Bruno Giacosa

Barbaresco Rabaja 2015

tanninreich
seidig & aromatisch
98–99+
100
2
Nebbiolo 100%
5
rot
14,5% Vol.
Trinkreife: 2021–2044
Verpackt in: 6er OHK
3
Lobenberg: 98–99+/100
Suckling: 99/100
Parker: 95/100
6
Italien, Piemont
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Barbaresco Rabaja 2015

98–99+
/100

Lobenberg: Nur Bruno Giacosa und Bruno Rocca können dieser wohl besten Lage des Barbaresco solche Weine entlocken. In der Nase strömt schon seine ganze Größe hervor. Tiefe mineralische Noten, Goudron, florale Eindrücke und rotbeerige Früchte. Die Frische ist auch schon deutlich in der Nase zu spüren, vielleicht weil sie von solch grandios ätherischen Kräutertönen unterstrichen wird. Am Gaumen ist der Wein urwüchsig, doch keineswegs wild. Das Potenzial ist riesig und somit darf man sich auf die nächsten Jahrzehnte mit dieser Legende freuen. 98-99+/100

99
/100

Suckling über: Barbaresco Rabaja

-- Suckling: The purity of fruit to this is incredible with cherry, plum and white truffle. Hints of ash and stone. Roses. Full body, superb texture of super fine tannins and incredible length. The harmony is so mesmorizing. Elegance and length. Bright energy. Tiny production. Try in 2022 when it comes together. 98-99+/100

Priewe über: Barbaresco Rabaja

-- Priewe: Bru­na macht zuerst ein paar Bar­ba­res­co auf. Der 2015er Raba­jà prunkt mit einer Fül­le, wie sie für Bar­ba­res­co sel­ten ist. Das liegt zwei­fel­los am war­men Jahr­gang, der die für Nebbiolo-Trauben so unge­mein wich­ti­ge phy­sio­lo­gi­sche Rei­fe begüns­tigt hat. Dif­fe­ren­zier­te Frucht von Gra­nat­ap­fel, Johan­nis­bee­ren, unter­legt mit dem Aro­ma von Moos und inten­si­ven Duft wel­ker Rosen. Ein monu­men­ta­ler Wein mit sei­di­gem Tan­nin, gro­ßer Län­ge und Kon­zen­tra­ti­on (94). Bru­no Gia­co­sa hat­te 2013 ein paar Reb­zei­len in die­ser Para­de­la­ge erwor­ben (direkt neben Bru­no Roc­ca). 900.000 Euro hat­te er für den hal­ben Hekt­ar bezahlt – ein wei­te­rer Beweis dafür, dass die Prei­se für Reb­land in den klas­si­schen Wein­an­bau­ge­bie­ten des Pie­mont ins Ufer­lo­se stei­gen. 3600 Fla­schen kön­nen dort durch­schnitt­lich pro­du­ziert wer­den.

Mein Winzer

Bruno Giacosa

Bruno Giacosa war als Traditionalist das Gegenteil der jungen wilden Barriquefreunde Altare, Scavino, Sandrone, Clerico, Gaja und Co. Seine extrem eleganten Weine sind trotz ihrer von kaum einem anderen Erzeuger erreichten Finesse in der Jugend verschlossen, obwohl er sie immer erst ein bis drei...