Moric

Blaufränkisch Alte Reben Lutzmannsburg 2011

voluminös & kräftig
frische Säure
strukturiert
96–97
100
2
Blaufraenkisch
5
rot
14,0% Vol.
Trinkreife: 2016–2036
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 96–97/100
Parker: 94+/100
Falstaff: 94-96/100
6
Österreich, Burgenland
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Blaufränkisch Alte Reben Lutzmannsburg 2011

96–97
/100

Lobenberg: Sehr einladende Aromatik. Hier dominieren schwarze Beere die Nase, Brombeere, Johannisbeere. Und dann betörende Veilchen-Töne. Nuancen von Süßholz und ein klitzekleiner Hauch von Vanille erkennbar, die eine leichte Süße in die Nase zaubern. Im Mund dichte, kompakte Frucht. Schwarze Kirsche und schwarze Brombeere. Hier ist nichts fett, nichts opulent. Immer enorm elegant und bestens strukturiert. Die Säure baut ein Gerüst, das steht. Im ganzen Mundraum eine wunderbare Textur mit feinster Mineralität. Und immer wieder neue Nuancen, jetzt kommen noch dunkle Schokolade und leichte Röstaromen dazu. Wahnsinn. Dieser Weine könnte eine Blaupause für dichte, elegante Blaufränkisch sein und wahrscheinlich ist er es auch. Ganz Groß. 96-97/100

94+
/100

Parker über: Blaufränkisch Alte Reben Lutzmannsburg

-- Parker: The dark cherry-colored 2011 Blaufränkisch Lutzmannsburg Alte Reben opens somewhat reductive, but intense and elegant on the nose, displaying loads of cherry fruit aromas with some dashes of lemon juice. Smooth and silky textured on the palate, this intense and full-bodied wine has a nice finesse and freshness as well as a very good length. Superbly balanced, long and powerful, it has herbal aromas in the long and intensely juicy finish. Impressive and full of energy, intensity and vibrancy. This is full of finesse, although with highly ripe fruit. So silky and fresh. 94+/100

Katalog über: Blaufränkisch Alte Reben Lutzmannsburg

-- Katalog: -- Falstaff: Dunkles Rubingranat, schwarzer Kern, violette Reflexe, eine Randaufhellung. Noch etwas scheu, feine Kräuterwürze, schwarzes Beerenkonfit klingt an, zarte Holzaromen. Kompakt, elegant und engmaschig, feine Extraktsüße, reife Kirschen, gut eingewobeneTannine, bleibt gut haften, extraktreich und mineralisch im Nachhall, sehr gutes Reifepotenzial. 94-96/100

Internet über: Blaufränkisch Alte Reben Lutzmannsburg

-- Internet: -- Jens Priewe: Es gibt zwei Blaufränkisch-Schulen im Burgenland: die eher traditionelle, die reife, strukturbetonte Weine anstrebt. Und die puristische Schule, die auf moderaten Alkohol, spübare Säure, Verzicht auf Neuholz, kurz: Eleganz setzt. Viele Weintrinker tun sich schwer mit Blaufränkisch-Weinen dieses Stils. Zu karg kommen ihnen die Weine vor, zu säurebetont. Roland Velich ist der Haupt-Exponent dieser Schule. Er hat mit seinem Moric-Projekt diese Schule begründet. Sein 2011 Blaufränkisch Lutzmannsburg Alte Reben war für mich der beste Wein der ganzen Blaufränkisch-Probe: ein ungemein dichter, samtiger Wein ohne Röstaromen oder Schokonoten, dafür mit reifer Säure und gar nicht so niedrigem Alkoholgehalt (14 Vol.%), der beste Moric, den es je gab. Die Vorstellung, wie dieser Wein in zehn Jahren schmecken könnte, lässt meine Augen glänzen.

Mein Winzer

Moric

Je mehr sich Moric Weine von der internationalen Massenkompatibilität entfernen, desto mehr sind sie geprägt von regionalen Eigenschaften des Burgenlands.