ein Band in ein mit Zuckerwasser gefülltes Bad. Die Wasser-Zucker-Konzentration entspricht dabei genau dem Saft reifer Beeren. Mit dem Ergebnis, dass nur die reifen Beeren, die man optisch von den etwas Unreiferen nicht unterscheiden kann, in diesem Wasserbad heruntersacken. Die mit etwas weniger Zuckerkonzentration ausgestatteten Beeren schwimmen in dem Wasserbad folgerichtig dann oben und werden abgeschöpft. Die Weine von Peyrou gehen erst im März in Barriques aus Zweitbelegung für 12 Monate. Speziell in Jahren mit Mehltau sind die Entrappung und eine anschließende Nachsortierung durch das Wasserbad erforderlich. Die Nase ist komplett Merlot-betont, reich und duftig, fast wuchtig. Mit schwarzer Kirsche, viel Süße ausstrahlend, auch reife Pflaume, fast ein bisschen Dörrobstcharakter. Im Mund dann große Reife zeigend, auch hier Trockenpflaume, sehr reif, sehr dunkle, hochreife Schwarzkirsche, recht üppig und voluminös rüberkommend. Der 2018er besticht durch seine Vollmundigkeit, durch seine Süße, durch seine hohe Reife, kann aber an die extreme Eleganz und die Verspieltheit des 2016ers nicht heran. Er wird früh zugänglich sein und sicherlich 10 Jahre Leben vor sich haben, aber es ist nicht so ein Wunderwerk wie 2016. Etwas einfacher, aber extrem charmant, zugänglich, voll da, mit viel Süße und reifer, reicher Frucht. 93+/100

Gerstl

Gerstl über:Chateau Peyrou 2018

18
/20

-- Gerstl: Der Duft ist eher fruchtbetont, dennoch ist die Frucht nie dominant, durch den würzigen Rahmen wirkt er sehr edel und fein. Am Gaumen ist es das bekannt liebenswürdige Fruchtbündel, strahlt Wärme aus, bewahrt aber auch viel Frische, die Gerbstoffe sind suprfein, der Wein schmeckt köstlich süss, dennoch wirkt er erfrischend, da ist viel Kraft drin, was aber nicht auf Kosten der Eleganz geht, der Wein bewegt sich leichfüssig, hat Charme und schmeckt köstlich. Der wird auch jung schon sehr viel Trinkfreude machen. 18/20

Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:Chateau Peyrou 2018

18
/20

-- Pirmin Bilger: 100% Merlot - 100% Genuss. Dass wir einen solchen Wein im Glas haben ist nur dank einem enormen Aufwand bei der Aussortierung der von Mehltau betroffenen Beeren zu verdanken. Diejenigen Beeren, welche jedoch nicht befallen waren, hatten eine sagenhafte Qualität. Was für eine sagenhaft sinnliche Süsse, welche wir hier im Glas haben. Die Merlotfrucht strahlt förmlich aus dem Glas und zeigt diesen Warmen fruchtigen Charakter. Prägnant rotbeerig mit viel Johannisbeere, Himbeere und etwas Erdbeere. Dazu kommt diese tiefgründige Frische, welche diese Aromenvielfalt fast noch verstärkt. Auch am Gaumen zeigt sich der Wein frisch und saftig mit einer guten Säure ausgestattet. Schon fast spielerisch leicht schwebt der Wein über den Gaumen. Reich an Geschmack und extrem charmant. Ein lieblicher eleganter Wein und trotzdem mit genügend Druck ausgestattet. 18/20

Mein Winzer

Peyrou

Mit 24 Jahren schloss Cathérine Papon-Nouvel ihr Önologiestudium mit Diplom ab und war damit Saint Emilions jüngste Winzerin mit Starpotenzial. Nur bei ihrem Vater zu arbeiten, einem alteingesessenen Winzer, war ihr zu wenig. 1989 erwarb sie mit dem Chateau Peyrou im benachbarten Côtes de Castillon ihr eigenes Weingut. […]

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