Domaine du Pélican

Arbois Savagnin Maceration Pelliculaire 2018

mineralisch
unkonventionell
exotisch & aromatisch
97–98
100
2
Savagnin 100%
5
weiß
13,5% Vol.
Trinkreife: 2022–2042
Verpackt in: 6er
3
Lobenberg: 97–98/100
Galloni: 94/100
6
Frankreich, Jura
7
Allergene: Sulfite, Abfüllerinformation
lobenberg

Heiner Lobenberg über:
Arbois Savagnin Maceration Pelliculaire 2018

97–98
/100

Lobenberg: Macération Pelliculaire heißt mit Schalenkontakt vergoren, in diesem Fall 8 bis 10 Tage, also noch moderat. Zuvor komplett entrappt. Das erstaunliche bei diesem komplett trocken gegorenen Wein ist, dass er kaum Schalenaromen hat, sondern voll in der Traubenaromatik, fast ein bisschen wie ein Gewürztraminer. Hochintensive Nase, wahnsinnig aromatisch und im Mund einfach sehr lecker. An diese tolle Art der Weine von Werlitsch anknüpfend, der es auch schafft ohne phenolische Bitternis auszukommen. Das Geheimnis liegt in der kompletten Entrappung und dem sehr, sehr sanften vinifizieren. Hier wird nicht extrahiert und nichts bewegt, nur ganz selten mal übergepumpt. Hier geht sowohl der Ablaufsaft von der Presse als auch die Pressfraktion mit ein, was erstaunlich ist, da der Wein so fein und lecker ist. Reich, rund, harmonisch, wie gesagt Gewürztraminer-artig, mit wunderbarer Länge und etwas Kalkstein unterlegt. Wenn ein Orange Wine, dann bitte in dieser Art. Obwohl er komplett trocken ist bei unter 1 Gramm Restzucker, fast ein kleines Dessert. Aber auch als Apero ganz wunderbar. Wirklich witzig, anders kann ich es nicht nennen. 97-98/100

94
/100

Galloni über: Arbois Savagnin Maceration Pelliculaire

-- Galloni: The 2018 Savagnin Maceration Lellicualre is outrageously beautiful. A short time of maceration on the skins give its tannins and overall, structure. More like a red wine. Candied orange peel, hazelnut, sage, mint, licorice and dried flowers are some of the many notes that infuse the 2018 with layers of depth. The 2018 is a showstopper. That’s all there is to it. 94/100

Mein Winzer

Domaine du Pelican

Kein Anbaugebiet ist aktuell so dermaßen besetzt und bis auf die letzte Parzelle ausgereizt wie das Burgund. Die Preise steigen in den Himmel. Die meisten Familienbetriebe können sich den Kauf neuer Lagen nicht mehr leisten.