Hanspeter Ziereisen

Blauer Spätburgunder Rhini 2012

strukturiert
seidig & aromatisch
frische Säure
94–95
100
2
Pinot Noir 100%
5
rot
12,5% Vol.
Trinkreife: 2016–2032
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 94–95/100
Gerstl: 18+/20
Falstaff: 94/100
6
Deutschland, Baden
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Blauer Spätburgunder Rhini 2012

94–95
/100

Lobenberg: Das Terroir des Blauburgunder Rhini unterscheidet sich deutlich von allen andern Untergründen bei Hanspeter Ziereisen - hier gibt es eben nicht nur reinen Kalkstein wie sonst, sondern Kalkstein mit Lehm-Löss-Auflage und dazu extrem durchzogen von Eisen. Die Klone sind zur Hälfte Burgunderklone und zur Hälfte badische Klone, gepflanzt von 1988 bis 2000. Der Wein zeigt eine extrem würzige, an Vosne Romanée in Burgund erinnernde Nase, viel Druck, schwarze und rote Kirsche mit Amarenakirsche und Rosmarin, dazu rohes und geflämmtes Fleisch. Der hohe Eisenanteil des Weins zieht sich bis in den Mund. Hoher Tannindruck und feine Bitterstoffe. Sicherlich Ziereisens Pinot Noir mit der größten Power. Hagebutte im Mund, etwas Jod, der Wein präsentiert sich extrem vollmundig und fast wuchtig. Dieser Wein ist stilistisch schon ein Vosne Romanée Premier Cru, mit einem kleinen Touch Größe eines Grand Cru, nur etwas eindimensionaler. Ein überwältigender Dampfhammer. 94-95/100

18+
/20

Gerstl über: Blauer Spätburgunder Rhini

-- Gerstl: Herrlich tiefgründiger, reicher Duft, das ist grosser Pinot, was aus diesem Glas strahlt, reich, intensiv, sehr edel, unendlich komplex. Sehr feiner, traumhaft aromatischer Gaumen, geniale Frische und köstlich süsses Extrakt bilden eine harmonische Einheit, burgundische Stilistik, alles wirkt sehr delikat. 18+/20

94
/100

Falstaff über: Blauer Spätburgunder Rhini

-- Falstaff: Grafitpulver, Leder, Wacholder, Mandel, eine Spuar animalisch. Homogener runder Gaumenfluss, saftiger Druck, gut integrierter Säurenerv, hohe Eleganz, unaufdringlich und dennoch differenziert. 94/100

Mein Winzer

Hanspeter Ziereisen

Den in Mischwirtschaft betriebenen Hof seiner Eltern wollte der gelernte Zimmermann Hanspeter Ziereisen zunächst nicht weiter führen, zu mühsam war der Broterwerb als Landwirt im Spargeldominierten Markgräflerland.