Conterno Fantino

Barolo Ginestra Vigna Sori Ginestra 2016

Limitiert

voluminös & kräftig
tanninreich
99–100
100
2
Nebbiolo 100%
5
rot
15,0% Vol.
Trinkreife: 2025–2049
Verpackt in: 1er OHK
3
Lobenberg: 99–100/100
Parker: 98/100
Falstaff: 97/100
Suckling: 96/100
6
Italien, Piemont
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Barolo Ginestra Vigna Sori Ginestra 2016

99–100
/100

Lobenberg: Die älteste Lage des Weingutes Conterno Fantino, auch die teuerste und extremste Lage. Weißer Lehm und Kalkstein in reiner Südexposition. Noch etwas wärmer als Mosconi am Nachbarhang. Sehr alte Reben stehen hier. Das Weingut wird seit vielen Jahren biodynamisch betrieben, hier ist in jeder Form Natur pur im Glas. Sori Ginestra hat, anders als der Mosconi, also der qualitative und räumliche Nachbar, einen weitaus höheren Anteil an Neuholz und Barrique neben dem großem Holz, sicher doppelt so hoch zu Gunsten des Barriques. In einem Jahr wie 2016 stört das allerdings gar nicht. So ein Jahrgang mit dieser immensen Säure und Intensität frisst das Holz einfach auf, es ist so gut wie nicht spürbar und macht nur einen minimalen Teil der Aromatik aus. Aber es sorgt natürlich für feine Tanninreife und etwas gewollte Oxidation, um den Barolo zugänglicher zu machen. Die Nase des Sori Ginestra ist entsprechend noch etwas voluminöser und reicher als die des Mosconi. Nicht besser, nur reifer und voluminöser und auch etwas süßer. Wir haben zu Kirsche und Holunder hier auch etwas süße, reife Zwetschge, etwas Erdbeere und Himbeere, auch Amarenakirsche. Lakritze sowieso, das zieht sich durch den Jahrgang. Viel Wucht und Druck. Im Mund dann aber die famose Frische des Jahres 2016 mit dieser rasiermesserscharfen, salzigen Kalkstein-Lehm-Mineralik. Unendlich lang, toll verwoben. Schöner Rahmen aus reicher, süßer, roter Frucht darunter, alles gepaart mit dieser Salzigkeit aus dem Terroirabdruck. Lang und getragen, ein großer Wein. Auch wenn ich persönlich den noch etwas verspielteren, noch etwas komplexeren Mosconi ob seiner Kühle vorziehe, sind das zwei große Weine. Und ich bin sehr gespannt wenn ich heute Nachmittag bei Elio Grasso die ebenfalls aus Ginestra stammenden Weine probiere, ob sie den Barolo von Conterno Fantino das Wasser reichen können. 99-100/100

98
/100

Parker über: Barolo Ginestra Vigna Sori Ginestra

-- Parker: Of these new Baroli from Conterno Fantino, the 2016 Barolo Ginestra Vigna Sorì Ginestra shows the most underlying power, linearity and determination. While the other wines are a little softer and richer, especially on the mid-palate, this wine is all muscle and brawn. With its 15% alcohol content, its abundant bouquet and tight structural presentation, you should count on an extra long drinking window. Wait to pull the cork after the 10-year mark. At this young stage, the bouquet presents layered aromas of red fruit, tar, spice, ferrous earth and candied orange peel. There are hints of mint, eucalyptus and campfire ash. All said and done, this is a 11,700-bottle release of majesty and beauty that will make a proud and important protagonist of any collector's cellar. 98/100

96
/100

Suckling über: Barolo Ginestra Vigna Sori Ginestra

-- Suckling: Very ripe strawberries with hints of dried flowers and incense on the nose. Some lilacs, too. A full-bodied Barolo, yet it’s tight and very well formed with precision and texture. Beautiful combination of ripe fruit and tannins. Drink after 2022. 96/100

Mein Winzer

Conterno Fantino

Das direkt über Monforte thronende Weingut Conterno Fantino wurde viele Jahre von den Brüdern Claudio (Weinberge) und Guido (Keller) geleitet, seit 2010 von der Folgegeneration Fabio und Elisa. Das brachte nochmal einen deutlichen Qualitätsschub in dieses großartige Weingut in Monforte.