Bruno Giacosa

Barolo 2016

strukturiert
seidig & aromatisch
pikant & würzig
95–96+
100
2
Nebbiolo 100%
5
rot
14,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2046
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 95–96+/100
Suckling: 94/100
Winespectator: 93/100
6
Italien, Piemont
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Barolo 2016

95–96+
/100

Lobenberg: Hier hätte Bruno Giacosa auch Serralunga aufs Etikett setzen lassen können, denn dieser Wein kommt zu 100 % aus Weinbergen in Serralunga. Diese Parzellen haben mehr Südexposition als jene aus denen Falletto und Vigna le Rocche gekeltert sind. Und so wirkt er dann auch druckvoller als Falletto und weniger perfekt gezeichnet als Vigna Le Rocche. Salz, Teer, schwarze Johannisbeere und frisch geschnittene Kräuter steigen aus dem Glas empor. Mit seiner herrlichen Frische trumpft er auf um dann kühl und straff am Gaumen Druck zu machen. Walderdbeeren und etwas Minze kommen zur den oben beschriebenen Aromen hinzu, diese jahrgangstypische aromatische Komplexität lässt ihn zu einem famosen Erstlingswerk verschmelzen, mit seinem saftig Finale wirkt er wie aus einem Guss! Ein Wein wie man ihm vom Großen Meister, der uns vor ein paar Jahren für immer verlassen hat, erwarten würde, den er ist trotz seiner Jugend ein in Nebbiolo gegossener Traum von Eleganz. 95-96+/100

94
/100

Suckling über: Barolo

-- Suckling: The berry and tar character is already coming through clearly here. It shows readiness and focus. Full-bodied with firm, silky tannins and attractive orange-peel and spice notes, turning to flowers. Chewy, yet polished and pretty. This comes from the young vineyards on the estate. Drinkable now, but better after 2022. 94/100

93
/100

Winespectator über: Barolo

-- Winespectator: A ripe style, delivering macerated plum, cherry, mineral and tea aromas and flavors allied to a steely structure, this is linear in profile, with vibrant acidity and a lingering aftertaste of sweet fruit. Best from 2023 through 2042. 250 cases imported. 93/100

Mein Winzer

Bruno Giacosa

Bruno Giacosa war als Traditionalist das Gegenteil der jungen wilden Barriquefreunde Altare, Scavino, Sandrone, Clerico, Gaja und Co. Seine extrem eleganten Weine sind trotz ihrer von kaum einem anderen Erzeuger erreichten Finesse in der Jugend verschlossen, obwohl er sie immer erst ein bis drei...

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