Chateau Grillet

Chateau Grillet

Chateau Grillet 2016

Limitiert

voll & rund
mineralisch
exotisch & aromatisch
100
100
2
Viognier 100%
5
weiß
14,0% Vol.
Trinkreife: 2026–2061
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 100/100
Parker: 96/100
Galloni: 95/100
6
Frankreich, Rhone, Nordrhone
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau Grillet 2016

100
/100

Lobenberg: Die Nase ist Riesling. Ein Condrieu, der natürlich nicht Condrieu heißen darf, denn Château Grillet ist eine eigene Appellation mit diesem einem Hektar. Die Nase ist irgendwo in der deutschen Nahe anzusiedeln, wenn ich das als Helmut Dönnhoff vorgesetzt bekäme, würde ich es zumindest von der Nase absolut glauben. So schön frisch, feine grüne und gelbe Aromen, Blumigkeit, Nüsse, alles tänzelt, alles ist fein. Der Mund hat deutlich mehr Grip als die beiden Jahre zuvor, fast ein wenig Schärfe, schöner Bitterstoff, enormer Zug, sehr schlank, total durchgegoren, für einen Viognier unwahrscheinlich geradeaus laufend. Die manchmal ölige Aromatik fehlt, dafür hat er diese enorme Ausdruckskraft. Auch hier kommen wir von Quitte, zu Litschi und Nüssen, auch ein bisschen Kiwi, grüne Birne, Kalkstein, Salz, sogar ein bisschen weißpfeffrige Schärfe dazu, enormer Zug und Nachhall von Minuten. Für einen Wein aus der Rebsorte Viognier unglaublich schlank, immer geradeaus und ausdrucksstark. Auch im Mund in einer Blindverkostung wahrscheinlich nicht nach Condrieu gesteckt. Dieser Wein setzt wie schon früher eigene Maßstäbe im Condrieu. Es gibt eigentlich keinen Condrieu, der in dieser Ausdrucksstärke mithalten kann! Der Wein wird ohne weiteres für viele, viele Jahrzehnte weiterreifen können, wird aber auch schon nach fünf Jahren trinkbar sein, besser aber erst nach 10, 15 oder 20. Superber Weißwein. Einer der großen Weißweine der Welt. Der Wein steht im Mund für sich selbst. Das ist nicht an der Rebsorte Viognier festzumachen, das ist kein Condrieu, das ist irgendwo zwischen einem burgundischen Chardonnay und einem Riesling von der Nahe. Der Wein steht absolut für sich selbst, und es verbietet sich fast, ihn mit irgendeinem anderen Condrieu zu vergleichen, weil es einfach nicht vergleichbar ist und sich auch in keiner Blindprobe wie ein klassischer Condrieu trinkt. Château Grillet und nichts anderes. A class of its own. 100/100

96
/100

Parker über: Chateau Grillet

-- Parker: Paradoxically, the 2016 Chateau Grillet seems more developed and yet fresher than the 2017. Caramel overtones frame notes of apricot and peach on the full-bodied, silky-textured palate, hung on a backbone of brine and citrus zest. Less opulent and flamboyant than the 2017, it could be described as more classic, and it will probably age a bit longer. 96/100

95
/100

Galloni über: Chateau Grillet

-- Galloni: Translucent gold. A highly complex bouquet evokes ripe citrus and pit fruits, violet, candied fig and smoky minerals that show fine definition and spicy lift. Stains the palate with concentrated Meyer lemon, nectarine, melon and honeysuckle flavors that are supported by an undercurrent of juicy acidity. Densely packed and powerful yet surprisingly lithe as well. Shows outstanding energy and resonating mineral and floral qualities on an impressively long, sappy finish. 95/100

Mein Winzer

Chateau Grillet

Mythos Château-Grillet. Südexposition in 200 Metern Höhe an den „gerösteten = grillet“ Bergen. Nur drei Hektar winzig. Ultrarar. Jeder mittelalte und erfahrene Weinsammler weiß um die Einzigartigkeit dieses Weinguts. Schon im 17. Jahrhundert hoch gelobt, ein Lieblingswein von Thomas Jefferson, dem...

Diesen Wein weiterempfehlen