Beaujolais Moulin a Vent Les Trois Roches 2017

Domaine du Vissoux – Domaines Chermette

Beaujolais Moulin a Vent Les Trois Roches 2017

96+
100
2
Gamay 100%
3
Lobenberg 96+/100
Parker 95/100
Suckling 95/100
5
Rotwein
13,0% Vol.
Trinkreife: 2021 - 2041
Verpackt in: 6er
6
Frankreich, Burgund, Beaujolais
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Pierre-Marie Chermette Domaine du Vissoux, Domaine du Vissoux, 69620 Saint-Vérand, FRANKREICH


  • 19,50 €

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lobenberg

Lobenberg über:Beaujolais Moulin a Vent Les Trois Roches 2017

96+
/100

Lobenberg: Ein in Frankreich hoch angesagtes Beaujolais-Weingut von Pierre-Marie Chermette, direkt in Saint Verand gelegen. Dieser Winzer ist mit Jean-Paul Brun von Terres-Dorees sehr gut befreundet, verfährt aber in einer etwas anderen, klassischen, traditionellen Beaujolais-Stilistik ohne Entrappung. Die Trauben werden also nicht entrappt, und das Ganze wird zu Beginn als Mazeration Carbonique, also als Ganztraube mit CO2-Druck vergoren. Die Restfermentation geschieht dann jedoch als normale alkoholische Vergärung, also nach dem Abpressen im großen Holzfass. Darin verbleiben die etwas einfacheren Beaujolais ca. sechs bis sieben Monate auf der Hefe, die besseren Lagen und alten Reben bis 10 Monate. Dieser Wein ist, wie alle Weine von Pierre-Marie, auf Granit gewachsen, 100% Granit. Durchschnittlich 50 Jahre alte Reben. Dichtpflanzung - 10.000 Stöcke pro Hektar. Pierre Chermette lässt früh am Morgen lesen, die Trauben werden kühl reingeholt, es gibt keine Kaltmazeration. Kurze Auslese am Band und dann minimale Schwefelgabe, um die Weinbergshefen etwas einzudämmen. Die Kellerhefe soll den Stil des Hauses in Spontangärung ausdrücken. Keine Temperaturkontrolle, einfach den Dingen freien Lauf gelassen. Alles unfiltriert und nur mit Schwerkraft bewegt. Dieser Wein heißt Trois Roches, weil er auf 3 verschiedenen Granitformationen am Berg von Moulin-a-Vent wächst. Ein Teil steht auf zerkrümeltem Granit, also Geröll, ein Teil auf grauem Granit, und ein Teil auf schwarzem, feuchtem Granit. Der graue Granit sorgt für Finesse, der schwarze Granit für mehr Frische und Säure, und die Rochelles genannten Steine des zerbrochenen Granits geben mehr Körper. Moulin a Vent hat in der Historie oft bewiesen, in der Regel der lagerfähigste Wein aller Crus zu sein. Gute Moulin a Vents von den allerbesten Erzeugern können viele Jahrzehnte überdauern. Und wie in unserem Beaujolais-Blogbeitrag erwähnt, haben große Moulin a Vents durchaus die Chance nach Jahrzehnten auch in Proben mit großen Burgundern vorne dabei zu sein. Und so präsentiert sich dieser von 3 Graniten stammende Moulin auch schon in der Jugend. Gestein ist die erste Aussage der Nase, dahinter kommt ganz fein ein bisschen Schwarzkirsche, Schattenmorelle, ein bisschen Lakritze, Flieder?, alles sehr fein bleibend. Schon in der Nase erahnt man das ultrazarte Tannin, einen Hauch Graphit und etwas Backpflaume. Der Mund ist voluminös, voller Schwarzkirsche und Schattenmorelle. Erst langsam und nach einiger Zeit kommt die Säure und die totale Eleganz des Granitbodens zum Tragen. Auch die Ganztraubengärung mit den Rappen tut ihren Teil dazu diese Frische darzustellen. Aber der Wein hat wahrscheinlich am deutlichsten einen Anspruch auf die totale Harmonie. Das hatten wir ebenso beim Fleurie, aber Fleurie ist nicht ganz auf diesem hohen Level. Im Moulin a Vent haben wir eine Säurestruktur, die nicht weit entfernt ist von dem extraterrestrisch guten Brouilly in diesem Jahr. Dazu die Granit-Mineralik des Centenaire in Verbindung mit der Harmonie des Fleurie. Das ist ein großer Wein! Was ihn von einem Burgunder unterscheidet ist in erster Linie nur noch die Seidigkeit in den Tanninen und in der Frucht. Einen so geschmeidigen Pinot Noir gibt es im Grunde gar nicht. Die Harmonie steht über allem, der Wein ist groß und lang, aber haut einem eben nicht in die Fresse wie der Brouilly oder der Centenaire. Dennoch hat er viel mehr Anspruch als der Everybodys Darling Fleurie. Und weil er jung schon so perfekt harmonisch rüberkommt unterschätzt man ihn, das ist die Faust im Samthandschuh. Da ist ein ziemlich sattes Tanningerüst dahinter, nur eben voller Seide. Noch nicht mal Samt wäre der richtige Ausdruck, das ist die reine Seide. So verspielt, so filigran und so harmonisch zugleich. Ein perfekter Moulin a Vent. Und wenn sie noch jung sind und Zeit haben, legen Sie sich eine Kiste hiervon für 20 Jahre weg. Sie werden verblüfft sein! 96+100

Parker

Parker über:Beaujolais Moulin a Vent Les Trois Roches 2017

95
/100

-- Parker: The 2017 Moulin-à-Vent Les Trois Roches is superb—and likely the king of the cellar chez Chermette this year—wafting from the glass with a beautiful bouquet of raspberries, potpourri, orange rind and rose petal. On the palate, it’s medium to full-bodied, layered and supple, with the most depth and amplitude of any wine in the portfolio and the most held in reserve, too. This is a fantastic expression of Moulin-à-Vent from one of Beaujolais’s greatest winemakers, and it comes warmly recommended. 95/100

Suckling

Suckling über:Beaujolais Moulin a Vent Les Trois Roches 2017

95
/100

-- Suckling: A super expressive, exultant nose with attractive, ripe strawberries, wild cherries and raspberries on offer. The palate has wildly attractive fruit presence with a very impressive air of purity and focus. Great length and detail here. Great wine. Drink or hold. 95/100

Mein Winzer

Domaine du Vissoux – Domaines Chermette

Ein in Frankreich hoch angesagtes Beaujolais-Weingut von Pierre-Marie Chermette in Saint Verand gelegen. Der Name Vissoux ist neben einem Ortsteil auch der Mädchenname seiner Mutter. Er übernahm den Familienbetrieb im Jahr 1982 von seinem Vater. Der hatte bis dahin immer Fassware produziert, allerdings schon mit beachtlichem Ruf. Mit dem Generationswechsel entschied Pierre-Marie sofort, den eigenen Wein in Flaschen abzufüllen und selbst zu vermarkten. […]

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