Auf der Ley Riesling Großes Gewächs (Versteigerungswein) trocken 2016

Emrich Schönleber

Auf der Ley Riesling Großes Gewächs (Versteigerungswein) trocken 2016

100
100
2
Riesling 100%
3
Lobenberg 100/100
5
Weißwein
12,5% Vol.
Trinkreife: 2019–2051
Verpackt in: 6er
6
Deutschland, Nahe
7
Allergene: Sulfite,

Abfüllerinformation

Abfüller / Importeur: Emrich Schönleber, Soonwaldstr. 10 A, 55569 Monzingen / Nahe, DEUTSCHLAND


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Lobenberg über:Auf der Ley Riesling Großes Gewächs (Versteigerungswein) trocken 2016

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Lobenberg: Dieser Wein wird wie in 2015 nur in Magnum gefüllt und ist auch nur in der Versteigerung zu erwerben. Die Versteigerung findet erst am 17. September 2017 statt. Auf de Ley: Ley steht hier für Lage aber auch für Schiefer. Der Wein wächst auf blauem Schiefer, Quarzit und Kiesel, also einer ganz speziellen Katasterlage, die eben in alten Karten als "Auf der Ley" bezeichnet ist. Es sind über 50 Jahre alte Reben, mit die Ältesten des Weingutes. Auf der Ley ist ein Teilstück einer Einzellage, welche zum Teil am Halenberg, zum Teil am Frühlingsplätzchen liegt. Früher wurde das dann überwiegend im Großen Gewächs Frühlingsplätzchen, als auch zum kleineren Teil im Halenberg mitverarbeitet. Seit einigen Jahren wird diese beste Lage des Hauses separat abgefüllt. Diese Lage Auf der Ley war aber früher überwiegend im Bereich von süßen Weinen aus dem Frühlingsplätzchen, da hier die Gefahr von Botrytis relativ hoch ist. Man muss den Jahrgang von der Ernte perfekt abpassen um große, trockene Weine zu machen. Was zeichnet diesen Versteigerungswein jetzt aus? Was macht ihn besser und damit teurer als Frühlingsplätzchen und Halenberg? Im Grunde seine größere Feinheit. Schon die Nase zeigt zwar wie im Halenberg Gestein und Mineralität, aber das ist hier viel feiner. Das hat unheimlich Schliff. Die Aromatik treibt einem Tränen in die Augen. Und trotzdem ist sie klar und präzise. Nicht so ausfächernd, nicht so blumig werdend wie das Frühlingsplätzchen, aber auch nicht so extrem im Geradeauslauf wie der Halenberg. Einfach sehr erhaben, sehr fein und schwebend. Im Mund kommt dann aber die wirkliche Begründung für diesen großen Wein. Im Mund ist es viel mehr Frühlingsplätzchen als Halenberg. Wir haben unglaublich warmen, süßen Schmelz. Zucker, aber nicht aus klassischem Zucker, sondern Extraktsüße. Extrem spät gelesen. Diese reife Säure, die mit 8 Gramm zwar relativ hoch ist, aber so unglaublich reif. Alles Weinsäure, nichts Apfelsäuriges. Alles schön verschmelzend, ineinanderlaufend. Unglaubliche Harmonie, aber der Mund zieht sich zusammen ob dieser unglaublichen Saftigkeit. Die Augen werden schmal ob dieser Intensität. Ich empfehle ganz große Gläser und erst nach vielen Jahren. Weil es auch ein Wein zum riechen ist, ein Wein für diese immense Aromatik. Und in diesem Punkt, der Erhabenheit und der aromatischen Komplexität, übertrifft er die beiden anderen großen Gewächse. Trotzdem werde ich den Halenberg bei 100 lassen, weil er so unglaublich mineralisch, steinig, präzise ist. Aber dieser Auf der Ley ist auch ein wirklich irrer Wein. Grandios wie 2015, obwohl er 2016 vielleicht noch etwas besser ist, weil er feiner und noch erhabener ist. 100/100

Mein Winzer

Emrich Schönleber

Im Auf und Ab der Weingeschichte genossen die Steilhänge der Nahe Anfang des 19. Jahrhunderts schon einmal allerhöchstes Ansehen. Auch Johann Wolfgang von Goethe hielt das allgegenwärtige Lob in seinen Notizen fest: „Nun rühmte die Gesellschaft einen in ihrer Gegend wachsenden Wein, den ,Monzinger‘ genannt.“ [...]

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