Barolo Falletto Vigna Le Rocche Riserva 2016

Bruno Giacosa

Barolo Falletto Vigna Le Rocche Riserva 2016

Limitiert

voluminös & kräftig
tanninreich
100+
100
2
Nebbiolo 100%
5
rot
15,0% Vol.
Trinkreife: 2027–2060
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 100+/100
Suckling: 100/100
Anja Breit: 100/100
Parker: 98/100
6
Italien, Piemont
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Barolo Falletto Vigna Le Rocche Riserva 2016

100+
/100

Lobenberg: Diese Riserva ist im An- und Ausbau wie immer genau gleich wie das weiße Label. Nur hat das rote Label zusätzlich 30 Monate Flaschenlager. In der ganzen Machart sind das weiße und das rote Label aus Rocche gleich, nur die Zeit die der Wein bekommt macht den Unterschied. Das heißt lange Maischegärung und Malo im Stahltank und dann circa dreijähriger Ausbau im großen Holzfass wie immer bei Giacosa. 2016 dieser mystische Jahrgang, dieser größte Jahrgang der letzten Jahrzehnte. Dieser vielleicht bester Jahrgang der Geschichte Piemonts. Aber was ist Bester??? Für mich ist 2017 häufig gleichwertig lange und gleichzeitig früher zugänglich. Jahrgang 2019 und 2020 versprechen wenngleich weniger und sie sind eleganter. 2016 ist einfach unglaublich tanninreich, aber die Tannine sind total poliert, feinkörnig geschliffen, seidig, samtig nur reichlich, reichlich, reichlich mit einer gewissen Schärfe und enormer Präsenz. Der 16er Riserva zeigt sich so fein wie für Barolo kaum vorstellbar. Ohne Süße dabei, also nicht in einer Art und Weise wie Roagna, sondern in einer viel viel feineren , filigraneren, burgundischen Art. Nicht Vosne-Romanée, sondern in dieser extrem Feinheit eher ein konzentrierter Chambolle-Musigny Version. Musigny und nicht Pomerol. Lang, schwarze Frucht, schwarze Lakritze. Mit Schwarzkirsche darunter durchscheinend. Fast schwarze Schlehe und Sauerkirsche. Total verspielt und doch unglaublich Präsent in der Nase. Der Mund ist eine Explosion, oder ist es eine Implosion. Ich weiß es gar nicht mehr. So ein Mund! Unglaubliche Chilli Schärfe. Extrem scharf, extrem lang. Super fokussiert links und rechts sehr sauber. Der Wein geht in die Unendlichkeit. Salz, Terroir ohne Ende. Lakritz, schwarze Kirsche, Schlehe, schwarze Johannisbeere, aber eher auf der frischen Seite so von der Konsistenz eher eine rote frische Johannisbeere, aber das ganze doch in der Geschmacksausrichtung eher Cassis. Nicht enden wollend. Alle schwarzen Früchte in der Ausprägung der Frische, der Säure, als rote Frucht kommend. Unendlich lange, unglaublich feine Tannine. Aber diese Chilli Schärfe, etwas Salz. Unendlich Lang. Einer der größten Weine meiner Geschichte. 100+/100

100
/100

Suckling über: Barolo Falletto Vigna Le Rocche Riserva

-- Suckling: This is the second 100-point Vigna Le Rocche, following the 2015. What the former had in intensity of fruit and transparency, this has in structure and power. The purity of fruit is sensational in this young Barolo, offering blackberries, black truffle and iron. Rust too. This is so tannic and powerful with incredible structure. This may be the most structured Barolo from Bruno Giacosa I have ever tasted as a young wine. Speechless. Full-bodied and so intense, yet it remains fresh and agile. Traditional in every sense of the word, but this is clear and clean. A classic in the making. It will be in the market January 2022. Leave this for at least six to eight years. Try in 2027. 100/100

100
/100

Anja Breit über: Barolo Falletto Vigna Le Rocche Riserva

-- Anja Breit: Nur 10600 Flaschen wurden abgefüllt, und der Wein wird das nur selten vergebene »Red Label« tragen. Bei Giacosa ist das gar nicht unbedingt in den per se »großen« Jahren der Fall, sondern passiert häufig überraschend, sogar eher in eleganten Jahren die sich durch besondere Finesse auszeichnen so wie 2011 und 2014. Im Glas ist der 16er Le Rocche einer der dunkelsten Barolo mit tiefem rubinrot und einem Hauch orange. Ein sanfter Riese in der Nase! Intensiv satte, reife, dunkle Kirsche, Pflaume und eine sehr würzige Umami Note mit Charcuterie, Muskatnuss und Lorbeerblatt. Nach einem Moment im Glas kommen feine getrocknete Blüten nach und nach unter der massiven Frucht hervor. Dann nasser Asphalt und rote Erde, feine dunkle Schokolade. Auch im Mund ist der 16er Le Rocche ein Monster. Große Mengen an intensivem Tannin das aber Puderzucker fein poliert ist. Dann würzig, Haselnuss, Brombeere und ein Hauch Chili, gefolgt von Cranberry, Cassis und dunklen Kirschen. Ein massiver, phänomenaler Wein, aber alles ist in totaler Harmonie, er braucht nur Zeit, mindestens zehn Jahre! 100/100

98
/100

Parker über: Barolo Falletto Vigna Le Rocche Riserva

-- Parker: The Bruno Giacosa 2016 Barolo Falletto Vigna Le Rocche sees its fruit sourced from the oldest vines in the Falletto cru. This wine boasts all the signature touches of Serralunga d'Alba with the massive structure, density and the long aging potential that comes with Nebbiolo grown in this village. The wine spreads evenly over the palate, imparting its considerable fruit weight and generally leaving a big impact. This Barolo is really quite lovely and beautiful. The bouquet is fluid and ever-shifting, showing new sides with firm fruit, blackberry, smoke, rusty nail and mineral with every swirl of the glass. I visited this vineyard site shortly before tasting this wine and marveled at the beautiful peacocks that roam free between the rows of vines. 98/100

Mein Winzer

Bruno Giacosa

Bruno Giacosa war als Traditionalist das Gegenteil der jungen wilden Barriquefreunde Altare, Scavino, Sandrone, Clerico, Gaja und Co. Seine extrem eleganten Weine sind trotz ihrer von kaum einem anderen Erzeuger erreichten Finesse in der Jugend verschlossen, obwohl er sie immer erst ein bis drei...