Barolo Rocche di Castiglione 2013

Vietti

Barolo Rocche di Castiglione 2013

98-100
100
9
voluminös & kräftig, tanninreich, frische Säure
2
Nebbiolo 100%
3
Lobenberg 98-100/100
Galloni 97/100
Suckling 96/100
Parker 96/100
Falstaff 96/100
5
Rotwein
14,0% Vol.
Trinkreife: 2021–2046
Verpackt in: 6er OHK
6
Italien, Piemont
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Vietti, Piazza Vittorio Veneto, 5, 12060 CASTIGLIONE FALETTO (CN), ITALIEN


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lobenberg

Lobenberg über:Barolo Rocche di Castiglione 2013

98-100
/100

Lobenberg: Dieser Rocche kommt nicht aus Annunziata sondern es ist die Lage Rocche aus Castiglione Falletto. Obwohl der Lazzarito vom Terroir eigentlich der massivste Wein Viettis sein sollte, ist Rocche immer der wuchtigste Wein. Ein richtiger Kracher. Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 20 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Reife mir knackiger Säure bei zugleich hoher Fruchtsüße. Bei Vietti wie schon bei Voerzio kann man daher je nach Jahrgang früher oder später lesen, die volle Reife erreicht man immer. 2013 im perfekten, kühlen Jahr erst spät im Oktober gelesen. Fermentiert wird nur mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100% in größeren gebrauchten Fässern. Rocche ist die einzige Single-Vinyard-Lage direkt am Weingut. 200 Meter Entfernung. Die Majorität des Bodens ist weiß-blauer Lehm. Hart, porös, fast gesteinsartig, mit minimaler Sandauflage und Kalksteinunterbau. Die Nase ist ungeheuer reichhaltig. Obwohl Lage und Terroir es nicht vermuten lassen ist der Wein noch viel üppiger, dicker und fetter als Brunate und sogar kraftvoller als Lazzarito. Ungeheure Intensität schwarzer Frucht und Lakritze. Aber die Lakritze ist nicht schwarz, fast eine helle, salzige Lakritze. Fast schwarz. Schwarze dichte Frucht, sehr viel Wachholder, schwarze Olive und Olivenpaste, dunkle Erde, schwarze Kirsche und so dicht, dass er kaum noch Süße aus dem Glas steigen lässt. Der ganze Mund wird schwarz belegt. Erde, Veilchen, Lakritze, Weihrauch, Thymian, Teer, wieder schwarze Olive. Intensives Tannin, was aber fast weicher herüberkommt als im Lazzarito. Das liegt aber daran, dass hier so viel Frucht im Spiel ist. Dieser Wein hat schon eine leichte Barbera-Affinität in seiner hohen Intensität an dichter Kirsch-Schlehen-Schoko-Frucht und wird selbst in 10 Jahren den Trinker immer noch überwältigen in seiner Dichte. Wir sind bei Vietti auf jeden Fall in einer anderen Dimension als zum Beispiel bei den ultrafeinen Weinen von Aldo Conterno oder Elio Grasso in ihrer burgundischen Feinheit. Wir sind hier eher bei den großen Weinen des Priorats. Auf jeden Fall ist Vietti der wuchtvollste, kraftvollste Erzeuger, mit dem ich zusammen arbeite. Man muss diesen enormen und überwältigenden Stil mögen, dann kann man ihm attestieren, dass er ganz vorne liegt. Der Rocche ist auf jeden Fall ein Ultrateil, dem die Säure des Jahrgangs 2013 so gut zu Gesicht steht. Nach Minuten meiner Sprechzeit nochmals genossen, er verschwindet er überhaupt nicht mehr aus dem Mund. Ich bin gespannt, ob ich ihn in 10 Jahren mag oder ob er mit dann noch zu intensiv ist. Auf jeden Fall ein Blockbuster par Excellence. 98-100/100

Parker

Parker über:Barolo Rocche di Castiglione 2013

96
/100

-- Parker: --Parker: The 2013 Barolo Rocche di Castiglione (once simply named Rocche) is a richly endowed expression of Nebbiolo. The wine boasts dense fiber and texture with exquisite aromas of dark fruit and spice. The wine is not obvious in any way, and it offers new sides and aromas each time you return to the glass. Subtle tones of campfire ash, licorice and balsam herb are neatly woven within the broader bouquet. I tasted this wine from two separate bottles and was impressed by the near-term evolution of both. The wine shifted and changed beautifully as it sat in the glass for a mere 15 minutes. 96/100

Falstaff

Falstaff über:Barolo Rocche di Castiglione 2013

96
/100

-- Falstaff: Intensives Rubin mit feinem Granatschimmer. Sehr ansprechende und vielschichtige Nase, eröffnet mit Noten nach Koriandersamen, dann Brombeere und Zwetschge, klar und geradlinig. Saftig und geschmeidig in Ansatz und Verlauf, viel pralle, reife Frucht, Himbeeren und dunkle Kirschen, öffnet sich mit samtigem, dichtem Tannin, sehr langer Nachhall. 96/100

Mein Winzer

Vietti

Die Familie Vietti erzeugt Wein seit vier Generationen in Castglione Falletto im Herzen des Anbaugebiets Barolo. Seit 1957 war der 2012 verstorbene Alfredo Currado für den Ausbau der Weine verantwortlich, schon 1961 begann er die großen Lagen separat zu vinifizieren. […]

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