Domaine William Fevre

Chablis Premier Cru Vaulorent Domaine 2017

Chablis Premier Cru Vaulorent Domaine 2017
RebsorteRebsorte
Chardonnay 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 96-98/100
Pirmin Bilger 19/20
Gerstl 19/20
WeinWein
Weißwein
barrique
13,0% Vol.
Trinkreife: 2022 - 2045
Verpackt in: 6er
LageLage
Frankreich
Burgund
Chablis
Allergene
Sulfite

  • 57,50 €

0,75 l · 35885H

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Lobenberg

Lobenberg über:
Chablis Premier Cru Vaulorent Domaine 2017

96-98/100
Lobenberg: Der Vaulorent ist quasi die Verlängerung des Hügels auf dem die Grands Crus von Chablis thronen. Nur ein schmaler Pfad trennt diesen Premiers Cru vom Grand Cru Les Preuses. Die Ausrichtung läuft über Südost nach Südwest und den Boden bildet eine tiefe Mergelschicht über dem Kalkstein. Nach der Handlese wird kurz abgepresst (2 Stunden) und ohne Pumpen nur mit Hilfe der Schwerkraft in 50% gebrauchte Barrique und 50% Edelstahltanks überführt und spontanvergoren. Danach Ausbau über 14 bis 16 Monate ebenfalls zu 50% im gebrauchten französischen Holz, zu 50% im Edelstahl. Der Vaulorent ist wahrscheinlich der König unter den Premiers Crus von Fèvre und einer der besten 1er Crus überhaupt. Vaulorent und Fourchaume streiten sich häufig um die Krone. Und gerade 2017 bestechen bei Fèvre die besten Weine durch eine unglaubliche Straffheit und eine superbe Struktur, eben allerbester Chablis. Das ist genau das hervorragende Merkmal von Chablis im Gegensatz zum klassischen Burgund um Beaune. Struktur und immer wieder Struktur, Straffheit, leicht grünliche Frucht in der Nase. Sehr viel Mineralik daneben, Feuerstein, fast an Sancerre von Gaudry erinnernd. Leichte Blumigkeit an der Seite, Frühlingsblumen, aber auch ein Touch Bitterness und ein Hauch Papaya, neben etwas unreifer Litschi und straffer Birne, auch Netzmelone. Aber nichts ist süß, alles bleibt straff. Der Vaulorent reflektiert sicherlich den Jahrgang. Fèvre hat unglaublich viel durch Hagel verloren, wie fast alle in Chablis. Es gab hier vielleicht 14hl/ha. Dann folgte ein durchaus warmer bis heißer Sommer und das führte zu einer frühen Lese Anfang September, gerade vor den großen Regenfällen. Das heißt, wir haben hier eine sehr geringe Menge von extrem strukturierten Weinen, da muss man sich ranhalten. Der Vaulorent zeigt im Mund sogar noch mehr Struktur als in der Nase. Auch hier das leicht grünfruchtige Gerüst. Bei einem Rotwein würde ich sagen klarer Einfluss von Rappen, das kann bei einem Weißwein nicht vorfallen. Trotz der leichten Phenolik der ultrakurzen Standzeit vorm Abpressen ist hier natürlich nichts auf der Maische vergoren worden. Der Wein ist unglaublich frisch. Diese frische Grapefruit- und Zitrus-lastigkeit kämpft mit einer leicht phenolischen Tanninstruktur und der fast scharfen minzig-steinigen Mineralik um die Vorherrschaft. Die leicht grünliche und deshalb so angenehme Frucht aus Grapefruit, Netzmelone, Litschi, weißem Pfirsich und nicht sehr reifer Birne bildet dann mit dem sehr deutlich ausgeprägten Feuerstein, der sich anfühlt als würde man über einen Kieselstein im Mund trinken, den weiteren Rahmen. Das ist für mich ein großer Premier Cru, der in genau dieser Straffheit eben so besticht. Denn weich und lecker kann in Chablis jeder, aber so einen fast ganz großen Wein als Premier Cru hinzustellen ist schon ziemlich großes Kino. Ich bin geflasht von diesem 1er Cru. 96-98/100
Pirmin Bilger

Pirmin Bilger über:
Chablis Premier Cru Vaulorent Domaine 2017

19/20
-- Pirmin Bilger: --Pirmin Bilger: Der duftet so herrlich mineralisch tiefgrundig uns frisch aus dem Glas. Auch die Frucht kommt nicht zu kurz und präsentiert sich auf raffinierte Art und Weise. Feuerstein, Zitrusfrucht und ein Hauch von Holunderblüte. Genial dieses Bouquet. Der Gaumen ist geprägt von dieser fantastischen Säure und Mineralität. Die Frucht ist überall präsent und trotzdem zart und verspielt im Hintergrund. Das ist echt raffiniert und unglaublich gut strukturiert. Ein genialer 1er Cru. 19/20
Gerstl

Gerstl über:
Chablis Premier Cru Vaulorent Domaine 2017

19/20
-- Gerstl: Das ist ein sinnliches, superfeines Parfüm, Chablis wie man es sich schöner kaum vorstellen kann, blumig und feinfruchtig, dezent würzig, komplex. Im Antrunk zeigt er noch einen Hauch mehr Süsse als der Montée de Tonnèrre, die feine Rasse gleicht das perfekt harmonisch aus. Was ist das doch ein raffinierter Wein, Kraftbündel im Antrunk, macht die edle Säure so wunderbar schlank und superelegant, ein mineralisches Meisterwerk und eine superedle Köstlichkeit. 19/20
Mein Winzer

Domaine William Fevre

Für "Maison Fèvre" wird doppelt so viel abgefüllt wie für die Domaine Fèvre, dementsprechend groß ist auch der Unterschied in der Qualität. Die Domaine ist nur biologische Weinbergsarbeit, was bei "Maison" natürlich nicht der Fall ist, schon daher darf man diese beiden Teile qualitativ nicht verwechseln. Selbstverständlich arbeiten wir nur mit der Domaine. […]

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