Blaufränkisch Ried Ratschen 2018

Wachter-Wiesler

Blaufränkisch Ried Ratschen 2018

BIO

seidig & aromatisch
fruchtbetont
95+
100
2
Blaufränkisch 100%
5
rot
13,0% Vol.
Trinkreife: 2022–2038
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 95+/100
Suckling: 94/100
6
Österreich, Burgenland
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Blaufränkisch Ried Ratschen 2018

95+
/100

Lobenberg: Was mit seinem Deutsch-Schützen aus dem Hidden-Treasure Projekt von Roland Velich begann, ist jetzt Standard bei Christoph Wachter: Lagenweine. Mit dem Jahrgang 2017 hat er sein Programm umgestellt und präsentiert hier die Eisenberg Reserve „Ratschen“. Was für ein Kaliber. Dunkle, tiefe Nase. Schwarze Kirsche satt, auch Schlehe und Blutorange, viel Eisen und Graphit. Dann weiche schwarze Brombeere. Dann kommt dunkle, aufgewühlte Erde, intensives Kraut und ein Hauch Piment. Aber alles ist so vorsichtig fein. Da ist keine vordergründige Opulenz, sondern sandig-erdige Eleganz. Im Mund dann auch viel samtiger und vorsichtiger, als ich es von einem Blaufränkisch erwartet hätte. Das Tannin ist bis auf die Knochen poliert. Die Säure ist so dezent, das ist fantastisch. Alles wirkt so leicht und federnd. Schattenmorelle, feine Cassis, auch hier ein deutlich mineralischer Anklang von Graphit und Eisen. Es schwebt nahezu. Feine Eleganz auf der Zunge mit leichtem Zug nach hinten. Blaufränkisch kann so schwer und beladen sein. Dies ist das Gegenteil. Ein Wein mit enormer Spannung und Energie, dazu der unverwechselbare Charakter der Wachter-Weine. 95+/100

94
/100

Suckling über: Blaufränkisch Ried Ratschen

-- Suckling: Very 'burgundian' nose, but with clove and dried-herb notes that are all about blaufrankisch. Powerful and rich, but also clean and rather light on its feet. Tons of red-berry and apple fruit, the tannins almost playful, the long finish really delightful, in spite of the important role the mineral acidity plays. From organically grown grapes. Drink or hold. 94/100

Mein Winzer

Wachter-Wiesler

Das Familienweingut Wachter-Wiesler ist quasi ein Paradebeispiel für gelungenen Generationswechsel. Als Christoph Wachter den elterlichen Betrieb am Eisenberg übernahm, hatte er eine klare Vision: Er wollte das Potenzial der alten Reben nutzen um noch ausdrucksstärkere und terroirgeprägtere Weine zu...