Im Portrait

Alphart

Der Falstaff kürte ihn 2013 zum Winzer des Jahres und urteilt voller Bewunderung: »Karl Alphart hat die Weißweinrarität fast im Alleingang auf ein nie geahntes Qualitätsniveau gebracht. So ist seine Rodauner Top Selektion aus dem Kanon der größten österreichischen Weine nicht mehr wegzudenken.« Alphart ist das, was man üblicherweise als Familienbetrieb bezeichnet. Karl Alphart übernahm 1986 den traditionsreichen Weinbetrieb seiner Eltern. Immer mehr wurde sein Sohn Florian eingebunden, der die Funktion des Kellermeisters einnimmt. Die exzellenten Weinlagen boten außergewöhnliche Möglichkeiten für jene autochthonen Rebsorten, wie Rotgipfler, Zierfandler und Neuburger. Die Paradelage ist der Rodauner, nach Südosten orientiert, auf sandig unterlegten Muschelkalk, vereinzelt auch Urgestein. An den sonnigen Hanglagen werden die Reben penibelst gepflegt und im Keller gilt schonendste Verarbeitung. So schaffen die Alpharts, dass die Weine eine klare Frucht entfalten und die Weine immer auf der eleganten Seite liegen.