Domaine du Pélican

Arbois Savagnin Ouillé 2018

unkonventionell
mineralisch
exotisch & aromatisch
93–94+
100
2
Savagnin 100%
5
weiß
14,5% Vol.
Trinkreife: 2022–2038
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 93–94+/100
Galloni: 93/100
6
Frankreich, Jura
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Arbois Savagnin Ouillé 2018

93–94+
/100

Lobenberg: Um den Charakter der Savagnin-Traube zu wahren, wurde der Wein 10 Monate lang in 500-Liter-Fässern ausgebaut. Kein neues Holz, finale Assemblage im Stahltank, um eine homogene Qualität zu erreichen. Der Savagnin Ouillé ist reduktiv ausgebaut, nicht oxidativ. Das macht ihn für unseren deutschen Gaumen deutlich verständlicher. Das ist ganz fein im Bouquet. Man hat quasi nur weiße Blüten und eine leichte Salzigkeit. Sehr verschlossen und zart. Am Gaumen spricht einen zunächst die Salzigkeit an. Das ist frisch, richtig ausgewogen. Kein Holzeinfluss, keine Oxidation, nur Salz und weiße Früchte. Duftet anstatt auszuhallen. Richtig gut. Jura pur, aber eben im reduktiven Stil, so wie die meisten Weine Ganevats. Auch dieser Wein belohnt 1-2 Jahre Geduldigkeit. Mit der Flaschenreife wird das richtig salzig und die feinen Hefearomen kommen mehr heraus. In der Jugend ist das ein dezent würziges Mineralitätswunder. 93-94+/100

93
/100

Galloni über: Arbois Savagnin Ouillé

-- Galloni: The 2018 Arbois Savagnin Oiullé is fabulous. It presents a beguiling mélange of dried apricot, white flowers, crushed flowers, marzipan, sage and chamomile. The savory profile works so well with the wine’s oily, textured feel, while a hint of reduction adds character. Even with all of its obvious exotic character, the 2018 retains more than enough freshness and minerality to give the wine a real feeling of vibrancy that is impossible to miss. Quite frankly, this is an eye-opening wine. 93/100

Mein Winzer

Domaine du Pelican

Kein Anbaugebiet ist aktuell so dermaßen besetzt und bis auf die letzte Parzelle ausgereizt wie das Burgund. Die Preise steigen in den Himmel. Die meisten Familienbetriebe können sich den Kauf neuer Lagen nicht mehr leisten.