Chateau D’Armailhac 5eme Cru 2021

Armailhac

Chateau D’Armailhac 5eme Cru 2021

Holzkiste

voluminös & kräftig
tanninreich
93–94
100
2
Cabernet Sauvignon 63%, Merlot 22%, Cabernet Franc 13%, Petit Verdot 2%
5
rot
Trinkreife: 2029–2050
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 93–94/100
Weinwisser: 93/100
Decanter: 93/100
Rene Gabriel: 18/20
Revue du Vin de France: 92–94/100
Jane Anson: 92/100
Parker: 91–93/100
Yohan Castaing: 91–93/100
Gerstl: 18/20
6
Frankreich, Bordeaux, Pauillac
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chateau D’Armailhac 5eme Cru 2021

93–94
/100

Lobenberg: 63 Prozent Cabernet Sauvignon, 22 Prozent Merlot, 13 Prozent Cabernet Franc und zwei Prozent Petit Verdot. Obwohl Cabernet die Dominante in diesem Wein ist, wird die Nase eher von der Merlot dominiert. Sehr feine Schwarzkirsch-Nase. Weichselkirsche darunter, aromatisch und weich. Samtiges Tannin. Sauerkirsche, rote Kirsche und Johannisbeere im Mund. Das Ganze mit heller Lakritze und relativ strammer, pfeffriger Chilischärfe. Gute salzige Länge. Wenn er nicht diese feine Süße und diese reifen, seidigen Tannine hätte, hätte ich ihm auch eine Rolle Rückwärts in die 90er-Jahre attestiert. Aber dafür hat 2021 im Grunde zu viel Charme. Er hat die Struktur eines 90er-Jahre-Weins, aber den Charme aus 2014. Das macht viel Spaß, ist sehr trinkig und saftig. Kein großer Wein, aber schick! 93-94/100 *** Als eines von drei Weingütern im Pauillac, die dem verstorbene Baron Phillippe de Rothschild gehörten, wird d’Armailhac vom gleichen Team geleitet, das auch für Mouton-Rothschild und Clerc Milon zuständig ist. Entsprechend qualitätsbewusst wird hier gearbeitet. Es grenzt an Pontet-Canet im Westen und Süden und an Mouton im Norden und Osten. Mit über 80 Hektar ein Riese. D’Armailhac ist in der Regel das schwächste Gut in der Mouton-Gruppe, vor allen Dingen wegen dem höchsten Merlot-Anteil, dafür ist er häufig der offenste, fruchtigste, hedonistischste und leckerste Wein. *** Wie in den meisten Regionen Europas lautet der Tenor auch in Bordeaux »2021 - zurück zur Klassik!«. Nach mehreren warmen Jahre n in Folge kommt 2021 hier mit genialer kühler Eleganz und niedrigen Alkoholwerten um die Ecke. Sehr schick, fein, dabei aber auch so spannungsgeladen – ein absolutes Traumjahr für Finesse-Trinker. Die Weine zeigen viel aromatischen Fruchtdruck bei wirklich reifer Tanninstruktur durch die längere Vegetationsperiode. Ein großes Aufatmen unter allen Winzern, denn das Ergebnis ist quasi die Entschädigung für die harte Arbeit im Weinberg, die die Natur von Anfang bis Ende des Jahres von allen Beteiligten abverlangt hat. Hohe Niederschläge zu Beginn des Jahres, was gleichzeitig aber auch ein Segen für die trockenen Böden war. Dann nochmal ein Temperaturtief im April, schon nach dem Austrieb. Das Bordelais hat es aber nicht ganz so hart getroffen, die Frostschäden waren hier im Mittel nicht so verheerend wie in anderen Teilen Frankreichs, deshalb sind die Erträge insgesamt doch noch zufriedenstellend. Der Merlot ist außerordentlich edel, mit bemerkenswert konzentrierter Frucht, während der Cabernet unglaublich intensiv und frisch ist, was dem Jahrgang große Eleganz verleiht. Vielleicht in einer Reihe mit 2008, 2012 und 2014 mit seinen jung schon so verführerisch zugänglichen Weinen, die aber auch noch eine lange Zukunft vor sich haben.

93
/100

Weinwisser über: Chateau D’Armailhac 5eme Cru

-- Weinwisser: 63 % Cabernet Sauvignon, 22 % Merlot, 13 % Cabernet Franc, 2 % Petit Verdot, 13 Vol.-%. Feingliedriges Bouquet, rote Kirsche, frischer Rosmarin, Szechuan-Pfeffer und Iris-Duft, Veilchen. Am delikaten Gaumen mit seidiger Textur, stützender Rasse, engmaschigem 'refined' Tanningerüst, muskulösem Körper. Im gebündelten Finale rotbeerige Konturen, Würze und dunkles Graphit. Reich und kraftvoll und trotzdem elegant bleibend, hat für mich ein neues Level erreicht! 93/100

93
/100

Decanter über: Chateau D’Armailhac 5eme Cru

-- Decanter: Succulent and softly supple, this has lots of energy and pace with bright red fruits, raspberries and cherries, alongside sweet spices and perfumed nuances. The acidity is so well judged it lifts the palate and delivers the individual elements with precision and poise, so you get a playful, friendly and upfront wine offering so much pleasure. I love the clarity here too, the sheer chalky and saline texture on the tongue; it feels clean and clear with a pristine quality. This will be a fabulous wine! 2% Petit Verdot completes the blend. 3.72pH. The first vintage to be vinified in the new winery which was completed just in time for the harvest. 93/100

18
/20

Rene Gabriel über: Chateau D’Armailhac 5eme Cru

-- Rene Gabriel: Samtenes, duftiges, fruchtiges Bouquet, schwarze Kirschen, Cassis, Black Currant, Rauch, fein Kräuter. Fein cremiger, eleganter, frischer Gaumen mit kräftiger Frucht, gutem, fein mehligem Tannin, dunkler Aromatik, dichter, eleganter Struktur, langer, aromatischer Abgang. 18/20

92–94
/100

Revue du Vin de France über: Chateau D’Armailhac 5eme Cru

-- Revue du Vin de France: The first vintage produced in the new winery. This is very precise, finely shaped and taut, helped by a 13% share of cabernet franc in the blend. The finish is long and lace-like. 92-94/100

92
/100

Jane Anson über: Chateau D’Armailhac 5eme Cru

-- Jane Anson: First year with the new cellar at Armailhac, and a new technical director, as Lucie Lauilhé has replaced Jean-Paul Paultert, with Paultert retiring after 29 years in the post (Lauilhé was only present for harvest and blending, 2022 will be her first full year). There are big plans for this property, but in 2021 it is playing things a little safe, with juicy balance, delicate tannins, plenty of grip and precision to the raspberry and blackberry fruits, but a little soft on the finish. There is due to be a 2nd wine in the future, which will help with concentration, but the signature of 2021 is evident here. A little more Cabernet Franc, after poor fruit set with the Melrot. 3.73ph. 50% new oak, 60IPT. Tasted twice. 92/100

91–93
/100

Parker über: Chateau D’Armailhac 5eme Cru

-- Parker: Reminiscent of a modern-day version of this estate's delicious 1999, the 2021 d'Armailhac is a terrific wine bursting with aromas of wild berries, cherries, exotic spices and rose petals. Medium to full-bodied, supple and seamless, it's fleshy and enveloping, with melting tannins and an ample core of sweet, succulent fruit. This is a pleasure-bent wine that will offer a broad drinking window. 91-93/100

91–93
/100

Yohan Castaing über: Chateau D’Armailhac 5eme Cru

-- Yohan Castaing: Nicht realisierte Assemblagen. Schwarze Früchte, Brombeere, schwarze Johannisbeere für einen schönen, frischen Glanz. Strukturierende Tannine, schöne Säure, Saft, Frucht für einen Wein auf einmalRealisierte Assemblages. Sehr schöne Nase von frischen Früchten, Lakritze, schwarzen Früchten 'al dente' mit einer schönen Mentholstruktur. Schöner Glanz der Früchte und leicht würzig. Gerader, straffer Gaumen, schöne strukturierende und etwas feste Tannine für ein erdiges und leicht wurzeliges, aber harmonisches Ensemble. Die Cabernet Franc bringen Persönlichkeit durch blumige und strahlende Noten. Sehr eleganter aromatischer Nachhall. gourmandig und gut gebaut. (Übersetzt mit DeepL) 91-93/100

18
/20

Gerstl über: Chateau D’Armailhac 5eme Cru

-- Gerstl: 63% Cabernet Sauvignon, 22% Merlot, 13% Cabernet Franc und 2% Petit VerdotWürzig Firsche mit ätherisch würzigen Aromen. Herrlich dieser Tiefgang, welcher hier aus dem Glas erstrahlt. Wunderschöne Kirschfrucht, mit Brombeere, Holunder und ganz zarte rotbeerige Frucht nach Himbeere. Der D'Armailhac zeigt vom Beginn weg eine sehr schöne Balance zwischen Frucht und Säure. Trinkfreudig saftig mit herrlicher Frische, was dem Wein seine Leichtigkeit und tänzerische Art verschafft. Zart würzig im Finale mit pfeffriger Ausprägung. 18/20

Mein Winzer

Armailhac

Als eines von drei Weingütern im Pauillac, die dem verstorbene Baron Phillippe de Rothschild gehörten, wird d’Armailhac vom gleichen Team geleitet, das auch für Mouton-Rothschild und Clerc Milon zuständig sind. Entsprechend qualitätsbewusst wird hier gearbeitet. Es grenzt an Pontet Canet im Westen...