Barolo Unoperuno

Elio Altare

Barolo Unoperuno 2015

saftig
pikant & würzig
strukturiert
99–100
100
2
Nebbiolo 100%
5
rot
14,5% Vol.
Trinkreife: 2022–2042
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 99–100/100
Falstaff: 98/100
6
Italien, Piemont
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Barolo Unoperuno 2015

99–100
/100

Lobenberg: Dieser Unoperuno ist ein hundertprozentiger Barolo Arborina. Der einzige Unterschied ist, dass dieser Wein per Hand entrappt wird, und somit keinerlei Reste der grünen Stiele enthält. Viel sauberer als jede Entrappungsmaschine, alles per Hand, eben uno per uno. Eine Methode, die fast unbezahlbar ist, und die im Zuge moderner Technik, wie im Weingut Giacomo Conterno, vielleicht schon fast so gut maschinell erledigt werden kann? Aber zusätzlich wird natürlich noch einmal jede einzelne Beere in die Hand genommen, alles Unperfekte geht in den Ausschuss. Und das kann dann keine Entrappungs-Maschine leisten, vielleicht aber die bei höchstpreisigen Bordeaux zum Einsatz kommende, ultra- teure optische Laser-Sortiermaschine oder die neue Zuckerwassermessung? Bei Altare ist es jedoch die gute alte Handarbeit, die diesen Quantensprung in Sachen Feinheit gegenüber dem Arborina bringt. Wir sind hier in der Nase und im Mund nicht wuchtiger oder kraftvoller als im Arborina, sondern im Gegenteil. Wir sind feiner und nähern uns eher dem frischeren und rotfruchtigen Cannubi an. Unendlich zart. Die Nase zeigt natürlich diese urtypische Terroir-Prägung von Arborina, diese Wärme, diese reife schwarze Frucht und Zwetschge. Nur das der Mund einfach noch zarter ist. Feinste Himbeere, etwas mehr Säure als der Arborina. Etwas rote Johannisbeere. Unendlich lang. Auch Sauerkirsche und ein bisschen Schlehe, aber das Ganze bleibt unendlich zart, wird unendlich lang. Die Salzspur verhallt nach Minunten nicht. Das ist die Perfektion von Arborina und der normale Arborina 2015 war schon der beste Arborina, den ich je probiert habe. Dieser Uno per Uno ist nahe der Perfektion. Und hätte ich davor nicht den Cannubi probiert, dem man meines Erachtens nach glatte 100 Punkte geben muss, wäre dies der absolute King. Aber ein grandioser Barolo allemal. 99-100/100

98
/100

Falstaff über: Barolo Unoperuno

-- Falstaff: Glänzendes Rubin mit feinem Granatrand. Sehr klare und präsente Nase, duftet nach Granatapfel, Brombeeren und Kirschblüten. Spielt am Gaumen grandios auf, satte, süße Frucht, öffnet sich dann mit viel feinmaschigem Tannin, viele Schichten, kompakt und doch auch mit feinem Trinkfluss. 98/100

Mein Winzer

Elio Altare

Elio Altare ist das Vorbild für die Erneuerung und die Moderne des Piemont. Alle führenden Winzer der Moderne haben von ihm gelernt, von der Weinbergsarbeit bis zum Ausbau im Barrique. […]

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