Barolo Brea Ca Mia

Azienda Agricola Brovia

Barolo Brea Ca Mia 2012

voluminös & kräftig
tanninreich
seidig & aromatisch
97–98+
100
2
Nebbiolo 100%
5
rot
14,5% Vol.
Trinkreife: 2019–2041
Verpackt in: 12er
3
Lobenberg: 97–98+/100
Falstaff: 96/100
Galloni: 94+/100
6
Italien, Piemont
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Barolo Brea Ca Mia 2012

97–98+
/100

Lobenberg: Der Ca’Mia (die Lage heißt Brea, Unterlage Ca Mia) wächst auf 350m in Süd-Ost-Ausrichtung. In direkter Nachbarschaft der Lage Cerretta, Lehm auf Kalkstein. In Serralunga, der Heimat berühmter Weine wie der Barolo Sperss von Gaja und Conternos Monfortino. Auch Pira hat hier seine Weinberge. Serralunga steht für die größte Kraft aller Baroli. Und für immense Komplexität, die Kraft-Frucht-Kombination ist überwältigend. Die Reben wurden Mitte der 50er Jahre angepflanzt, ca. 1 Hektar. Geerntet wird von Hand im Oktober. Nach 15-20 Tagen Fermentation im rohen Beton bei gleichbleibender Temperatur (der Presswein wird verkauft und nie mitverwendet) reift der Wein zwei Jahre in Französischer Eiche in mittelgroßen Fässern von 30 hl. Danach wird der Wein ohne Filtration auf die Flasche gezogen. Bei der Veredelung wird penibel auf eine konstante Temperatur und die richtige Luftfeuchtigkeit geachtet; geschützt vor Sonneneinstrahlung und Kunstlicht. Das Ergebnis ist ein sehr komplexer und lang gereifter Wein aus einem großen Weinberg von Serralunga d'Alba. Eukalyptus mit Wacholder und süße roter Kirsche dominieren die Nase des 2012ers. Heu, Trockenblumen, Rosenblätter. Duftig,blumig, aber auch dicht und weich und rund. Dabei durchaus Frische zeigend. Der Wein mit dem größten Biss und Kraft der Einzellagen Brovias. Sattes, total geschliffenes Tannin, aber sehr präsent. Mit leichter Schärfe, am Ende mit feiner Würze. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal einen so tanninreichen Wein, der zugleich so butterweich und charmant war, getrunken habe. Überhaupt nichts fettes und trotzdem vollmundig üppig. Sehr reichhaltig. Intensive Frucht. alles wird ausgekleidet. So was Süßes, Charmantes und gleichzeitig Pikant, Süß-Saures. So was Gerbstoffreiches was gleichzeitig samtig und seidig daherkommt. Dazu Lakritze, Süßholz, Cranberry. Extrem mineralischer Wein. Fleischig. Ein Blockbuster in üppiger Weichheit, ohne Fett, ohne zu überwältigen. Die Flasche wird immer ausgetrunken, so lecker ist der Wein. Ein perfekter Barolo, aber ich kann sie nicht alle mit 100 bewerten. Ich lege mich fest: Rocche vor Villero vor Ca Mia. 97-98+/100

96
/100

Falstaff über: Barolo Brea Ca Mia

-- Falstaff: Funkelndes, aufhellendes Rubin-Granat. ­Ansprechende Nase mit ausgeprägten Noten nach Waldhimbeeren, eingelegte Pfirsiche, im Hintergrund nach Safran. Am Gaumen stoffig und dicht, zeigt auch da ausgeprägte Himbeernoten, öffnet sich dann mit straffem, dichtem Tannin, hat aber auch den ­nötigen Schmelz, um alles gut einzubauen, sehr langer Nachhall.96/100

94+
/100

Galloni über: Barolo Brea Ca Mia

-- Galloni: The 2012 Barolo Brea Vigna Ca' Mia shows a much more finessed side of this great Serralunga site rather than the power that is much more typical. Rose petal, lavender, mint, sweet red cherries, licorice and dried herbs are laced together in a feminine, gracious Barolo endowed with striking translucence and pure class. Although not especially typical of its site, and a bit light relative to some recent vintages, the 2012 Ca' Mia is stunningly beautiful just the same. 94+/100

Mein Winzer

Azienda Agricola Brovia

Die Geschichte des Weinguts der Brovia in Castiglione Falletto reicht bis in das Jahr 1863 zurück. Nach einem mehrjährigen Stillstand in der Weinproduktion nahmen sich 1953 Giacinto, Raffaele und Marina Brovia ein Herz und starteten quasi wieder von Null. Von Anfang an an setzte die Familie dann nur...

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