Vietti

Barolo Ravera 2012

Limitiert

voluminös & kräftig
tanninreich
frische Säure
96–100
100
2
Nebbiolo 100%
5
rot
14,0% Vol.
Trinkreife: 2020–2045
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 96–100/100
Falstaff: 97/100
Galloni: 96/100
Suckling: 96/100
Parker: 94/100
Winespectator: 94/100
6
Italien, Piemont
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Barolo Ravera 2012

96–100
/100

Lobenberg: Biologisch-organische Weinbergsarbeit. Ultrakleine Erträge von unter 20 hl/ha durch mehrmalige grüne Lese. Beides zusammen ergibt immer eine sehr frühe Reife mir knackiger Säure bei zugleich hoher Fruchtsüße. Bei Vietti wie schon bei Voerzio kann man daher je nach Jahrgang früher oder später lesen, die volle Reife erreicht man immer. Fermentiert wird nur mit der natürlichen Hefe, also Spontanvergärung. Komplett entrappt, malolaktische Vergärung in gebrauchten kleinen Fässern, Ausbau natürlich zu 100 % in größeren gebrauchten Fässern. Ravera stammt aus einer Einzellage nahe Novello. Bis 2009 einen Teil der Castiglione-Komposition, erst dann wieder, nach langer, langer Pause als Einzellage abgefüllt. Mit dem Start zum ersten Jahrgang 2010 und 100 Punkten bei Galloni war natürlich der Weg des Erfolgs vorgezeichnet. Die Nase unterscheidet sich vollständig von den anderen Baroli Viettis. Novello hat schon andere Böden. Sehr eigenständig. Kalksteinuntergrund mit leichter Lehm- Sandauflage in Süd-West-Exposition. Die Reben sind gut 50 Jahre alt. Aber nur ein Teil der ältesten Reben und der besten Exposition und steilsten Lagen mit den geringsten Erträgen gelangen in diesen Einzellagenwein. 2/3 des Weinbergs gehen in den Castiglione. Die Nase hat Schlehe und Cranberry, sogar deutliche Johannisbeere. Fast etwas Cabernet, sehr pikant. Man fühlt sich auch an Pinot Noirs von Meo Camuzet erinnert. Das Ganze spiegelt sich auch im Mund wider. Ja, das ist stilistisch noch mehr Meo Camuzet, was für mich immer sehr irritierend ist für Pinot Noir, dort eben eine Johannisbeere zu schmecken. Das auch hier sehr eigen: Rote Johannisbeere mit Sauerkirsche, roter Kirsche, undf dazu Cranberry und ganz viel Schlehe. Diese rotfruchtige Komposition ist sehr eigenständig, ja fast sehr witzig. Man muss sich nur entscheiden, ob man das eher über die anderen klassischen Lagen setzt oder ablehnt. Auf jeden Fall ein deutlicher Unikats-Charakter, der Ravera verblüfft im positiven Sinne total. Geschliffene Tannine. Große Länge. Auf jeden Fall ein witziger, einzigartiger Barolo. 96-100/100

97
/100

Falstaff über: Barolo Ravera

-- Falstaff: Funkelndes Rubin-Granat. Sehr duftige und ansprechende Nase, zeigt Noten nach frischen Kirschen, feine Himbeeren, klar und einprägsam. Saftig und satt am Gaumen, zeigt viel feine Frucht, öffnet sich mit dichtmaschigem, griffigem Tannin, sehr gut eingebunden, beschreibt einen weiten Bogen, im Finale salzig und anhaltend.97/100

96
/100

Galloni über: Barolo Ravera

-- Galloni: The 2012 Barolo Ravera is once again a star. Finely cut and chiseled throughout, the 2012 boasts striking precision and nuance. Rose petal, chalk, white pepper, cranberry and pomegranate burst forward in a brilliant, exceptionally polished Barolo built on pure, sculpted elegance. Over the last few years Vietti has done a tremendous job in taming the intense Ravera tannins while preserving all of the focus that makes the wines from this site so alluring. The Ravera has been fabulous on the two occassions I have tasted it so far. 96/100

96
/100

Suckling über: Barolo Ravera

-- Suckling: The tar and asphalt comes through here with ripe plum and berry character too. Full body, tight and muscular. Deep and thought-provoking. Give it two or three years to open but already impressive to taste. 96/100

94
/100

Parker über: Barolo Ravera

-- Parker: The 2012 Barolo Ravera is a beautiful wine and a fully-loaded Nebbiolo. The wine offers thick lines and deep concentration with seamless integration even at this very young stage in its evolution. The bouquet is redolent of dried cherry, spice, tar and tilled earth. This is a wine of utmost elegance, grace and nobility. Past vintages have appeared firmly closed when tasted too young, but the 2012 vintage is more relaxed and unclenched than expected. 94/100

94
/100

Winespectator über: Barolo Ravera

-- Winespectator: Offers ripe cherry, raspberry, spice and tobacco aromas and flavors. Elegant and harmonious, if a bit closed on the finish now. Everything is in the right place. 94/100

Vinum über: Barolo Ravera

-- Vinum: In der Nase vielschichtig mit Aromen von Pflaumen, Leder und Schokolade; am Gaumen stoffig und ausgewogen, robuste, perfekt eingebundene Gerbstoffe; charaktervoller Auftakt. Eleganter und perfekter Ausdruck der Lage Ravera. 18/20

Mein Winzer

Vietti

Die Familie Vietti erzeugt Wein seit vier Generationen in Castglione Falletto im Herzen des Anbaugebiets Barolo. Seit 1957 war der 2012 verstorbene Alfredo Currado für den Ausbau der Weine verantwortlich, schon 1961 begann er die großen Lagen separat zu vinifizieren. Vietti war es vorbehalten, den...