Arbois Savagnin Maceration Pelliculaire 2020

Domaine du Pélican: Arbois Savagnin Maceration Pelliculaire 2020

Zum Winzer

94–95
100
2
Savagnin 100%
5
weiß, trocken
12,5% Vol.
Trinkreife: 2024–2040
Verpackt in: 6er
9
mineralisch
unkonventionell
exotisch & aromatisch
3
Lobenberg: 94–95/100
Jancis Robinson: 17,5/20
6
Frankreich, Jura
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Arbois Savagnin Maceration Pelliculaire 2020

94–95
/100

Lobenberg: Der Wein wird vollständig entrappt und bekommt dann 10 bis 12 Tage Schalenkontakt. Der Savagnin bzw. Traminer ist grundsätzlich eine aromatische Rebsorte, was bei einem Schalenkontakt umso mehr zur Geltung kommt und ihm einen exotischen Touch geben kann. Es wird jedenfalls sehr aromatisch. Wir haben hier sehr viel weiße und rote Johannisbeere, Melone, Himbeere und Litschi. Atemberaubend hohe Frische, auch Pfefferminze darunter, getrocknete Aprikose und Süßholz. Im Mund auf getrockneter Ananas und Litschi laufend und obwohl er diesen exotischen Touch und fast eine Süße daraus hat, wird er am Gaumen dann enorm trocken, zupackend, griffig, salzig, fast karg im Finish. Das bildet einen wunderbaren Spannungsbogen aus Exotik und Mineralität. Passt ganz hervorragend zu Roquefort, Bleu de Gex oder Stilton, aber auch zu orientalischer oder asiatischer Küche mit süßen Elementen wie getrockneten Früchten darin. Der Wein nimmt diese Aromenwelten aus süß, herb, salzig und exotisch perfekt auf und kann alles bespielen in seiner Vielschichtigkeit. Das ist schon ein ziemlich witziger Wein, weil er hier bei Pelican und noch mehr wenn man ihn bei Angerville in Volnay probiert total aus der Reihe fällt, aber für sich genommen schon irgendwie genial ist in seiner Art. 94-95/100

17,5
/20

Jancis Robinson über: Arbois Savagnin Maceration Pelliculaire

-- Jancis Robinson: Pale gold and a good bit darker than the two Savagnin Ouillé 2020s. There's no mention of flor but it does smell a little like a wine with brief flor influence, and all that delicious complexity from the skins: spiced bitter orange, sour apple, dried grasses, a slight and not unattractive sweaty quality verging on lapsang tea. Smells wild and free, and more intense still on the day after opening. Bone dry, chewy but so rich in apricot and bitter-orange fruit. Deep and long, with moderate tannins that taste spicy, though it seems as if the spiciness is as much in the texture as in the flavour. Like the other Savagnin 2020s, intensely salty and fresh. Great finish, complex, gripping. Powerful and still refined in its skin-fermented character. 17,5/20

Mein Winzer

Domaine du Pelican

Kein Anbaugebiet ist aktuell so dermaßen besetzt und bis auf die letzte Parzelle ausgereizt wie das Burgund. Die Preise steigen in den Himmel. Die meisten Familienbetriebe können sich den Kauf neuer Lagen nicht mehr leisten.