Domaine William Fevre

Chablis Grand Cru Les Preuses Domaine 2017

Chablis Grand Cru Les Preuses Domaine 2017
RebsorteRebsorte
Chardonnay 100%
BewertungBewertung
Lobenberg 99-100/100
WeinWein
Weißwein
barrique
13,0% Vol.
Trinkreife: 2022 - 2030
Verpackt in: 6er OHK
LageLage
Frankreich
Burgund
Chablis
Allergene
Sulfite

  • 88,00 €

Limitiert

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0,75 l · 35882H

117,33 €/l

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Abfüller - Domaine William Fevre, 21 Avenue d'Oberwesel, 89800 Chablis, FRANKREICH


Lobenberg

Lobenberg über:
Chablis Grand Cru Les Preuses Domaine 2017

99-100/100
Lobenberg: Der Name der Lage leitet sich wahrscheinlich von „perreuse“ (steinig) ab. Unterhalb dieser Lage verlief eine alte römische Straße mit diesem Namen. Les Preuses liegt auf dem besten Kalksteinterroir Chablis überhaupt. Die Lagen sind sehr frostanfällig, hier direkt an der Grenze zum Fluss. Sehr hoher Kalksteinanteil. In der Domaine William Fevre gibt es eine kleine Wassersprenkler-Anlage für den Frostschutz, um die Trauben in einen Wassernebel einzuhüllen. Das gefrierende Wasser schützt vor stärkerem Frost. Auch gibt es verlegte Elektrokabel für Wärme. Das ist eine Besonderheit, weil sie sonst zu häufig in Les Preuses einen Großteil der Ernte verlieren könnten. Die Domaine besitzt hier 2,5 Hektar in Süd-Südwest-Ausrichtung. Nach der Handlese wird kurz abgepresst (2 Stunden) und ohne Pumpen nur mit Hilfe der Schwerkraft in 60% gebrauchte Barrique und 40% Edelstahltanks überführt und spontanvergoren. Danach Ausbau über 14 bis 16 Monate ebenfalls zu 60% im gebrauchten französischen Holz, der Rest im Edelstahl. 6 Monate auf der Feinhefe. Die Lage Les Preuses muss sich häufig mit Les Clos und vielleicht manchmal Blanchot um die Krone im Chablis balgen, fast immer ist Les Preuses der Sieger für mich. Les Preuses grenzt direkt an Fourchaume an, dem wahrscheinlich besten 1er Cru neben Vaulorent. 2017, dieses dramatisch vom Hagel getroffenen Jahr mit winzigen Erträgen, bringt bei den besten Erzeugern dann jedoch Weine von unglaublicher Qualität. Das liegt aber ein klein bisschen an der eigenen Priorität. Chablis wird ja in der Regel viel früher auf den Markt gebracht als die großen weißen Burgunder. Auch weil die Charakteristik eines Chablis viel mehr in Richtung Frische geht. Für mich sind die besten Chablis eben jene mit einer leicht grünen Frucht, einer strukturierten Straffheit und einer ausgeprägten Mineralik. Les Preuses hat diese Erhabenheit, die kaum ein anderer Wein aus Chablis hat. Schon in der Nase ist er schwebend, mit satter Mineralität, Stein und Feuerstein ausstrahlend. Fast ein wenig an einen großen Sancerre oder Puilly-Fumé erinnernd. Gar nicht unbedingt Chardonnay-artig in dieser Feinheit, Fruchtigkeit und Frische. Und in einem so straffen und intensivem Fruchtjahr wie 2017 haben wir dann eine so klare Sauvignon-Affinität. Feine Melone, weißer Pfirsich, ein bisschen grüne Früchte dazu, Grapefruit, Orangenzesten. Dann kommt langsam eine Blumigkeit mit etwas Jasmin und straffe Netzmelone neben unreifer Birne. Sehr lang, dicht und aromatisch. Aber eben nicht schwülstig, sondern straff. Im Hintergrund schwingen immer Feuerstein und Kalkstein mit. Im Mund eine unglaubliche Power, so viel Druck ausstrahlend. Leichte Adstringenz, leichte Schärfe mit weißem Pfeffer, Minze. Auch eine tolle Krautwürze mit Estragon und Thymian gesellt sich dazu. Mit dieser straffen, weißen Melonenfrucht neben Grapefruit und Orangenzesten. Und auch immer wieder Stein, Feuerstein und Kalk, Salz an der Seite. Langer Nachhall. Diese besten 17er wollen überhaupt nicht Everybody’s Darling sein, sondern sie polarisieren. Für mich sind das genau die Chablis, die ich für groß halte. Denn wenn ich etwas fettes, reiches möchte, dann greife ich zu einem Puligny-Montrachet, etwas straffer in Chassagne, hocharomatisch in Meursault. Aber wenn ich Power und straffe Eleganz und Struktur möchte, mit Steinigkeit und Frische, noch dazu Schlankheit, dann muss es Chablis sein. Und dieser 2017er Les Preuses schafft das wie kaum ein Vorgängerjahrgang. Der 16er war natürlich auch toll aber den 17er finde ich einfach phänomenal. 99-100/100
Mein Winzer

Domaine William Fevre

Für „Maison Fèvre“ wird doppelt so viel abgefüllt wie für die Domaine Fèvre, dementsprechend groß ist auch der Unterschied in der Qualität. Die Domaine ist nur biologische Weinbergsarbeit, was bei „Maison“ natürlich nicht der Fall ist, schon daher darf man diese beiden Teile qualitativ nicht verwechseln. Selbstverständlich arbeiten wir nur mit der Domaine. […]

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