Stubits

Chardonnay 2019

fruchtbetont
voll & rund
93–94+
100
2
Chardonnay 100%
5
weiß
13,0% Vol.
Trinkreife: 2021–2029
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 93–94+/100
6
Österreich, Burgenland
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Chardonnay 2019

93–94+
/100

Lobenberg: Schon die Farbe verrät das wir hier ein echtes Pfund im Glas haben, sattes Zitronengeld mit goldenen Reflexen, unfiltriert, ganz leicht angetrübt. In die Nase steigt frisch angeschnittener Apfel und satte Birne, dicht und cremig, der Wein hat ziemlich sicher eine Malo gemacht, feine, süßliche Briochenote, Macadamianuss, grüne Mandel, wenig Zitrusfrucht, das Lesegut war vollreif, satte Frucht, schöne Konzentration für einen Wein dieser Klasse aufweisend. Auch am Gaumen steigen wir direkt voluminös und cremig ein, Birne, Melone, weißer und auch etwas gelber Pfirsich, nussig, leicht buttrig, voll profunder, satter Frucht. Das ist schon erstaunlich mit wieviel Schub aus der reifen Frucht dieser Chardonnay daherkommt. Wunderbar reich und so cremig, satte Birne und helle Melone, alles ist reif und einnehmend, nachhaltig und druckvoll in der Aromatik. Die Säure ist moderat, passt sich in das reife, cremige Bild der Frucht ein, nichts ist einschneidend oder aggressiv. Sehr harmonisch, gar nicht anstregend in dieser Mischung aus weißer und leicht gelber Frucht, zeigt schöne Reife und satten Fruchtschub von unten, der hat schon Power dieser kleine Chardonnay. Im Ausklang kommen ein paar feine Bitterstoffe aus der Quittenschale und zarte Minze, auch Menthol hinzu, diese kühlende Frische gibt dem Wein eine zusätzliche Dimension, die ihn davor bewahrt zu breit in der Frucht aufzugehen. Der Stubits Chardonnay begleitet mit seiner druckvollen Art auch locker ein Essen ohne unterzugehen, schicker Stoff. 93-94+/100

Mein Winzer

Stubits

Das in dritter Generation geführte Familienweingut Stubits liegt am Fuße des Csaterberges (Tschaterberg) im Südburgenland. Wir befinden uns also im äußersten Südosten Österreichs, nur noch wenige Kilometer von der ungarischen Grenze entfernt. [...]

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