Blaufränkisch Ried Reihburg 2018

Wachter-Wiesler

Blaufränkisch Ried Reihburg 2018

BIO

fruchtbetont
seidig & aromatisch
96+
100
2
Blaufränkisch 100%
5
rot
13,0% Vol.
Trinkreife: 2024–2043
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 96+/100
Vinum: 18+/20
Suckling: 94/100
6
Österreich, Burgenland
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Blaufränkisch Ried Reihburg 2018

96+
/100

Lobenberg: Was mit dem Hidden-Treasure Projekt mir Roland Velich begann, ist jetzt Standard bei Christoph Wachter: Lagenweine. Mit dem Jahrgang 2017 hat er sein Programm umgestellt und präsentiert hier die Eisenberg Reserve „Reihburg“. Ganz anders als der Ratschen. Deutlich intensivere Nase, noch mal einen Hauch schwärzer und tiefer, dadurch auch schon mehr Volumen. Schwarze Kirsche und Blaubeere mit Cassis. Dahinter schon Andeutungen von Leder und ein Hauch Blut, durchaus leicht animalisch, wie das häufig bei Wachter der Fall ist. Sehr rotfleischig. Wow, was für ein Antrunk. Stürmisch mit ungeheurem Druck, grandios geschliffenes Tannin und eine Säure, die sofort eine Saftigkeit herstellt, die phänomenal ist. Schwarze Kirsche und Sauerkirsche kämpfen im Mund. Die Frische ist aber so fein, dass man auch Grapefruit und Blutorange nachschmeckt. Im Nachhall kommen feinste Bitteraromen, Kirschkern, Kaffee und beiläufige Mandel. Mir scheint, der Ausbau der Einzellagen ist mehr als gelungen. Beide Weine, die wir aufgenommen haben, sprechen eine so deutlich andere Sprache, dass es schade wäre, sie zu vermengen. Während ich das schreibe, steht der Wein immer noch. Das ist schon ziemlich groß. 96+/100

18+
/20

Vinum über: Blaufränkisch Ried Reihburg

-- Vinum: Recht dezente, leicht karge und kalkige Frucht mit etwas Holunderbeeren, feiner Eichenholzwürze und Kräutern. Saftiger, mit herrlich gradliniger Stilistik ausgestatteter Gaumen. Eine erstaunliche Säure für 2018, wieder Aromen der Nase und alles schon sehr gut balanciert. Trotzdem etwas Zeit lassen. 18+/20

94
/100

Suckling über: Blaufränkisch Ried Reihburg

-- Suckling: Deep, youthful nose that needs some aeration to open up. Black raspberries and mulberries. Then it leads you into the powerful but fresh palate that has a tannin structure that reminds us a bit of high-end Pomerols. Way more floral there than on the nose, the finish dark and cool. From organically grown grapes. Drinkable now, but best from 2023. 94/100

Mein Winzer

Wachter-Wiesler

Das Familienweingut Wachter-Wiesler ist quasi ein Paradebeispiel für gelungenen Generationswechsel. Als Christoph Wachter den elterlichen Betrieb am Eisenberg übernahm, hatte er eine klare Vision: Er wollte das Potenzial der alten Reben nutzen um noch ausdrucksstärkere und terroirgeprägtere Weine zu...